Hyundai i30: Fahrbericht

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Hyundai i30: Fahrbericht

— 07.11.2011

So gut ist der i30 wirklich

Hyundai wird immer selbstbewusster. Über den neuen i30 dürften die Konkurrenten staunen. AUTO BILD hat die neue Generation des Korea-Golfs schon mal ausprobiert.

Für Politik der kleinen Schritte fehlt in Korea längst die Zeit. Evolution heißt Vollgas. Eben noch fährt der aktuelle Hyundai i30 im vierten Baujahr sein bestes Ergebnis ein, da muss er auch schon die Spur räumen. Nicht gegen aufgehübschtes Altmetall, sondern gegen ein ganz neues Modell. Tempo, Tempo. Ab kommenden März startet der nächste i30 durch – kaum wiederzuerkennen. Als würden zwei Generationen dazwischenliegen, kommt er mit beinahe schon beängstigendem Selbstvertrauen daher.

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Frei von Hartplastik: das Cockpit des i30.

Wie bereits beim i40 hat Hyundai erneut in Details investiert, die nicht direkt Profit abwerfen – das hätten sie früher nie gemacht. Die Sitze sind von Wohlfühlqualität mit aufwendigen Doppelnähten. Das Leder sieht aus wie von einer echten Kuh und riecht jetzt auch nach Leder. Das Cockpit hat kein Hartplastik mehr, die modernen Instrumente tragen eine dezente Lederkappe, die Bedienung funktioniert tadellos. Vom Starterknopf über E-Parkbremse, Xenon und Rückfahrkamera bis zum Spurhalteassistenten ist alles an Bord oder bestellbar. Die erste Testfahrt mit einem Prototyp zeigt bereits, wie ernst die Konkurrenz diesen Korea-Golf nehmen sollte – vor allem Japaner und Franzosen.

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Gut gemacht:  Mit anständigem Komfort fährt der i30 schon jetzt auf hohem Niveau.

Mit anständigem Komfort, wenngleich noch nicht mit der Reife des Wolfsburger Originals, fährt der i30 schon jetzt auf hohem Niveau. Selbst die Lenkung, bislang nicht wirklich Hyundais stärkste Waffe, schlägt nun mit Gefühl die Richtung ein. Noch zu hakelig schaltet sich das in allen Versionen serienmäßige Sechsganggetriebe. Als CO2-Zwerg (unter 100 g/km) geht der neue 1,6-Liter-Diesel ins Rennen. 128 PS kommen nicht wirklich explosiv in die Gänge, dafür aber schön laufruhig. Fixe Preise fehlen noch. Doch billig ist Hyundai nicht mehr, günstig schon. Unser Vollkost-Testwagen dürfte knapp unter 20.000 Euro liegen, inklusive fünf Jahre Garantie. Ein Golf kostet rund 2500 Euro mehr.

Technische Daten Hyundai i30 1.6 CRDI
• Vierzylinder-Turbodiesel, vorn quer • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 1582 cm³ • Leistung 94 kW (128 PS) bei 4000/min • max. Drehmoment 260 Nm bei 1900/min • Vorderradantrieb • Sechsganggetriebe • Tankinhalt 53 l • Länge/Breite/Höhe 4300/1780/ 1470 mm • Radstand 2650 mm • Preis noch nicht bekannt.
Tomas Hirschberger

Tomas Hirschberger

Fazit

Die erste Fahrt im i30 zeigt, dass Hyundai längst vom Aufsteiger zum Angreifer gereift ist. Vor allem bei der Innenraumqualität haben die Koreaner mächtig zugelegt. Hoffentlich bleiben sie dabei preislich am Boden.

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