Hyundai i30 Kombi (2017): Test

Hyundai i30 Kombi (2017): Test, Preis, Kofferraumvolumen

— 17.07.2017

Alle Infos zum Hyundai i30 Kombi

Der Hyundai i30 Kombi wird zehn Zentimeter länger und übernimmt die Motoren vom Fünftürer. AUTO BILD hat alle Infos und ist ihn gefahren!

Hyundai hat den kompakten i30 Kombi neu aufgelegt. Motoren und Ausstattungslinien übernimmt der Kombi vom Fließheck. Im Gegensatz zum Vorgänger, bei dem sich noch Sicken und Linien am Heck zu einem vogel­wilden Stilmix kreuzten, sieht der neue i30 Kombi geradezu unspektakulär aus: Die Seite mit abfallender Dachlinie und chrom­umrandeter hinterer Scheibe erinnert sicher nicht zufällig an das C-Klasse T-Modell. Insgesamt haben die Koreaner das Design ihres Kombis deutlich be­ruhigt. Dafür wurde der Kombi bei gleichem Radstand um zehn Zentimeter auf nun 4,59 Meter in die Länge gezogen.

Maximal 1650 Liter Kofferraumvolumen

Die Rücksitze lassen sich im Verhältnis 1/3 zu 2/3 umlegen.

Das Kofferraumvolumen im Hyundai i30 Kombi reicht von 602 Liter (74 mehr als bisher) bis maximal 1650 Liter (acht Liter mehr als bisher). Die Rücksitzlehnen klappen klassenüblich im Verhältnis ein Drittel zu zwei Drittel um, legen sich allerdings nicht komplett flach auf die Rückbank. Es bleibt eine unschöne Stufe. Eine Fernentriegelung für die Lehnen vom Kofferraum aus haben sich die Koreaner gespart – praktischer wär's schon. Dafür schwingt die Heckklappe so hoch auf, dass Kopfnüsse die Aus­nahme bleiben sollten. Eine 12­-Volt­-Steckdose liefert bei Bedarf Strom. Unterm Ladeboden bieten diverse clevere Fächer Platz für die kleinen Dinge des täglichen Autofahrerlebens.

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Der i30 fährt sich spürbar ausgereifter

Fahrtechnisch macht der i30 Kombi einen großen Schritt. Er ist leiser, und der 1.4 T-GDI hat ordentlich Kraft.

Bei der ersten Testfahrt von AUTO BILD steckte der 1,4 Liter große T-GDI unter der Haube, ein moderner Direkteinspritzer mit Turbo, dazu das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Wie beim Fünftürer verfestigt sich auch beim Kombi vor allem ein Eindruck: Die neue i30-Generation ist wieder ein bemerkenswertes Stück besser geworden, spürbar ausgereifter. Es bleibt zum Beispiel an Bord viel leiser als bisher, das Auto wurde offenbar sorgfältiger gedämmt. Deutlich verbessert zeigen sich auch Lenkung und Federung, vergessen die holzig-steife Gangart früherer Tage. Der Motor hat anständig Kraft und ein lebhaftes Temperament – das Doppelkupplungsgetriebe kommt da manchmal kaum hinterher, beim Schalten ruckelt es dann und wann.

Motoren und Ausstattungen vom Fünftürer

Im Vergleich zum Vorgänger ist der i30 um zehn Zentimeter auf 4,59 Meter Länge gewachsen. Der Radstand bleibt identisch.

Den neuen Kombi gibt es mit fünf Motoren: drei Benziner mit 100 (1.4), 120 (1.0 T-GDI) und 140 PS (1.4 T-GDI) und zwei 1,6-Liter-Diesel mit 110 und 136 PS. Die fünf Ausstattungslinien Pure, Select, Trend, Style und Premium sind vom normalen i30 bekannt. Der Kombi kostet jetzt 1000 Euro mehr als die Limousine, bisher waren es 1300 Euro. Los geht es bei 18.450 Euro für den Pure mit 100-PS-Motor. Die teuerste Ausstattungsvariante Premium startet bei 26.850 Euro. Das getestete Fahrzeug, den 1.4 T-GDI mit 140 PS und Siebengang-DCT, gibt es ab 25.250 Euro. Dazu gibt es noch die Fünfjahres-Garantie.

Hyundai i30 (2017) im Test: Fahrbericht

Autoren: Jan Götze, Tomas Hirschberger, Dirk Branke

Stichworte:

Kombi Kompaktklasse

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