Hyundai in Genf 2007

Hyundai i30 Hyundai i30

Hyundai in Genf 2007

— 06.03.2007

Ein I fürs C

Hyundai packt in Genf die Steilheck-Limo i30 aus. Im Sommer rollt sie zum Händler. Ebenfalls neu: das CUV-Konzept Quarmaq.

Auf dem 77. Genfer Salon präsentiert Hyundai ein neues Modell fürs europäische C-Segment: den "i30". Der Fünftürer teilt sich die technische Basis mit dem Kia c'eed und ist eine Weiterentwicklung der Studie Arnejs, die auf dem Pariser Salon 2006 stand. Er feiert seinen Marktstart im Spätsommer 2007. Der von Rüsselsheimer Designern gestaltete und in Tschechien gebaute Koreaner kommt im August 2007 zunächst als Steilhecklimousine auf den Markt, ein Kombi wird 2008 das Angebot komplettieren. Das Design des 4,25 Meter langen Fünftürers soll die Linie der Marke für die kommenden Europa-Modelle vorgeben. Die Motorenpalette umfasst neben drei Benzinern mit 108 PS 121 PS und 140 PS (1,4, 1,6 und 2,0 Liter) auch drei Diesel mit Common-Rail-Technik (90 PS und 115 PS mit je 1,6 Liter Hubraum sowie 140 PS mit 2,0 Liter Hubraum) inklusive serienmäßigem Rußpartikelfilter.

Hyundai i30: Die Zahl steht fürs Kompakt-Segment.

Neu ist die erstmals beim i30 eingeführte alphanumerische Namensgebung bei Hyundai. Alle zukünftigen Modelle sollen das "i" in der Bezeichnung tragen, die folgende Zahl gibt die Klasse an (i10 = A-Segement, i20 = B-Segement, i30 = C-Segment, i40 = D-Segment, i50 = E-Segment). Die Preise für den koreanischen Golf-Gegner stehen noch nicht fest. Rund 20.000 Einheiten sollen im ersten Verkaufsjahr an den Kunden gebracht werden. "Der i30 bietet ein dynamisches und sportliches Styling, ohne den Chic und die elegante Anmutung der Studie Arnejs zu vernachlässigen," sagte Hyundai Europa Chefdesigner Thomas Bürkle.

Hyundai Quarmaq: CUV-Studie mit merkwürdigem Namen.

Zudem zeigen die Koreaner auf ihrem Messestand in der französischen Schweiz den Crossover "Quarmaq". Die CUV-Studie mit dem eigentümlichen Namen bietet eine Rundumsicht wie in einem Helikopter. Ermöglicht wird dies durch bis auf den Fahrzeugboden reichende transparente Plastiktüren sowie ein durchsichtiges Panoramadach. Der von GE Plastics entwickelte Kunststoff ist um 50 Prozent leichter ist als der konventionelle Werkstoff und sorgt so auch für einen geringeren Verbrauch. Die Koreaner verwenden an der Fahrzeugfront einen elastischen Kunststoff, der durch seine Fähigkeit zur Energieabsorption auch Vorteile beim Fußgängerschutz bieten soll.

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