Hyundai Kona 1.0 T-GDI (2018): Connectivity-Check

Connectivity auf Koreanisch

Der beliebte Hyundai Kona kommt auf Wunsch mit Apple CarPlay, Android Auto und 7-Zoll-Touchscreen. AUTO BILD macht den Connectivity-Check!

Der acht Zoll Touchscreen mit Navifunktion und kostenlosen Kartenupdates kostet 850 Euro Aufpreis.

Der Hyundai Kona erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Grund genug, dass AUTO BILD die Connectivity des kleinen SUVs checkt. Den Kona gibt es mit drei Motorisierungen und fünf Ausstattungsvarianten. In den Basisausstattungen Pure und Select gibt es ein 5-Zoll-LCD-Display mit Bluetooth und Radio. Ab der mittleren Variante Trend ist ein 7-Zoll-Touchscreen inklusive DAB und Freisprecheinrichtung Serie. Genau genommen handelt es sich dabei um einen Bildschirm, der die wichtigsten Inhalte wie Navigation, Musik und Telefonie des Smartphone per Android Auto oder Apple CarPlay spiegelt. Für 850 Euro Aufpreis können Kunden auch einen 8-Zoll-Touchscreen mit Navi inklusive kostenlosen Kartenupdates und größerem Soundsystem bestellen. Für den Connectivity-Test hat AUTO BILD den Hyundai Kona 1.0 T-GDI Trend zwei Wochen ausgiebig auf Vernetzung getestet und sagt, was die Koreaner in Sachen Connectivity richtig gut machen und wo noch nachgebessert werden kann.

Pro:

● Ab der Ausstattungslinie Trend ist der 7-Zoll-Touchscreen inklusive Apple CarPlay und Android Auto ohne Aufpreis an Bord
● Die Kopplung des Smartphones ist dank Kabel kinderleicht und schnell
Sprachsteuerung (Siri) funktioniert problemlos – so lassen sich auch längere Whatsapp-Nachrichten bequem diktieren
● Entgegen des aktuellen Trends gibt es im Hyundai Kona weiterhin Tasten und Drehregler zusätzlich zum Touchscreen
● Das matte Display lässt sich auch bei Sonne gut ablesen und ist unempfindlicher gegenüber Fingerabdrücken
● Auch Apps, die kein eigenes Icon bei Apple CarPlay haben, können genutzt werden (Beispiel: Soundcloud)
● Im Kombiinstrument des Bordcomputers werden die aktuellen Musiktitel von Spotify angezeigt
● Wer trotzdem ein fest verbautes Navi möchte, hat bei Hyundai die Möglichkeit, für 850 Euro ein 8-Zoll-Display inklusive kostenloser Kartenupdates (bis zehn Jahre nach Produktionsende des Modells) zu bestellen

Contra:

● Im Test hat das Diktieren bei Whatsapp zwar perfekt geklappt, dafür gab es wiederholt Probleme beim Senden. Teilweise wurden die Nachrichten gar nicht oder stattdessen per iMessage abgeschickt
● Die Home-Taste ist oben rechts neben dem Touchscreen positioniert und damit maximal weit vom Lenkrad entfernt
● Während der Navigation fadet die Musik ungewöhnlich aus – auf den vorderen Lautsprechern stoppt sie komplett, während die Musik hinten gleich laut weiterläuft
Der Testwagenpreis des Hyundai Kona beläuft sich am Ende auf 22.990 Euro. Los geht es bei 20.600 Euro für den Kona 1.0 T-GDI Trend bei dem der 7-Zoll-Bildschirm inklusive Apple CarPlay und Android Auto schon mit an Bord ist. Wer also ein Smartphone und einen dazugehörigen Vertrag mit ausreichend Datenvolumen hat, kann sich die 850 Euro für das fest verbaute Navi mit 8-Zoll-Touchscreen sparen. Speziell in den unteren Fahrzeugklassen ist die Vorgehensweise, einen Bildschirm zum Spiegeln von Inhalten einzubauen, genau die richtige.

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Autor: Jan Götze

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