Modellpflege Hyundai Trajet 2.0 GLS

Hyundai Trajet 2.0 GLS Hyundai Trajet 2.0 GLS

Hyundai Trajet 2.0 GLS

— 01.06.2004

Nachschlag für Korea-Van

Hyundai bessert nach: Ein leichtes Facelift und vier PS mehr sollen Schwung in den Siebensitzer Trajet bringen.

Agiler Zweilitermotor als Basis

Platz, hohe Variabilität und niedrige Kosten das sind die Punkte, die für preisbewusste Van-Käufer zählen. Beschleunigung, Durchzugsvermögen und Höchstgeschwindigkeit spielen da eher eine untergeordnete Rolle. Aber selbst die sparsamsten und vernünftigsten Familienväter erwarteten vom Hyundai Trajet mehr als das Temperament einer Wanderdüne. Heftig beschwerten sie sich bei ihren Händlern über die müde Vorstellung. Mit Erfolg. Im Rahmen eines dezenten Facelifts spendiert Hyundai dem Siebensitzer jetzt auch einen überarbeiteten Zweilitermotor.

Genau genommen ist es der Vierzylinder, der bereits in Hyundais Coupé und Elantra Dienst tut. Wie sein Vorgänger ein Vierventiler mit zwei oben liegenden Nockenwellen. Zusätzlich verfügt er über eine variable Nockenwellensteuerung und mobilisiert jetzt 140 statt 136 PS. Gerade mal vier PS mehr das klingt nicht so, als würde der Trajet zum Express-Van mutieren.

Die ersten Fahreindrücke zeigen dann auch, dass der recht laute und blechern klingende Motor sich schwer tut, aus niedrigen Drehzahlen in Schwung zu kommen. Hat er diese anfänglich Schwäche aber erst einmal überwunden, wirkt der neue Basismotor doch recht munter ohne weiteres Zögern spricht er aufs Gas an, dreht flott hoch.

Technische Daten

In Zahlen bedeutet das: Der Trajet 2.0 schafft jetzt 183 statt 179 km/h Spitze. Tempo 100 erreicht er nach 12,6 statt nach 13,1 Sekunden. Kleine Fortschritte, die im Alltagsverkehr kaum auffallen. Spürbarer wäre da schon der Vorteil beim Verbrauch. Vollmundig verspricht Hyundai, dass der Trajet nun mit 8,7 Liter Normalbenzin auskommen soll. Das wären beachtliche 0,6 Liter weniger als beim alten Modell. Wir werden es in Kürze genau prüfen.

Auch optisch hat Hyundai nachgebessert: verchromter Kühlergrill und Klarglasleuchten außen. Innen gibt es neue Farben sowie Klimaautomatik, Bordcomputer, Licht für Handschuhfach und Make-up-Spiegel. Viel wichtiger aber: Endlich finden sich Dreipunktautomatikgurte auf allen sieben Sitzen. Leider lassen sich auch nach dem Facelift die Vordersitze nicht weit genug zurückschieben. So finden langbeinige Fahrer noch immer keine optimale Sitzposition, Schaltung und Lenkung fehlt nach wie vor Präzision. Dafür stimmt der Preis: 23.050 Euro ein starkes Angebot für einen Siebensitzer dieser Größe.

Technische Daten: Reihenvierzylinder vier Ventile/Zylinder zwei oben liegende Nockenwellen Hubraum 1975 cm³ Leistung 103 kW (140 PS) bei 6000/min max. Drehmoment 184 Nm bei 4500/min Frontantrieb Fünfganggetriebe Kofferraum 304 2716 l Tank 65 l Länge/ Breite/Höhe 4695/1840/1760 mm Reifen 215/65 R 15 Leergewicht 1831 kg Zuladung 491 kg Spitze 183 km/h 0100 km/h in 12,6 Sekunden Verbrauch (EU-Mix) 8,7 l N Preis 23.050 Euro

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