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IAA 2009

— 12.06.2009

Grüne Welle

"Erleben, was bewegt" lautet das Motto der 63. IAA. In Frankfurt will der VDA ein "Innovationsfeuerwerk" bieten. Im Mittelpunkt stehen saubere Mobilitätskonzepte. Erstmals wird ein Foto und kein Logo des Ausstellungsplakat zieren.

Die IAA will der Wirtschaftskrise trotzen und die größte Automesse weltweit bleiben. "Denn diese IAA, die am 17. September von Bundeskanzlerin Merkel eröffnet wird, wird ein beeindruckendes Innovationsfeuerwerk bieten und eine Messe derer sein, die die Zukunft gestalten und gestärkt aus der Krise hervorgehen werden. Nur hier finden die Besucher Antworten auf die Herausforderungen der Krise", betonte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), anlässlich der Vorstellung des neuen IAA-Plakats in Berlin. Rund 700 Aussteller werden auf 170.000 Quadratmetern Fläche ihre Neuheiten vom 17. bis 27. September 2009 in Frankfurt präsentieren. Dabei stehen vor allem nachhhaltige Antriebskonzepte im Mittelpunkt. Unter anderem sollen Elektroautos im Fokus stehen, kündigte Wissmann an.

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Dennoch muss auch die IAA kleinere Brötchen backen als in den vergangenen Jahren. Nicht zuletzt wegen der Absagen einiger Hersteller. Bisher haben Chevrolet, Daihatsu, Honda, Mitsubishi und Nissan der Messe aus Kostengründen den Rücken gekehrt. Bescheidenheit auch bei Wissmann: Eine "rein quantitative Betrachtung", wie in den Vorjahren üblich, mache wenig Sinn. Es gehe um Qualität. Die weitere Optimierung der klassischen Antriebsarten – Clean Diesel und hoch aufladende Ottomotoren mit Direkteinspritzung – werde auf der IAA ebenso zu sehen sein wie die Fortschritte bei der Elektrifizierung des Automobils, vom Mild Hybrid bis zum Pkw mit reinem Elektroantrieb. Das IAA-Motto "Erleben, was bewegt" nehme den Leitgedanken der nachhaltigen Mobilität wieder auf, der bereits die IAA 2007 geprägt hatte und führe ihn weiter. Das soll auch das neue Plakat ausdrücken, das erstmals ein Foto mit zwei Händen vor der Frankfurter Skyline zeigt und kein Logo. Laut Wissmann verbindet es "Mensch und Motoren, den Fahrer und das Fahrzeug, die Stadt und das Land – und mit den Grüntönen im Vordergrund sowie dem weiß-blauen Himmel wird die ökologische Komponente berücksichtigt.

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