IAA 2011: Die Sportwagen

BMW i8 Concept Ferrari 458 Iltalia Spider

IAA 2011: Messerundgang – die Sportwagen

— 15.09.2011

Hier gibt's reichlich Dampf

In Teil vier des IAA-Messerundgangs hat autobild.de die PS-Hotspots aufgespürt. Mit dabei: ein bärenstarker BMW M5, ein biestiger Abarth und ein betörend heißer Ferrari Spider!

Vergessen wir mal die niedlichen Saubermänner à la VW Nils, Opel RakE oder BMW i3. Alle wichtig und alle auch hochinteressant – doch wer seiner automobilen Leidenschaft so richtig freien Lauf und es auch mal ordentlich krachen lassen will, der muss sich auf der IAA 2011 an anderen Ständen umsehen. Zum Beispiel bei Mercedes. Der SLS AMG war schon als Coupė eine absolut o(h)rgiastische Soundmaschine – der nun zum Roadster gestrippte Benz-Boss dürfte auf der nach oben offenen Klang-Skala aber neue Rekordwerte erreichen. 

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Der Mercedes SLS AMG Roadster sorgt jenseits 300 km/h für reichlich Frischluft. Und für neue Frisuren der Insassen.

Der SLS AMG Roadster muss zwar auf Flügeltüren, festes Dach und Kofferraum verzichten. Oberhalb von 300 Stundenkilometern eröffnen sich für Frisur und Frischluftversorgung aber ganz neue Dimensionen. Auf Leichtbau und Leistung setzt weiterhin der Lotus Exige S. Nachdem es den flotten Briten bei uns zuletzt gar nicht mehr gab, kehrt er jetzt mit frischem Schwung zurück. Neben der dynamischen Optik sorgt dafür vor allem der aus dem Evora S stammende V6, der hinter dem Piloten 350 PS entfesselt und dem Exige damit zu einem Leistungsgewicht auf dem Niveau eines Porsche Turbo verhilft. Knackiger als dieser Engländer dürfte derzeit kaum ein (bezahlbarer) Sportwagen unterwegs sein.

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Das Blechdach des Ferrari 458 Italia Spider öffnet sich auf Knopfdruck binnen Sekunden.

Beim Thema Verführungskunst setzt allerdings der Ferrari 458 Italia Spider die Benchmark. Natürlich steht der offene Hochleistungssportler im Farbton "Rosso Corsa" auf dem Messestand und betört mit seinen sinnlichen Formen ebenso wie mit den schlichten Leistungsdaten (570 PS, 0-100 km/h in 3,4 s, Spitze 320). Viel interessanter ist allerdings sein filigranes Blechdach, das sich auf Knopfdruck binnen Sekunden hinter die Piloten faltet und sie zu wahren Himmelsstürmern adelt.

Abarth: Sticht!

Ebenfalls italienisch, ebenfalls scharf, aber viel, viel kleiner geht es beim Fiat-Haustuner Abarth zu. Der ausschließlich in einem speziellen Grau lieferbare 695 Competizione ist direkt von den Rennzwergen des 500er Markenpokals abgeleitet und besticht mit aggressiver Optik. Doch auch die übrigen Daten lassen uns den ansonsten eher süßen Cinquecento plötzlich mit ganz anderen Augen sehen. Innen gibt es Kohlefasersitzschalen und Schaltwippen hinterm Lenkrad, unter der Haube rumort eine 1,4-Liter-Turbo mit stattlichen 180 PS. Natürlich wurden auch Bremsen, Fahrwerk und Abgasanlage dem gesteigerten Potenzial des Competizione angepasst – es soll hier also bloß keiner was von "niedlich" erzählen.

BMW M5: Bärenstarker Tiefspapler

Leistung als Tradition: Der V8-Biturbo des BMW M5 bringt es auf stramme 560 PS.

Auf die deutschen Leistungsträger BMW M5 und Mercedes SLS AMG Roadster trifft dieses Attribut noch viel weniger zu. Der äußerlich durchaus um einen sozialverträglichen Auftritt bemühte Bayer schöpft aus einem V8-Biturbo immerhin stramme 560 PS und reiht sich damit in die Phalanx der potenten Supersportwagen um Ferrari & Co ein – bleibt abseits der Rennstrecke und trotz atemberaubender Ampelstarts aber natürlich eine edel möblierte, geräumige und durchaus reisetaugliche Luxuslimousine.

Brave E-Klasse wird zum Elektro-Sportler

Trotz 2,2 Tonnen Leergewichts sprintet der Elektro-Brabus in 6,9 Sekunden auf 100 km/h. Bei Tempo 220 ist Schluss.

Brabus lässt in diesem Jahr interressanterweise mal elektrisch die Muskeln spielen. Dazu wurde eine brave E-Klasse mit vier Elektromotoren ausgestattattet, die jeweils direkt in den riesigen Rädern stecken. Zusammen wuppen die scheibenförmigen E-Maschinen 435 PS und 3200 Nm Drehmoment – schließlich muss auch ein leiser Elektro-Brabus genug Schmackes haben, um der Tuning-Welt wenigstens ein anerkennendes "Aah!" oder "Ooh!" abzuringen. Der Elektro-Brabus schafft das locker. Trotz 2,2 Tonnen Leergewichts geht es in 6,9 Sekunden auf 100 km/h und bis zu 220 Sachen schnell, dank 56 kW/h Batteriekapazität lässt sich der lautlosen Leistungslust bis zu 220 Kilometer weit frönen.

Autor: Gerald Czajka

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