IAA 2013: Messerundgang

— 10.09.2013

Die Stars der IAA

BMW läutet mit i3 und i8 das Zeitalter der E-Mobilität ein. Mercedes, Audi, Volvo und Cadillac zeigen Coupés, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hier sind die Highlights der IAA. 



Hässlich, mutig oder genial – am BMW i3 scheiden sich die Geister. Dennoch ist sich das Fachpublikum hier in Frankfurt auf der IAA einig: Die Bayern machen Elektromobilität erlebbar und lassen bereits heute ein neues Zeitalter beginnen. Ob als Shuttle auf dem Messegelände oder Testwagen in der Halle von BMW, überall steht der extravagante Kleinwagen für das Publikum zu Testfahrten bereit.

Erster Eindruck: So sitzt es sich im VW Golf Sportsvan

Neue Zeitrechnung bei BMW: Mit dem i3 beginnt in München die Ära der Elektromobilität.

Wer hinterm Steuer Platz nimmt, glaubt kaum, in einem Serienfahrzeug zu sitzen – so ungewohnt sind die groben Stoffe der Türverkleidungen und die wellenartige Form des Armaturenbretts mit Holzapplikationen. Man fühlt sich sofort als Teil eines neuen Zeitalters, das mit 35.000 Euro nicht gerade günstig ist. Ebenfalls kein Schnäppchen, aber nicht weniger begeisternd ist der flügeltürige BMW i8. Der flache Hybrid-Sportler kostet satte 126.000 Euro. Die Karosserie des i8 verkörpert mit ihren geschwungenen Falzen und Farbkontrasten Science-Fiction-Gefühle. Gegen die beiden elektrischen BMW wirken VW e-Golf und e-Up in ihrem Serientrimm völlig emotionslos. Damit wäre auf dieser IAA die Antwort auf die Frage gefunden, wie Elektromobilität künftig aussehen muss.

Überblick: Alle News zur IAA 2013 im großen Messe-Spezial

Audi im Nebel: Die Ingolstädter stellen in Frankfurt den Sport quattro Concept auf den Drehteller.

Neben den Stromern dominieren schicke Coupé-Studien das Bild der IAA. Mercedes trägt dabei mit dem S-Klasse Coupé besonders dick auf. Mit hochgezogenen Flanken und schmalen seitlichen Fenstern wirkt der Benz stark überzeichnet. Fraglich, ob die Serienversion bis zum Genfer Salon 2014 noch abspeckt. Ziemlich dick kommt auch der Audi Sport Quattro daher. Das gelbe Konzept mit dem V8-Hybridantrieb, den ausgestellten Radhäusern und der dicken C-Säule könnte problemlos als Musclecar á la Chevrolet Camaro durchgehen. Dass die Amis auf kräftige Coupés stehen, demonstriert der Cadillac Elmiraj mit seinen unendlich langen Türen. Innen versprechen große braune Ledersitze viel Gemütlichkeit. Insgesamt fehlt dem Cockpit jedoch ein einheitlicher Stil. Anders bei Volvo: Die Maße des Schwedencoupés sind längst nicht so ausufernd wie bei der Konkurrenz. Dafür wirkt alles durchdacht und hochwertig. Details wie die Gurtzungen oder die Türverkleidungen zeigen, mit welchem Enthusiasmus Chef-Designer Thomas Ingenlath zu Werke ging.

Pro und Contra: der Opel Monza im Messe-Check

Flügeltürer aus Rüsselsheim: Mit der Studie eines neuen Monza zeigt Opel, wohin die Reise gehen könnte.

Ebenfalls Innovativ, aber viel abgehobener, ist der Opel Monza. Der steht auf dem Stand der Rüsselsheimer wie ein stolzes Sinnbild für Aufbruchstimmung und wird auch als solches von den Besuchern gefeiert. Spannend sind natürlich auch die vielen weiteren Studien. Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel präsentierte das Infinit Q30 Concept. Er wird für die künftige Fahrwerksabstimmung des Kompakten auf A-Klasse-Basis mit verantwortlich sein. Suzuki und Citroën zeigen mit Concept iv-4 und Cactus vielversprechende Konzepte für künftige Kompakt-SUVs, die ab Ende 2014 dem Mercedes GLA Konkurrenz machen werden. Dann soll dann auch endlich der neue viersitzige Smart nicht mehr so abstrakt sein, wie die hier gezeigte Studie Fourjoy. Für einige beginnt die Zukunft eben etwas später.


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