IAA-Studie Kia Kee

IAA-Studie Kia Kee IAA-Studie Kia Kee

IAA-Studie Kia Kee

— 12.09.2007

Koreacoupé

Nach cee'd kommt Kee: Auf der IAA zeigt Kia, wohin die Reise in Sachen Design und Modellpalette geht – mit einem aufregend gezeichneten, 200 PS starken Sportcoupé.

"Der neue Kia Kee ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die Marke Kia in Zukunft ganz neue Kundengruppen ansprechen und überraschen wird", sagt Peter Schreyer, Chefdesigner von Kia Motors, zur Premiere des Sportcoupés auf der 62. IAA in Frankfurt. Eigentlich ein bisschen nüchtern für den nächsten Streich der Koreaner zur Eroberung der europäischen Märkte formuliert, denn mit dem Kee stellt Kia ein sportlich-muskulöses Coupé auf die Räder, das sicher Fans finden wird – wenn es tatsächlich in Serie geht. Auf dem Drehteller in Frankfurt präsentiert sich der Zweitürer mit einer kraftvollen Front, die von markanten Scheinwerfern und bogenförmigen LED-Bändern dominiert wird. Ein umlaufendes Glasband beherrscht den flachen Aufbau. Das alles steht auf üppigen 20-Zöllern – fertig ist die 4,32 Meter lange Studie, die auf den neuen Look von Kia hinweisen soll.

Mit einem V6 unter der Haube durch den Fahrtwind

Zügig: Ein zwei Liter großer V6 mit 200 PS macht der Studie Dampf.

Unter der Haube unterstreicht ein kräftiger Motor den sportlichen Anspruch der Karosserie: Ein nur zwei Liter großer V6 schickt 200 PS über einen Sechsstufen-Schaltautomaten in den Antriebsstrang. Was das in Sachen Fahrleistung bedeutet, verrät Kia nicht. Es dürfte aber recht zügig für die vier Passagiere zugehen, die der Kee auf vier Einzelschalen mit auf die Reise nehmen kann. Vor allem den Platz vorne links haben die Koreaner streng den Gesetzen der Ergonomie untergeordnet: Der Fahrer pilotiert das Coupé über ein unten abgeflachtes Sportlenkrad, geschaltet wird über Paddels oder alternativ am anschmiegsam geformten Knauf. Und auch das Auge kommt nicht zu kurz: Zentrales Instrument im Cockpit ist ein großer Drehzahlmesser. Die wie aus dem Vollen gefräste Alu-Mittelkonsole setzt ein glänzendes Highlight im Innenraum des Prototypen. Der könnte übrigens tatsächlich zum Händler fahren: "Unsere Sport-Coupé-Studie ist kein bloßes Hirngespinst, sondern ein für Sportwagenliebhaber erschwinglicher Traum", macht Peter Schreyer Hoffnung auf eine Markteinführung des Kee.

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