IAA-Studie Mercedes F 700

IAA-Studie Mercedes F 700 IAA-Studie Mercedes F 700

IAA-Studie Mercedes F 700

— 11.09.2007

Fahrt ins Grüne

Die IAA gibt sich grün. Mercedes auch: Die Studie F 700 vereint großen Komfort und reines Umweltgewissen. Möglich macht das ein neuer Verbrennungsmotor mit "Diesotto"-Technik.

Diesotto? Schon mal gehört? Nein, das ist kein Reisgericht. Es ist ein Kunstwort aus dem Besten von "Diesel" und "Otto", das die Technik eines neuen Antriebs aus dem Hause Mercedes-Benz beschreibt. Die IAA-Studie Mercedes F 700 trägt den Wandler zwischen den Motorenwelten schon unter der Haube und verspricht damit luxuriösen Fahrkomfort ohne schlechtes Umweltgewissen. Laut den Stuttgartern begnügt sich die Reiselimousine mit durchschnittlich 5,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer, wobei aus den Endrohren nur 127 Gramm CO2 pro Kilometer entweichen. Für ein Auto von 5,17 Meter Länge, das sich die Neudefinition entspannten Reisens auf die Fahnen geschrieben hat, sind das wahrlich bemerkenswerte Eckdaten.

Eine Mischung aus Diesel und Benziner sorgt für Dampf

Großer Gleiter aus Stuttgart: die Studie F 700 von Mercedes-Benz.

Mercedes realisiert die günstigen Verbrauchswerte mit einem neuen Konzept, das die Stärken des emissionsarmen Ottomotors mit den günstigen Verbrauchswerten des Diesels kombiniert. Der nur 1,8 Liter große, doppelt aufgeladene Vierzylinder im Bug des F 700 spritzt sein Gemisch direkt ein und bedient sich der sogenannten "Raumzündverbrennung", die ähnlich wie beim Diesel funktioniert. Ergebnis sind 238 PS und 400 Nm Drehmoment. Zusätzlich wird der klassische Verbrennungsmotor von einer Hybrid-Einheit unterstützt, die noch einmal 20 PS in den Antriebsstrang schickt. Damit sprintet der F 700 in 7,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h – also Fahrleistungen auf dem Niveau der aktuellen S-Klasse mit Sechszylinder-Motoren.

Wohlfühlathmosphäre im üppigen Innenraum

Hereinspaziert: Im Innenraum bietet der F 700 vier Passagieren größten Komfort.

Mit einem "Pre-Scan" genannten System wird der F 700 zum großen Gleiter: Zwei Laser in den Frontscheinwerfern tasten die Fahrbahn ab, melden Unebenheiten an das Fahrwerk, das jeden Buckel geschmeidig ausgleichen soll. Das passt zum Innenraum, in dem vier Personen die große Fahrt genießen dürfen. Platz ist reichlich vorhanden bei üppigen 3,45 Metern Radstand, Komfort entsteht durch die variablen Einzelsitze. Der Beifahrer sitzt wahlweise in Fahrtrichung oder mit dem Gesicht zum Fond. Wird der Beifahrersitz nach vorne geklappt, kann der dahinter liegende Sitz in eine Liegeposition gebracht werden. Für weitere Annehmlichkeiten auf der Fahrt ins Grüne sorgen die Surround-Soundanlage und ein großer Monitor. Für den bequemen Einstieg ins Passagierabteil des F 700 sind die Türen auf der Beifahrerseite gegenläufig angeschlagen und öffnen in allen vier Fällen nahezu im 90-Grad-Winkel.

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