IAA-Studie Opel Flextreme

Studie Opel Flextreme Studie Opel Flextreme

IAA-Studie Opel Flextreme

— 11.09.2007

Mit dem Strom schwimmen

Pendlerpauschale hin oder her: Die meisten Fahrten mit dem Auto in Europa sind kürzer als 50 Kilometer. Und die Strecke kann man locker auch unter Strom fahren – meint Opel und zeigt auf der IAA die Hybrid-Studie Flextreme.

Wenn es nach Opel geht, wird es in Zukunft schön leise im Berufsverkehr. Weil die meisten Leute, die in Europa mit dem Auto zur Arbeit unterwegs sind, nicht mehr als 50 Kilometer zurücklegen, sollte ein Elektroauto diese Strecke doch auch bewältigen können. Der Opel Flextreme kann das. Als Hybridfahrzeug mit einem 1,3 Liter großen Turbodiesel und einem Elektromotor bewegt sich die Studie mit voll aufgeladenem Lithium-Ionen-Akku bis zu 55 Kilometer vollkommen emissionsfrei. Erst wenn die Ladung zur Neige geht, springt der Diesel an und lädt die Batterien – eine direkte Verbindung zum Antriebsstrang hat der Ölbrenner nicht. So kann sich die Umweltbilanz mehr als sehen lassen: Mit der sogenannten E-Flex-Technologie lassen sich Emissionswerte von weniger als 40 Gramm CO2 pro 100 Kilometern realisieren. Denn der Strom für den Flextreme kommt größtenteils aus der Steckdose. Angedockt an einen gewöhnlichen 220-V-Anschluss kann der Flextreme in etwa drei Stunden aufgeladen werden.

Viel technische Innovation in futuristischer Verpackung

Innovation im Stil eines Kompaktvans: der Opel Flextreme.

So viel Innovation gehört natürlich ordentlich verpackt. Kennzeichnend für die Karosserie des Flextreme im Stil eines Kompaktvans sind die neuen Elemente der Opel-Formensprache: deutlich skulpturhaftere Ausformung der Oberflächen, klare Stilelemente wie die schmalen, durch ihre Bumerangform gekennzeichneten Leuchten und die kiemenförmige Sicke in der Seitengrafik. Die vorderen Türen sind vorn angeschlagen, die Türen zum Fond jedoch hinten. Da gleichzeitig auf den mittleren Dachpfosten verzichtet wurde, ergibt sich beim Öffnen beider Türen einer Seite ein großer freier Einstieg in den 4,79 Meter langen Flextreme. Besonderer Clou unter den Sitzen: Der von Opel FlexLoad getaufte Unterflur-Laderaum, in dem zwei Segway-Roller warten. Sollte es im dichten Stadtverkehr mal nicht mehr mit dem Flextreme vorangehen, bringen die beiden Hightech-Gefährte ihre Passagiere noch einmal bis zu 38 Kilometer weit.

Ein Panoramadisplay für ganz großes Kino

Typisch Studie: vier Einzelsitze im Innenraum.

Blickfang im Interieur ist das Panoramadisplay im Format 1,20 x 0,10 Meter direkt unterhalb der Frontscheibe. Seine Anzeigefelder lassen sich frei konfigurieren. Sie können beispielsweise ein Rundumbild von der Umgebung des Fahrzeugs liefern, die von vier Kameras beobachtet wird. Alternativ können die Displays auch Informationen über das Auto oder das Infotainment-System zeigen. In der Mittelkonsole findet sich ein zweites Display mit Touchscreen-Bedienung. Oben sitzen programmierbare Tasten, deren Ein-Knopfdruck-Bedienung an die Shortcut-Funktion von Computern erinnert. Sie erleichtern den Zugang zu den diversen Menüs für Klima, Infotainment oder Navigation. Die Tasten sind frei programmierbar und können daher an neue Infotainmentgeräte angepasst werden. Die Passagiere genießen das futuristische Ambiente auf an der Mittelkonsole aufgehängten Einzelsitzen.

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