Idiotentest: MPU-Statistik 2009

Idiotentest: MPU-Statistik 2009

— 09.11.2010

Trauriger Trend: MPU nehmen zu

2009 mussten mehr Autofahrer zum sogenannten Idiotentest als 2008. Damit wurde der positive Trend der Vorjahre gestoppt. Ebenfalls bedenklich. Raser und Drängler fallen häufiger auf.

Der positive Trend der vergangenen Jahre ist gestoppt: Im Jahr 2009 wurden laut Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) rund drei Prozent mehr medizinisch psychologische Untersuchungen (MPU) durchgeführt als im Vorjahr. Damit mussten insgesamt 106.082 Verkehrsteilnehmer zum sogenannten Idiotentest. Auffällig sei, dass wiederholte Verkehrsverstöße wie Raserei, das Überfahren roter Ampeln oder riskantes Überholen immer öfter Anlass für eine MPU sind. So zeigt sich eine deutliche Zunahme in allen Bereichen, die aufgrund von strafrechtlichem oder verkehrsauffälligem Verhalten einen Test erfordern (zwischen rund neun und 23 Prozentpunkten). Auch der Gebrauch von Betäubungsmittel ist um neun Prozent gestiegen, insbesondere die Kombination von Betäubungsmitteln mit Alkohol und Verkehrsauffälligkeiten fallen mit 20 Prozent Zunahme besonders negativ auf.

Auf Platz 1 der Statistik ist mit 54 Prozent immer noch Alkohol am Steuer ein Anlass zur Untersuchung, allerdings sind die Zahlen laut BASt rückläufig. 30 Prozent dieser Kandidaten sind Ersttäter. Es folgen Drogen- oder Medikamentenmissbrauch (19 Prozent) und "Verkehrsauffälligkeiten ohne Alkohol" (15 Prozent).

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