IKmedia Tuning-Day 2007

IKmedia Tuning Day 2007 IKmedia Tuning Day 2007

IKmedia Tuning-Day 2007

— 19.06.2007

PS-Reigen am Ring

"Was die am Nürburgring können, können wir schon lange", dachte sich Oliver Schielein, Geschäftsführer der Schwabacher PR-Agentur IKmedia. Er lud ein – und rund 4978 PS kamen.

Ein Ring aus Silber ist dekorativ, ein Ring aus Gold luxuriös. Ein ganzer Ring voller Traumautos, das jedoch zeigt wahre Opulenz. Der Fuhrpark, den die Agentur IKmedia unlängst in der Boxengasse des Hockenheimrings auffuhr, hätte selbst so manchen Ölscheich, Industriebaron oder Hollywoodstar neidisch gemacht. Rund 4978 PS und ein gutes Dutzend hochkarätiger Fahrzeuge seiner Kunden aus dem Bereich Tuning und Automobiles hatte die PR-Agentur versammelt, um den zahlreichen geladenen Journalisten Appetit zu machen. Einige waren sogar eigens aus Russland, Polen, Österreich oder Belgien angereist.

Es geht immer noch eine Schippe obendrauf: Mercedes GL von Lorinser.

Benzingespräche

"Unser Tuning Day, der mittlerweile zum zweiten Mal stattfindet, bietet ein schier unerschöpfliches Potenzial für Geschichten", erklärt Agentur-Geschäftsführer Oliver Schielein. "Es geht uns jedoch auch um Kommunikation – und darum, Kunden wie Journalisten miteinander ins Gespräch zu bringen. Dies funktioniert besonders gut im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung." Vor der Box von Mercedes-Veredler Lorinser aus Winnenden standen ein CLS und eine S-Klasse zum Ausritt bereit. Mehr noch als die schiere PS-Leistung von bis zu 430 PS (S-Klasse) beeindruckte die Formensprache der hochwertig retuschierten Karosserien. Ein Markenzeichen von Lorinser sind beispielsweise die dominanten Kotflügel und passgenau integrierten Auspuffanlagen. Der Trendsetter unter den ausgestellten Fahrzeugen war eindeutig der Mercedes CLS: Mit dem silbernen Lack kontrastieren mattschwarze Details wie Zierleisten, Felgen und selbst ein dunkler Mercedesstern. Draußen drehte derweil ein wuchtiger GL 420 CDI seine Runden. Mit seinen gewaltigen 22-Zoll-Rädern pflügte er wie eine Hochseeyacht durch die Landschaft. Journalisten, die sich einmal ans Steuer dieses 335 PS starken 2,5-Tonners wagten, zeigten sich von der Fahrdynamik überwältigt – bis im Rückspiegel plötzlich der Aston Martin V8 Vantage von Ralph Eibach auftaucht.

Dickes M-Coupé: Die Jungs von AC Schnitzer lassen sich nicht lumpen.

Der gut 400 PS starke britische Sportler überzeugte durch seine eleganten Linien, aber auch durch seinen beeindruckenden Auspuffklang. Und natürlich sind auch die möglichen Kurvengeschwindigkeiten durch die Fahrwerkskomponeten des Fahrwerk-Unternehmens, das auch für die DTM liefert, so hoch angesiedelt, dass der Fahrer meist freiwillig vor Erreichen des Grenzbereichs aufgibt. Einer der dagegen gerne ans Limit geht, heißt Manfred Wollgarten. Der technische Leiter des renommierten BMW-Veredlers AC Schnitzer und Ex-DTM-Pilot chauffierte seine Fahrgäste mit einem 370 PS starke Prototypen auf Basis des Z4 M-Coupé um den Ring. "Profile" lautet der treffende Name für das markante orange-weiße Geschoss. Und es ist nicht nur die Fliehkraft, die ihnen dabei bei jedem Gasstoß Lachfalten in die Mundwinkel massiert. Rainer Vogel, der Geschäftsführer von AC Schnitzer, erklärt einstweilen einigen Journalisten die zahlreichen Details des TENSION Streetversion (Basis BMW 645i), einem nur moderat gezähmten Abkömmling des schnellsten straßenzugelassenen BMWs der Welt. Hier beeindrucken nicht nur die 411 PS, sondern auch unzählige kleine Details wie die chromgefassten Lufteinlässe oder das farblich abgesetzte Dach. Nebenan bei Abt, dem weltgrößten Veredler für Fahrzeuge aus dem VW-Audi-Konzern konnte man die neueste Arbeit von Motorenentwickler Andreas Zeilbeck bewundern.

Die "Äbte" aus Kempten (Allgäu) in Reih und Glied.

Der neue Abt TT-R mit seinem 355 PS starken Kompressor-Sechszylinder erzeugte Gänsehaut. Die Firma aus dem Allgäu, die unter anderem mit Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt angereist war, punktet jedoch nicht nur mit jeder Menge Power, sondern auch intelligentem Know-How. So gelingt der innovativen iS-Technologie der scheinbare Widerspruch, mehr Leistung zu erzeugen und gleichzeitig Sprit zu sparen. Auf eine dezente Gestaltung, die zum jeweiligen Fahrzeug passt, legt auch Stephan Giacuzzo viel Wert, der sich vor allem auf französische und japanische Marken spezialisiert hat. Um den Journalisten Rede und Antwort zu stehen, war er eigens mit seinem russischen Designer angereist. Und natürlich hatte auch er einige interessante Fahrzeuge im Gepäck wie den veredelten Kia cee'd, den fast 200 PS starken Renault Clio und den Nissan Qashqai. Dass man durchaus auch mit einstelligen PS-Zahlen viel Spaß haben kann, bewies Modellbauer Tamiya, der hochwertige Auto- und Flugmodelle ausstellte. Als ideales Luxusspielzeug empfiehlt sich zum Beispiel ein ferngelenkter Indoorhelicopter, der durch seine kompakten Maße auch im heimischen Wohnzimmer geflogen werden kann. Begehrlichkeiten weckte auch die Felgenboutique von AEZ und DOTZ, wo sich die Teilnehmer über die neuesten Trends im Bereich Felgen informieren konnten, wie das Schmiederat Nemesis, das speziell für Luxusfahrzeuge wie Maserati, Mercedes oder Aston Martin entwickelt wurde. Über die passenden Hochleistungsreifen informierte einige Meter weiter Yokohama. Das japanische Unternehmen beliefert in der Erstausstattung unter anderem auch Porsche und Bentley.

Sommer, Sonne, Multimedia

Zwischendurch ein Alkoholfreies gegen den Durst.

Ein hochwertiges Fahrzeug benötigt natürlich auch ein standesgemäßes Multimediasystem. Was technisch hier machbar ist, demonstrierte Premiumanbieter Alpine Electronics anhand des VW Eos von Carlos Correra. Obwohl Cabrios für einen Akustiker in der Regel eher einen Albtraum darstellen, gelang es Alpine, hier eine rundum überzeugende Lösung zu realisieren, die die Boxengassen in einen Konzertsaal verwandelte. Selbst bei voller Lautstärke lieferte die Anlage glasklaren Sound, der es in seiner Präsenz durchaus mit dem allgegenwärtigen Röhren der Motoren aufnehmen konnte. Wer jetzt bei einer so teuren HiFi-Anlage Angst vor Dieben hat, konnte sich bei Foliatec informieren. Als erster Anbieter ermöglicht es der Hersteller, alle Scheiben am Auto legal mit Sicherheitsfolie zu bekleben. Ein ebenso preiswerter wie wirkungsvoller Diebstahlschutz, der zusätzlich beim Seitencrash auch vor gefährlichen Glassplittern im Auto schützt. Neben dem vielfältigen Angebot tat das sonnige Nachmittagswetter sein Übriges, um zum Gelingen des Events beizutragen.

Autor: Guido Naumann

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