Illegale Straßenrennen: Gesetzentwurf

Illegale Autorennen: Gesetzentwurf

— 23.09.2016

Ampelrennen sollen Straftat werden

Der Bundesrat hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der illegale Autorennen härter bestrafen soll. In schweren Fällen drohen droht Gefängnis!

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'Illegale Autorennen härter bestrafen?'

Bis zu zehn Jahre Gefängnis in schweren Fällen: Diese Strafe sieht ein am 23. September 2016 vom Bundesrat beschlossener Gesetzentwurf vor, der sich gegen illegale Straßenrennen richtet. Damit würde eine bisherige Ordnungswidrigkeit auf die Ebene einer Straftat gehoben. Das Veranstalten eines Straßenrennens soll zum Verlust des Führerscheins führen. Gemeint sind mit illegalen Straßenrennen sowohl "spontane Beschleunigungsrennen nach einem Ampelstopp" als auch "organisierte überörtliche Rennen, die die Teilnehmer als 'Freizeitbeschäftigung' ansehen". Hintergrund des Entwurfs sind die spektakulären Unfälle, die bei solchen Rennen in der Vergangenheit für Aufsehen gesorgt und zu tragischen Todesfällen geführt haben. Mit der Heraufstufung der Ordnungswidrigkeit zur Straftat will der Bundesrat die Möglichkeit schaffen, effektiver gegen Raser vorzugehen.

Illegale Autorennen: Facebook-Kommentare

Nach dem Beschluss durch den Bundesrat geht der Entwurf an die Bundesregierung, die ihre Auffassung dazu äußern kann. Danach legt ihn die Regierung dem Bundestag zur Abstimmung vor. Fristen für die Beratungen im Bundestag gibt es offenbar bisher nicht.
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