Immer mehr Elektronik
— 02.06.2009Hackergefahr im Auto
Immer mehr Elektronik in unseren Autos sorgt für neue Gefahren: Nicht nur im Auto können die Helfer versagen, es droht auch der Angriff von außen. Hacker könnten ein Fahrzeug förmlich vor die Wand fahren.
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Vorsicht: Zombies voraus!
Wozu Hacker in der Lage sind, zeigte sich beispielsweise Anfang des Jahres in Texas: "Caution: Zombies ahead!" (Vorsicht: Zombies voraus) warnte ein gehacktes elektronisches Verkehrsschild die Autofahrer. Was vermeintlich witzig sein sollte, wird spätestens dann ernst, wenn ein manipuliertes Navigationssystem den Fahrer zum falschen Zielort lotst oder der digitale Tacho im Stadtverkehr plötzlich eine geringere Geschwindigkeit anzeigt und der Fahrer unwissentlich zu schnell unterwegs ist. Wolf sagt, selbst eine einzige Schwachstelle in der Elektronik könne zum Ausfall sämtlicher elektronischer Schutzsysteme führen. Er verknüpft in seiner Arbeit Theorie und Praxis und will damit Pionierabeit leisten. Der Forscher rät Autobauern, seine Ingenieure künftig mit Kryptographie- und Sicherheitsexperten zusammenarbeiten zu lassen. In seiner Doktorarbeit hat der Forscher eine Sicherheitsstrategie entwickelt, die von der Konzeption des Fahrzeugs bis hin zu seiner Verschrottung für Elektroniksicherung nach Außen sorgen soll. So haben Hacker keine Chance.
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