Inden Design Ferrari F430 — 21.07.2009
Detailarbeit in Rot
Tuner Inden Design aus Haiger widmet sich aktuell dem Ferrari F430. Der flache Italiener erhält eine wohl dosierte Leistungsspritze und ein nützliches Spoilerkit. Sein Klappenauspuff lässt sich per Fernbedienung öffnen.
Als
Ferrari den
F430 vor fünf Jahren als neues Einstiegsmodell präsentierte, düste Michael Schumacher gerade zum siebten Mal als Formel-1-Weltmeister durchs Ziel. Seiner Renn-Erfahrung und fahrdynamischen Präzision hat der
F430 – und dessen späteren Topversionen "Scuderia", "Challenge" und "
Scuderia Spider 16M" – eine steile Karriere zu verdanken. Mittlerweile gilt der 2008 vorgestellte
California als Einstieg in die Ferrari-Familie, der
F430 rückt langsam in den Hintergrund. Nicht aber bei Tunern wie
Inden Design. Die Spezialisten-Schmiede kümmert sich neben der Aerodynamik des F430 auch um den 4,3 Liter großen Achtzylinder mit 490 PS ab Werk. Inden verändert die Motorelektronik und versorgt den F430 mit einer fernbedienbaren Klappenauspuffanlage. 35 Extra-PS und eine Schippe mehr Drehmoment sind das Ergebnis der Maßnahmen.
Mit "Chiptuning" von 490 auf 525 PS
Inden erreicht durch eine modifizierte Motorelektronik und veränderter Abgasanlage 35 Extra-PS.
Um den jetzt 525 PS starken V8 zimmert der Tuner dem Ferrari-Rosso lackierten Renner ein abtriebfördendes Spoilerkit. Ein spezieller Frontspoiler erzeugt vor dem Fahrzeug einen sogenannten Windkeil, der die Aerodynamik positiv beeinflusst. Höchstgeschwindigkeiten von deutlich über 310 km/h sind so möglich. Seitliche Flaps und eine Heckschürze mit integriertem Diffusor komplettieren die Veränderungen am Blech. Das ab Werk von Michael Schumacher abgestimmte Fahrwerk erhält von Inden Design Tieferlegungsfedern mit optimierter Kennlinie. Trotz des so verringerten Abstands zum Asphalt finden 20 Zoll große, bis zu 12 Zoll breite Felgen mit 325er-Breitreifen in den abgesenkten Radkästen Platz. Die inneren Werte des F430 verschönert Inden mit zusätzlichem Carbon und Leder.
Kommentar verfassen