Indianapolis

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— 06.07.2005

US-Fans wollen die F1 wiedersehen

Nie mehr Formel 1 in den USA? Der Abgesang nach dem Reifendebakel von Indy wurde bereits gesungen. Doch die Wogen glätten sich.

Am Morgen nach dem Grand Prix der USA standen rund 30 Menschen Schlange vor dem Verwaltungsgebäude des Indianapolis Motor Speedway. "Wir dachten, sie wollten ihr Geld für Sonntag zurück, doch sie wollten schon Tickets fürs nächste Jahr", erzählt Ron Green, Pressechef der Rennstrecke. Derzeit, so Green, fragen täglich bis zu 100 amerikanische Fans persönlich nach F1-Karten für 2006 nach. Ob der US-Lauf dann wieder in Indianapolis stattfindet, ließ dessen oberster Speedway-Sprecher offen.

Ron Green: "Wir warten erst ab, ob Lösungen zur Entschädigung der Zuschauer gefunden werden." Das könne Wochen dauern. Michelins erstes Schadenersatzangebot bezeichnete er als "sehr ermutigend". Der französische Reifenhersteller will den rund 120.000 Zuschauern des diesjährigen Sechs-Auto-Rennens von Indianapolis ihr Eintrittsgeld zurückerstatten. Das macht insgesamt etwa zwölf Millionen Dollar. Zudem stiftet Michelin für 2006 noch 20.000 Freikarten. Ein für die meisten Teams denkbares zweites, nicht zur WM zählendes F1-Rennen in Indy Ende Oktober will Speedway-Chef Tony George indes nicht.

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