Formel-1-Weltmeister beim Indy 500

Indy 500: Bourdais nach Horrorcrash

— 22.05.2017

„Ich werde zurückkommen“

Sébastien Bourdais liegt nach seinem schweren Unfall beim Indy-500-Qualifying weiterhin im Krankenhaus. James Davison ersetzt den Franzosen.

Gute Nachrichten aus dem Spital: Sébastien Bourdais meldet sich bereits ein Tag nach seinem schweren Crash beim Indy 500 wieder zu Wort und dankte allen für die Genesungswünsche. Und dann schob er das hinterher, was alle hören wollten: „Es wird seine Zeit dauern, aber ich fühle mich seit meiner Operation sehr gut. Ich werde irgendwann zurückkehren, ich weiß nur noch nicht wann.“

James Davison ersetzt Bourdais beim Indy 500

Bourdais krachte mit weit über 350 km/h in seinem 700 PS starken Dallara-Honda in die Mauer, überschlug sich dabei und brach sich mehrere Beckenknochen sowie die rechte Hüfte. Sein Teamchef Dale Coyne erklärte, dass die Saison für Bourdais wohl gelaufen sei. Mindestens sechs bis acht Wochen müsse Bourdais einen Gips tragen, erst dann könne er mit der Rehabilitation beginnen. Der ehemalige Formel-1-Pilot hat aber einen Vertrag auch für die Saison 2018.

Als Bourdais-Ersatz machten sich viele Piloten Hoffnungen. Zum Beispiel Stefan Wilson, Bruder des 2015 bei einem IndyCar-Crash tödlich verletzten Justin Wilson. Oder Matthew Brabham, Enkel des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Jack Brabham. Den Zuschlag aber bekam James Davison, der schon zwei Mal beim Indy 500 dabei war und 2014 für das KV-Team auf Rang 16 ins Ziel kam.
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Passenderweise hat Davison als Sponsor Vibra Healthcare an Bord, eine Krankenhauskette. Sie gehört Brad Hollinger, der auch 15% Anteile am Williams-Formel-1-Team besitzt. Davison ist vorerst nur für das Indy 500 als Bourdais-Ersatz bestätigt.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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