Fernando Alonso und Renault

IndyCar: Alonso nach erstem Test

— 04.05.2017

"Bitte ein IndyCar für Monza"

Fernando Alonso absolvierte gestern seinen ersten IndyCar-Test in Indianapolis und erntet Lob von Experten. Er selbst schwärmte hinterher in höchsten Tönen.

Die IndyCar erlebt dank Fernando Alonsos Gaststart beim Indy 500 einen wahren Boom: 2.149.000 Zuschauer verfolgten alleine gestern den ersten Test des Spaniers im rund 700 PS starken Dallara-Honda des Andretti-Teams! Auf Youtube war das Video eines der meistgeklickten Videos des Tages!

Selbst Rennlegenden wie Mario Andretti, ein mehrfacher IndyCar-Meister und 1979 auch Formel-1-Champion, kommt aus dem Schwärmen nicht heraus: „Ich bin wirklich stolz darauf, dass ich das miterleben darf. Fernando macht genau das, was man von ihm verlangt hat – er hat wirklich einen sehr guten Eindruck hinterlassen.“

Fernando Alonsos Indy-Abenteuer hat begonnen

Alonso musste beim offiziellen Rookie-Test drei Phasen bestreiten, in denen er seine Geschwindigkeit sukzessive steigern musste. Und das auch problemlos schaffte. Am Ende hatte er bei seiner schnellsten Rennrunde einen Schnitt von 222,548 Meilen pro Stunde (über 358 km/h). Das ist in etwa der Speed, der auch im Rennen gefahren wird. Im Qualifying wäre das 2016 der letzte Startplatz gewesen. Aber da fahren die Piloten auch Windschatten. Alonso gibt zu, dass er hier und da noch Probleme hatte: „Vom Zuschauen sieht das alles so leicht aus, aber bei dem Tempo kommen dir die Kurven so unglaublich eng vor.“ Insgesamt überwog die Begeisterung: „In der IndyCar füllen die Mechaniker Sprit ein, ziehen Reifen aufs Auto – und dann fährst du einfach los. In der Formel 1 dauert es sechs Minuten um das Auto anzulassen, weil sie alles kontrollieren und überprüfen müssen.“

Beim direkten Vergleich Formel 1 versus IndyCar schneidet die US-Serie für Alonso besser ab: „Es macht mehr Spaß.“ Daher äußerte er bei McLaren-Chef Zak Brown sogar einen Wunsch: „Bitte gib mir ein IndyCar für Monza.“ Nur auf der Hochgeschwindigkeitsbahn beim Italien-GP werden ansatzweise solche Geschwindigkeiten erreicht wie in Indianapolis.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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