Montoya

IndyCar: Crash in letzter Runde

— 11.04.2017

Hildebrand bricht sich die Hand

JR Hildebrand und Mikhail Aleshin sind in der letzten Runde des Long Beach Grand Prix der IndyCar zusammengeknallt. James Hinchcliffe gewinnt das Rennen.

Von 2004 bis 2007 war er der Dominator der ChampCar-Serie, dann ging Sébastien Bourdais in die Formel 1, wurde Teamkollege von Sebastian Vettel bei Toro Rosso – hatte gegen den Deutschen aber keine Chance. Inzwischen ist er zurück bei den IndyCars und führt nach zwei Rennen die Tabelle an: Nach dem Auftaktsieg in St. Petersburg wurde er in den Straßen von Long Beach (Kalifornien) Zweiter.

Es gewann James Hinchcliffe in einem rund 700 PS starken Dallara-Honda von Sam Schmidt. Der Kanadier hatte die richtige Zweistopp-Strategie – und setzte gegen Ryan Hunter-Reay ein beherztes Überholmanöver.

James Hinchcliffe gewann ín Long Beach

Sein Teamkollege Mikhail Aleshin dagegen war in einen Unfall in der letzten Runde involviert: Im Kampf um Rang elf krachte ihm JR Hildebrand ins Heck. Der US-Amerikaner brach sich dabei die linke Hand. Noch ist unklar, ob er in zwei Wochen beim Rennen auf dem Rundkurs in Alabama starten kann.

Die Rennleitung bestrafte Aleshin, setzte den Russen auf Rang zwölf zurück – hinter Hildebrand. Doch Aleshin verteidigte sich hinterher: „Er ist mir einfach ins Heck geknallt und hat mir damit die Chance auf einen Platz in den Top 10 genommen.“ Hildebrand beschreibt: „Beim Aufprall wurde mir das Lenkrad aus der Hand geschlagen.“ Immer wieder verletzen sich IndyCar-Fahrer bei Unfällen an der Hand. Grund: In der amerikanischen Formel 1 gibt es keine Servolenkung.


Indes füllt sich das Feld für den Saisonhöhepunkt, dem Indy 500 – dem ältesten Autorennen der Welt. Neben den 21 Stammfahrern stehen schon acht Gaststarter für das Rennen am 28. Mai fest: Juan Pablo Montoya (Sieger 2000 und 2015) kehrt ins Penske-Team zurück, Pippa Mann ist als bisher einzige Frau bei Dale Coyne bestätigt, Andretti mit Jack Harvey und Foyt mit Zach Veach holen Rookies an Bord, Schmidt Peterson ermöglich Jay Howard ein Comeback nach sechs Jahren, Dreyer-&-Reinbold setzt mit Sage Karam und Gabby Chaves zwei Piloten ein und Oriol Servià startet für Rahal Letterman Lanigan. Vier Fahrer fehlen also noch, um das traditionelle 33 Auto starke Fahrerfeld zu erreichen. Das Indy-Lights-Team Juncos hat seine Teilnahme mit mindestens einem Dallara bereits bestätigt, aber noch keinen Fahrer benannt.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: IndyCar

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