Montoya

IndyCar: Fahrer und Teams 2017

— 03.11.2016

Montoya tritt kürzer!

Juan Pablo Montoya wird 2017 nur noch beim Indy 500 für das Penske-Team an den Start gehen. Alles zur IndyCar Series, Racing, Autos und News.

Er war einer der größten Rivalen von Michael Schumacher in der Formel 1, zuletzt begeisterte Juan Pablo Montoya mit seiner kompromisslosen Fahrweise die IndyCar-Szene. 2015 noch knapp am Titel vorbeigeschrammt (er war punktgleich mit Meister Scott Dixon!) erlebte Montoya eine rabenschwarze Saison 2016. Die Folge: Der 41-Jährige wurde im Topteam Penske ausgebootet und durch den jungen Amerikaner Josef Newgarden ersetzt.

Zunächst wollte Montoya sich auf dem Markt nach einem IndyCar-Cockpit umschauen, doch jetzt ruderte er zurück: Er nimmt Penskes Angebot an, in einem fünften Dallara-Chevrolet des Teams das legendäre Indy 500 zu bestreiten – das Highlight der gesamten IndyCar-Serie. Es wird das erste Mal in der 51-jährigen Geschichte von Penske sein, dass gleich fünf Autos in Indianapolis eingesetzt werden.

Takuma Sato bleibt der IndyCar-Serie erhalten

Doch Montoya wird 2017 trotzdem allerhand zu tun haben. Sein elfjähriger Sohn Sebastian Montoya wird in Europa Kartfahren – mit dem Vater als Beistand. Auch er strebt eine professionelle Karriere im Rennsport an, wie schon Juan Pablo Montoyas Bruder Federico und auch Onkel Diego Montoya, der beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1983 in einem Sauber-BMW C7 Zehnter wurde.

Außerdem könnte es auch Juan Pablo Montoya zu den Sportwagen verschlagen: Penske plant ein Projekt in der amerikanischen Sportwagenserie, die boomt. Penske soll spätestens 2018 einen Oreca-Honda einsetzen – mit Montoya als Speerspitze. Auch die anderen IndyCar-Cockpits werden nach und nach besetzt. Der frühere Formel-1-Pilot Takuma Sato wechselt in das Andretti-Team und wird dort Stallgefährte von Marco Andretti, Ryan Hunter-Reay und Alexander Rossi. Carlos Muñoz übernimmt im Gegenzug wahrscheinlich das Foyt-Cockpit von Montoya. Teamkollege könnte Conor Daly werden, der aber auch bei Dale Coyne bleiben könnte und damit Partner von Ex-Vettel-Teamkollege Sébastien Bourdais werden.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Getty Images

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