IndyCar

IndyCar: Pagenaud siegt in Alabama

— 25.04.2016

Franzose jetzt Indy500-Favorit

Simon Pagenaud ist der Mann der bisherigen IndyCar-Saison: Nach zwei zweiten Plätzen und zwei Siegen reist der Tabellenführer nach Indianapolis.

Die IndyCar wirbt mit bestem Rennsport für die 100. Ausgabe des Indy 500. Simon Pagenaud startet die Saison 2016 zwar so dominant wie zuletzt sein Landsmann Sébastien Bourdais 2007, aber leicht machen es ihm die Konkurrenten nicht: In Long Beach rang er Scott Dixon nur durch das Überfahren der weißen Linie ausgangs der Boxengasse nieder. Dafür kassierte er eine Verwarnung.

Überflieger: Pagenaud siegt auch in Alabama

Noch spannender der Schlussspurt in Alabama: Pagenaud bleibt hinter den zu überrundenden Fahrern hängen. Anders als in der Formel 1 müssen Piloten Führungsfahrer nicht kampflos passieren lassen, sondern dürfen dafür kämpfen, in der Führungsrunde zu bleiben, was bei etwaigen Gelbphasen ein entscheidender Vorteil ist. Pagenaud kommt nicht vorbei, Graham Rahal schließt auf und überholt. Die Kollision der beiden beim Manöver bleibt ohne Bestrafung. Dafür verliert Rahal einen Frontflügel, fällt doch wieder hinter Pagenaud zurück, rettet sich aber auf Platz zwei ins Ziel. Das ist Motorsport vom Feinsten, nichts für schwache Nerven.

Der zweite Star im Rennen: Ex-Formel-1-Star Juan Pablo Montoya. Vom letzten Startplatz kämpft er sich bis auf Rang fünf nach vorne. Nach dem Auftaktsieg in St. Petersburg schon die zweite starke Vorstellung des siebenmaligen F1-Rennsiegers.

Der Franzose ist jetzt Top-Favorit für die Indy500

Jetzt wird es für die IndyCar-Fahrer ernst: Der Zirkus zieht weiter nach Indianapolis. Den ganzen Mai wird für die 100. Ausgabe des Indy 500 trainiert, in drei Wochen gibt es außerdem noch ein Rennen auf dem Formel-1-Kurs in Indianapolis. Die letzten Cockpits für das älteste Autorennen der Welt werden gerade besetzt. Oriol Servià fährt den dritten rund 700 PS starken Dallara-Honda von Schmidt Peterson. Auch NASCAR-Star Brian Vickers hat zuvor mit einem Gaststart geliebäugelt und auf dieses Cockpit geschielt. Bei KVSH greift wohl auch Stefan Wilson ans Steuer, der Bruder des im letzten Jahr bei einem IndyCar-Rennen verunglückten Justin Wilson. Auch AFS Racing steht mit Sebastián Saavedra in den Startlöchern.

Autor: Michael Zeitler

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