Innenreinigung nach dem Winter

Innenreinigung

Innenreinigung nach dem Winter

— 27.02.2002

Putzen kinderleicht

Die kalte Jahreszeit hat ihre Spuren hinterlassen, besonders am Teppich. So bringen Sie die Auslegeware wieder auf Vordermann - und Kunststoffe zum Glänzen.

Zeit für den Frühjahrsputz

Das erste schöne März-Wochenende gehört dem Auto. 55 Prozent aller Autofahrer nehmen den Frühjahrsputz sehr wichtig, ergab eine Umfrage von autobild.de. 62,9 Prozent der befragten Autofahrer verbringen sogar einen halben Tag damit. Ein Gros der Zeit geht dabei für den Innenraum drauf. Der erste Blick sollte unter die Fußmatten führen: Hat sich dort Feuchtigkeit gesammelt, ist Gefahr im Verzug. Denn die dringt bis ans Bodenblech vor, und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis zum ersten Rostloch.

Begünstigt wird dieser Vorgang vom Streusalz, das wir an den Schuhen von Straßen und Parkplätzen ins Auto tragen. Höchste Zeit also, es wieder zu entfernen. Doch vorher zur Polsterreinigung, denn auch dort hat sich während der Wintermonate eine Menge Schmutz angesammelt.

Ein kräftiger Staubsauger genügt normalerweise, hartnäckige Fussel oder Wollmäuse aber müssen erst mit einer Nagelbürste gelockert werden, ehe sie loslassen. Versagt auch diese Methode, nicht verzagen: Mit feinem 400er-Schleifpapier ganz sanft über den Polsterstoff streichen - so lassen sich selbst hartnäckige Tierhaare beseitigen. Im Armaturenbereich fällt die Reinigung leichter: Grob absaugen, dann einen flachen Pinsel dünn mit Kunststoffpfleger benetzen und alle Ecken damit einstreichen; anschließend mit einem weichen Tuch trockenwischen.

Was geht wie weg?

Auch wenn moderne Kunststoffpfleger nicht mehr schmieren - auf Lenkrad und Pedalen haben sie nichts zu suchen. Hier bleibt es bei der einfachen Reinigung, wie in den Bildern beschrieben. Besonderes Geschick verlangt es, die Scheiben zu putzen. Jedenfalls, wenn dies streifenfrei passieren soll. Dies geschieht als letzter Arbeitsgang, wenn alles andere schon sauber ist.

Außer einem guten Glasreiniger braucht es dafür eine Menge Küchenkrepp und ein Mikrofasertuch. Mit dem wird der Glasreiniger verteilt, und dann geht es sofort ans Trockenwischen. Darin liegt das Geheimnis der Streifenfreiheit: Keine Zeit verlieren, damit der Reiniger in der Märzsonne nicht antrocknet, sondern gleich loslegen. Einmal außen am Rand entlang, dann von oben nach unten, von links nach rechts, bis das Tuch auf dem Glas quietscht.

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