Opel-Werk Rüsselsheim

Investoren für Opel

— 24.04.2009

Mehrere Interessenten

Für Opel gibt es gleich mehrere Interessenten. Neben Fiat und dem Zulieferer Magna laufen Gespräche mit weiteren Investoren. In Rüsselsheim setzen die Verantwortlichen auf ein Konzept zur Arbeitsplatzsicherung.

Für den angeschlagenen Autobauer Opel gibt es nach Angaben der IG Metall neben Fiat und dem Autozulieferer Magna noch eine Reihe anderer möglicher Investoren. "Es gibt weitere vielversprechende Interessenten", sagte der Frankfurter IG-Metall- Bezirksleiter Armin Schild heute (24. April 2009) im ZDF-"Morgenmagazin". Namen könne er aus Rücksicht auf die potenziellen Investoren nicht nennen. Es wäre jedoch falsch, sich jetzt unter Zeitdruck zu setzen und sich für jeden zu öffnen, "der daher kommt". Bei der Investorensuche müsse ein Zukunftskonzept für Opel herauskommen, an dem sich die Arbeitnehmer beteiligten. Dazu gehöre eine Bestandsgarantie für Opel als Technologiekonzern sowie der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen.

Schild, der im Opel-Aufsichtsrat sitzt, sprach sich erneut gegen einen Einstieg von Fiat aus. "Zwei kranke Mütter, das hält das stärkste Unternehmen nicht aus", sagte er mit Blick auf die Probleme bei GM und dem italienischen Autobauer. Mit Fiat gebe es nur Synergieeffekte, wenn Arbeitsplätze abgebaut würden. Es bestehe die Gefahr, dass Fiat mit den Bürgschaften der deutschen Steuerzahler seine Überkapazitäten abbaut. Gestern wurde gemeldet, Fiat wolle eine Mehrheit an Opel übernehmen. Es kam aber ein Dementi der Italiener, dass bereits am kommenden Dienstag eine Absichtserklärung unterzeichnet würde.

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