Polizeikelle

iPhone-App: Verbrecherjagd

— 17.10.2011

App für Schweizer Polizei

In der Schweiz jagen Polizisten jetzt mit dem iPhone Verbecher. Mit der App "iPol" können sie unmittelbar Alarm auslösen und haben direkten Zugriff auf die Verbrecherkartei.

Andere Länder, andere Sitten: Die Polizei im schweizerischen Genf hat die Dienst-iPhones ihrer 1340 Beamten mit einer App aufgerüstet. Mit "iPol" können sie unmittelbar Alarm auslösen und haben direkten Zugriff auf das Zentralregister. Trotz der Kosten von rund 1,6 Millionen Euro habe sich der Aufwand gelohnt, so Jean Sanchez, stellvertretender Polizeichef der Stadt. In Bern und Zürich arbeitet man bereits an ähnlichen Anwendungen. Davon können deutsche Polizisten nur träumen. Jüngstes Beispiel der harten Arbeitsbedingungen: Bei der Bundespolizei in Mecklenburg-Vorpommern bleiben die Dienstwagen wegen Spritmangels stehen.

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Was zuerst klingt wie ein Scherz, ist bitterer Ernst: Im Mai 2011 wurden die Staatsdiener vom vorgesetzten Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) angewiesen, zu sparen. Und zwar auch beim Sprit. Deshalb werden mittlerweile die Kontrollen der deutsch-polnischen Grenze jetzt vorzugsweise in der Nähe der Dienststelle vollzogen! Vermeldet wurde das Desaster jüngst von der NDR-Satiresendung "Extra 3". Den Kollegen der Bundespolizei in Düsseldorf geht es kaum besser: Laut "Westdeutscher Zeitung" ist die finanzielle Situation der Beamten derart klamm, dass sie mit der Straßenbahn zum Schießtraining fahren müssen. Munition und Waffen haben die Bundespolizisten dabei. So dürfen sich Fahrgäste im Öffentlichen Nahverkehr zumindest kurzzeitig sehr sicher fühlen.

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