Irak-Krise verteuert Autofahren

Irak-Krise verteuert Autofahren

— 10.02.2003

Spritpreise knapp unter Rekordniveau

Die Benzinpreise in Deutschland notieren nur noch wenig unter ihrem Höchststand vom Mai 2001.

Nach einer Preisanhebung von zwei Cent je Liter vor dem Wochenende kostet der Liter Normalbenzin im bundesweiten Durchschnitt etwas mehr als 1,11 Euro. Für die meistgetankte Sorte Super muss der Autofahrer im Schnitt 1,13 Euro bezahlen. Nach Angaben der Mineralölgesellschaft Aral ist Benzin damit nur noch wenige Zehntel-Cent billiger als im Mai 2001. Der Energie-Informationsdienst EID behauptet sogar, Benzin sei bereits jetzt so teuer wie noch nie in der Nachkriegszeit.

Ursache für die hohen Preise an den Tankstellen ist vor allem der Irak-Konflikt und die daraus folgende Verunsicherung der Märkte. Der starke Euro verhindert derzeit, dass die Autofahrer noch mehr bezahlen müssen. Der Staat kassiert nach der jüngsten Steuererhöhung rund drei Viertel des Benzinpreises.

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