Irmscher i Selectra: Autosalon Genf 2011

Irmsche i Selectra, Studie Genf 2011 Irmsche i Selectra, Studie Genf 2011

Irmscher i Selectra: Autosalon Genf 2011

— 24.02.2011

Roadster voll elektrisch

Irmscher setzt in Genf den Roadster 7 unter Strom. Als i Selectra soll der Stromer 200 Kilometer Reichweite haben und 238 PS leisten. Das gibt es natürlich nicht zum Minimaltarif.

Freunde des puristischen Motorsports können künftig auch mit reinem Gewissen ihrem Hobby frönen. Irmscher hat seinen Roadster 7 elektrifiziert und stellt das Ergebnis als Studie auf dem Autosalon in Genf 2011 (3. bis 13 März) vor. Der Stromer hört auf den Namen i Selectra, was für "Irmscher sportive elektrische Antriebe" steht. Seine Power bekommt er von einem 144 Volt Gleichstrom-Motor, der es auf 238 PS bringt. Kurzfristig steht laut Irmscher ein Drehmoment von 800 Newtonmeter zur Verfügung – genug, um die breiten Schlappen am Heck in Rauch aufgehen zu lassen. Mit einer Ladung der Lithium-Eisen-Phosphat Zellen (LiFePo) soll der i Selctra immerhin 200 Kilometer weit kommen. Weil die Energiespender unterflurig im Fahrzeugboden verstaut sind und so für eine gute Balance sorgen, soll sich der i Selectra ähnlich agil fahren wie sein Bruder 7 mit Ottomotor.

Überblick: Die Stars auf dem Autosalon Genf 2011

Der Irmscher i Selectra soll extreme Fahrleistungen ohne Emissionen ermöglichen.

Die automatische Aufladung der Batterie erfolgt "berührungslos" über eine Methode, die der i Selectra-Chefingenieur Ingo Grothe gemeinsam mit der Firma Vahle entwickelt hat. Je nach Kapazität des Ladegerätes können die (flüssig gekühlten) Batterien theoretisch in weniger als 60 Minuten auf 80 Prozent der Leistung aufgeladen werden. Allerdings: Die von Irmscher angebotenen Ladegeräte benötigen drei bis acht Stunden für einen Ladevorgang. Mit Hilfe der intelligenten Motorsteuerung kann die Leistungsentfaltung des E-Motors variabel angepasst werden: Volle Power auf der Rennstrecke oder ein Öko-Modus in der Stadt sind frei wählbar. Der i Selectra hat keine normale Heizung, sondern erwärmt die Passagiere über eine Infrarotheizung in der Frontscheibe, um den Strom für die elektrische Heizung zu sparen. Soviel Technologie hat allerdings ihren Preis. Wenn Irmscher den i Selectra in Serie bauen würde, wäre ein "Zielpreis unter 90.000 Euro" fällig.

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