J.D. Power Report 2009 — 24.06.2009
Alle Stärken – alle Schwächen
Alles wie immer: Toyota, Honda & Co führen die Kundenzufriedenheitsliste an. Doch 2009 gibt es neue Autolieblinge im J.D. Power Report. Den Mercedes CLK zum Beispiel. Alle Sieger, alle Verlierer.
| Die Klassensieger | Modell | Kundenzufriedenheit in % |
|---|---|---|
| Kleinstwagen | Toyota Aygo | 82,2 |
| Kleinwagen | Daihatsu Sirion | 83,7 |
| Untere Mittelklasse | Toyota Corolla | 83,9 |
| Mittelklasse | Renault Laguna | 85,6 |
| Oberklasse | Mercedes E-Klasse | 85,6 |
| Sportwagen | Mercedes CLK | 87,4 |
| Vans | Skoda Roomster | 84,6 |
| Geländewagen | Nissan Qashqai | 85,8 |
Impressionen von der Preisverleihung in Frankfurt
2009 gelingt dies am besten dem Kleinwagenspezialisten Daihatsu. Dem unter Toyota-Regie agierenden japanischen Hersteller gelingt es besonders gut, seine Kunden zufriedenzustellen. Der Schlüssel zum Sieg besteht dabei aus einem sehr guten Händlerservice, überzeugender Preispolitik, gerade auch bei den Ersatzteilen, und einfachen, aber zuverlässigen und sparsamen Autos. Auf den Folgeplätzen tummeln sich gleich zweimal Premium und das "Cuore Sportivo". Alfa Romeo und Mercedes liegen gleichauf auf Platz zwei und verdrängen Audi und Toyota auf den fünften Platz. Als Wiedereinsteiger legt Alfa damit eine Super-Performance hin. Auch wenn die Produkte nicht perfekt sein mögen: Alfisti lassen einfach nichts auf ihre Wagen kommen. Doch nicht alle Hersteller sind beim Thema Kundenzufriedenheit bereits aufgewacht. Alle Marken ab Platz 13 liegen unter dem Durchschnitt (81,4 Prozent), was keinen dieser Hersteller erfreuen dürfte. VW, Ford, Opel, sämtliche Franzosen und am Schluss Smart – diese Marken können die Erwartungen höchstens gerade so erfüllen. Smart enttäuscht jedoch auf breiter Front.Alle 113 Fahrzeuge aus dem J.D. Power Report 2009 finden Sie oben in der Bildergalerie oder hier als PDF-Download.
Mercedes CLK und BMW Z4 führen die Zufriedenheitsrangliste an
Eine kleine Sensation bei der Modellwertung: Zwei deutsche Modelle mischen die Zufriedenheitsrangliste auf, mit dem Nissan Qashqai erreicht der beste Japaner lediglich Platz 3. Im Vorjahr konnte der Toyota Prius noch den Gesamtsieg einfahren. Was ist denn da los? Zum Mercedes CLK auf dem ersten Platz gesellt sich mit dem BMW Z4 gleich noch ein Auto made in Germany. Die Käufer bekommen hier mehr, als sie erwarten und sind in hohem Maße zufrieden. Anders sieht das am anderen Ende der Rangliste von 113 Modellen aus. Mit dem VW Fox und dem Fiat Punto landen laut Fahrerurteil zwei freudlose Gestalten auf den letzten Plätzen.| Markenwertung | ||
|---|---|---|
| Platzierung | Hersteller | Kundenzufriedenheit in % |
| 1. | Daihatsu | 84,3 |
| 2. | Alfa Romeo / Mercedes-Benz | 83,5 |
| 4. | BMW | 83,4 |
| 5. | Audi / Toyota | 83,1 |
| 7. | Mazda / Mini / Skoda | 83,0 |
| 10. | Honda | 82,9 |
| 11. | Volvo | 81,9 |
| 12. | Mitsubishi | 81,6 |
| 13. | Dacia / Volkswagen | 81,0 |
| 15. | Suzuki | 80,8 |
| 16. | Nissan | 80,6 |
| 17. | Seat | 80,5 |
| 18. | Renault | 80,1 |
| 19. | Citroën | 79,8 |
| 20. | Hyundai | 79,7 |
| 21. | Ford | 79,6 |
| 22. | Kia / Opel / Peugeot | 79,0 |
| 25. | Fiat | 77,8 |
| 26. | Chevrolet | 77,5 |
| 27. | Smart | 77,2 |
Abweichungen der J.D. Power Studie in AUTO TEST 7/2009
Bei der Datenbereinigung durch einen Datenlieferanten der J.D. Power Kundenzufriedenheitsstudie 2009 kam es zu Problemen. Deshalb mussten die in der AUTO TEST 7/2009 veröffentlichten Ergebnisse leicht korrigiert werden. Die Abweichungen einzelner Werte sind zumeist minimal und bewegen sich im Nachkommabereich. Da aber das Feld der 113 gelisteten Modelle an einigen Stellen sehr eng beisammen liegt, kommt es durch diese Berichtigung zu einigen Verschiebungen im Fahrzeug-, aber auch im Markenranking. Die offizielle Erklärung gibt es hier als PDF-Download. Die bei autobild.de veröffentlichten Daten entsprechen den revidierten Ergebnissen.Kommentar verfassen


































Kommentare zum Artikel (34)
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ALFA ROMEO : Aufsteiger des Jahres - beste europäische Marke - höchstzufriedene Kunden. Ich gönne es dieser Marke!
Hallo Leute, so mancher von Euch hat große Probleme mit Japanern. Verstehe ich nicht.
ich habe viele Jahre deutsche Autos gefahren und habe wegen Mängel und zu hohem Preis gewechselt. Mein Daihatsu hat 186.000 km auf dem Buckel und ist 10 Jahre, ich würde nie wieder eine andere Marke fahren. Keine Probleme in den ganzen Jahren und Werkstattmäßig auch bestens, das soll eine deutsche Automarke erst mal bringen! Ich Zahle doch nicht für das Emblem extra. Die Studie kann also garnicht so falsch sein.
die deutsche Automobilindustrie lässt grüßen. Entweder JDP türkt die Zusammensetzung (Attraktivität??? so ein Schwachsinn!), oder es gibt keine Aufträge mehr. Ich habe den JDP Report somit zum letzten Mal gelesen. . Vielleicht wird in Zukunft ja einer mal einen Hollywood-Film drehen, wie wir alle von VW und Co manipuliert werden, aber ich bin jetzt mal nicht mehr dabei!
OHNE MICH!
Für mich ist auf jeden Fall klar, dass die Kosten der Fahrzeuge sich genauso ausgleichen, wie die individuellen Vorstellungen. Wenn man alle Ausstattungsdetails, auch Sicherheit z.B., von einem Insignia und einer C-Klasse vergleicht, kostet der Insignia ähnlich viel wie der Mercedes. Wenn man dann beide im Vergleich fährt, dann verstehe ich keinen Insigniafahrer mehr. BMW hat keinen Gurthöhenversteller, für mich absolut unverständlich (Sicherheit!!!).
Jeder muss selbst entscheiden, worauf er Wert legt. Der eine steht auf Design, der nächste auf Sicherheit und wieder ein anderer auf die Verarbeitung. Wenn man aber alle drei Dinge in einem Auto vereinen will, dann kauft man sich weltweit ein in Deutschland entwickeltes und produziertes Auto. Und ich denke Montagsautos gibt es überall.