Jaguar i-Pace (2018): Alle Infos und Mitfahrt

Jaguar i-Pace (2018): Alle Infos und Mitfahrt

Jaguar i-Pace (2018): Alle Infos

Das ist der Tesla-Fighter von Jaguar

Der i-Pace ist der erste vollelektrische Jaguar. Das E-SUV kommt mit 400 PS und 696 Nm Drehmoment bis zu 480 Kilometer weit. AUTO BILD hat alle Infos und ist bereits in einem Prototyp mitgefahren!

Das Heck wurde sehr kantig gestaltet.

Jaguar hat sein erstes vollelektrisches Modell enthüllt. Der i-Pace kommt in Form eines SUVs und soll mit einer Akkuladung rund 480 Kilometer schaffen. Seine Messepremiere findet auf dem Autosalon in Genf (8. bis 18. März 2018) statt. Es handelt sich um eine komplette Neuentwicklung, die bei Magna in Österreich vom Band laufen wird. Das Design ist schon mal gelungen: Kaum ein aktueller Jaguar wirkt so elegant wie der i-Pace. Vor allem die Kombination aus hohem SUV-Aufbau, ultrakurzer Haube und kantigem Heck steht dem Elektro-Jaguar gut! Der konkurrierende Tesla Model X jedenfalls wirkt im Vergleich geradezu pummelig. Das SUV wurde konsequent auf einen niedrigen Luftwiderstand getrimmt. An der Front befinden sich zum Beispiel Lufteinlässe, die sich nur bei Kühlungsbedarf öffnen, und die Heckscheibe ist strömungsgünstig abgerundet.

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Der i-Pace bietet viel Platz und moderne Technik

Der i-Pace bekommt das neue Infotainmentsystem von Jaguar.

Trotz vergleichsweise kompakter Abmessungen (4,68 Meter Außenlänge) bietet der Jaguar i-Pace dank seines drei Meter langen Radstands richtig viel Platz – auch fürs Gepäck. Mindestens 656 Liter passen hinten in den Kofferraum. Wenn die Rückbank umgeklappt ist, sollen es sogar 1453 Liter sein. Vorne gibt es zusätzlich noch einen kleinen Laderaum, der 10,5 Liter Fasungsvermögen hat. Der i-Pace bekommt als erstes Jaguar-Modell das neue Infotainmentsystem "Touch Pro Duo". Es wird über eine Kombination aus Touchscreens, Sensoren und Tasten bzw. Drehschaltern bedient. Ein neues Navigationssystem analysiert die persönliche Fahrweise und berechnet daraus die unter diesen Bedingungen voraussichtliche Reichweite. Die Fahrmodi und der Innenraum passen sich automatisch an die persönlichen Präferenzen des Fahrers an. Der i-Pace bekommt sogar eine eigene Amazon-Alexa-Funktion. Der Fahrer kann sich zum Beispiel von Alexa über den aktuellen Ladestand informieren lassen. Die Software des SUVs wird automatisch aktualisiert.

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Mitfahrt: i-Pace hat eine sehr gute Geräuschdämmung

Selbst im Prototyp des i-Pace ging es sehr leise zu.

AUTO BILD ist vor der Premiere bereits in einem Prototyp mitgefahren. Bei der Testfahrt in der Nähe des technischen Entwicklungszentrums von Jaguar fällt im i-Pace vor allem das niedrige Geräuschniveau auf. Es bleibt einfach sehr leise an Bord, auch bei höherem Tempo. Trotz der kurzen Motorhaube ist der Jaguar übersichtlich, wirklich toll ist die Sicht vom Beifahrerplatz aus. James Matthews, der Jaguar-Mann am Steuer, kennt die Strecke, das Auto – und kein Erbarmen! Leise summend stürmt der I-Pace los, der Antritt ist ansatzlos und die Beschleunigung heftig. Der i-Pace liegt stramm auf der Straße, die bei der Serienversion optionale Luftfederung braucht vielleicht noch ein bisschen Feinschliff – vor allem mit den riesigen 23-Zöllern des Prototyps.

Der i-Pace sprintet in 4,8 Sekunden auf 100

Der Allradantrieb sorgt für eine zügige Beschleunigung.

Der E-Antrieb der Serienversion besteht aus zwei Motoren (permanent-synchron): einer an der Vorderachse, einer hinten, mit jeweils 147 kW (200 PS). Das Drehmoment liegt insgesamt bei 696 Nm. Die 90-kWh-Lithium-Ionen-Batterie steckt in einem Alu-Gehäuse, liegt im Fahrzeugboden und ist Teil der Karosseriestruktur. Jaguar verwendet hochmoderne Folienzellen und verspricht eine Reichweite von 480 Kilometern. An Schnellladestationen sollen die Batterien innerhalb von 40 Minuten zu 80 Prozent geladen sein. An einer gewöhnlichen Steckdose dauert das Ganze etwas mehr als zehn Stunden. Da der i-Pace über Allradantrieb verfügt, soll er den Sprint von 0 auf 100 in nur 4,8 Sekunden schaffen.

Preis und Marktstart

In Deutschland kommt der Jaguar i-Pace im Sommer 2018 auf den Markt. In Großbritannien ist er ab sofort für umgerechnet rund 71.000 Euro bestellbar. AUTO BILD geht davon aus, dass sich die deutschen Preise auf einem ähnlichen Niveau befinden werden. Auf die Batterien gibt Jaguar acht und auf das gesamte Fahrzeug drei Jahre Garantie.

Jaguar i-Pace (2018): Alle Infos und Mitfahrt

Autoren: Stefan Voswinkel, Dirk Branke, Elias Holdenried

Stichworte:

SUV

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