Jaguar: Studie C-X16 auf der IAA 2011

— 10.09.2011

Der Jaguar E-Type kehrt zurück

Mit der IAA-Studie C-X16 belebt Jaguar den legendären E-Type wieder. Natürlich im zeitgemäßen Kleid – und mit einem sauberen Hybrid-Antrieb. Premiere der Serie ist in Genf 2012.



Der E-Type ist tot – doch Jaguar hat mit dem C-X16 seine Ikone perfekt wiederbelebt. C-X16 ist die Bezeichnung für die Studie, die auf der IAA 2011 steht. Auf den Markt kommen wird der Zweisitzer 2012 aber unter dem Namen XE. Zunächst als Roadster, der im Serientrimm auf dem Genfer Salon 2012 debü­tiert. Fast ein Jahr später folgt das Coupé, von dem es auch eine GT3-Variante ge­ben wird. Sämtliche Modell­varianten sind Ableger der großen XF-Baureihe, die in einem zweiten Schritt eben­falls runderneuert wird.

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Das ist die Schokoladenseite des C-X16: hohe Abrisskante, sinnliche Kotflügel, XXL-Diffusor samt Aufpuff-Batterie.

Für den Jaguar XE ist ein komplett aus Aluminium ge­fertigter, drei Liter großer V6-Motor vorgesehen, der mit mechanischer Aufladung für 380 PS und 450 Nm gut sein soll. In der Studie kooperiert der vom V8 abgeleitete Benziner mit einem 95 PS starken Elektromotor, der mit zusätzlichen 235 Nm die extrabreiten 21-Zoll-Räder antreibt. Im Boost-Modus soll der Zweisitzer in 4,4 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindig­keit ist auf 300 km/h limi­tiert. Beim Energie-Rück­gewinnungssystem KERS ar­beitet Jaguar mit Williams zusammen. Die beim Brem­sen und Gaswegnehmen ge­wonnene Kraft wird in einem Puffer zwischengespeichert und durch Druck auf einen Knopf im Lenkrad abge­rufen. Die zehn Sekunden lang verfügbare Mehrleistung von fast 100 PS dürfte Überholvorgänge spürbar verkürzen.

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Schwarzes Alcantara und rotes Glattleder bestimmen das Ambiente im funktionellen Cockpit.

Über der Hinterachse sit­zen der Elektroantrieb und das Batteriepaket mit einer Kapazität von 1,6 kWh. Da­mit kann der Ja­guar zwar bis 80 km/h auf Knopf­druck rein elektrisch fahren, die Reichweite im E-Betrieb verrät Jaguar aber noch nicht. Bei den Verbrauchs- und Emissionsangaben (6,9 l/100 km, 165 g CO2/km) muss be­rücksichtigt werden, dass die zum Laden der Batterie nötige Primärenergie nicht in die Berech­nung eingeht. Es ist daher höchste Zeit, den offiziellen Verbrauchs-Zyklus (NEFZ) für Elektro­Fahrzeuge anzupassen.

Die Stars der IAA 2011

Wie der XK besitzt auch der XE eine leichte und stei­fe Aluminiumstruktur, ein adaptives Doppelquerlenker-Fahrwerk, große 19-Zoll-Bremsen und eine Zahnstangenlenkung mit variabler Ken­nung. Neu sind das serienmäßige Start-Stopp-System sowie die Achtstu­fenautomatik mit Schnell­schalt­funktion über Paddel am Lenkrad. Die aus Kohlefaser gefer­tigten Schalensitze des C-X16 empfinden breiter ge­baute Staturen als Schraub­zwingen mit eingebautem Pferdekuss-Effekt, doch die niedrige Sitzposition, die ta­dellose Ergonomie und der Panorama-Blick über die Oberschenkel-Peilkanten der vorderen Kotflügel ma­chen Lust auf mehr. Mehr zum Jaguar C-X16 lesen Sie in AUTO BILD 36/2011 – ab Freitag, 9. September 2011, im Handel!

Autor: Georg Kacher

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