Jaguar X-Type Estate

Jaguar X-Type Estate Jaguar X-Type Estate

Jaguar X-Type Estate

— 13.08.2003

Die Katze macht 'nen Buckel

Zuwachs bei Jaguar: Neu in der Katzenfamilie ist ein Kombi. Der Estate, wie er auf Englisch heißt, will sich ganz vornehm zwischen die anderen Edel-Transporter schleichen.

Mit Kombi und Allrad auf Kundenfang

Katzen-Freunde, ihr müsst jetzt ganz stark sein. Vielleicht habt ihr euch ja an die bürgerliche Abstammung des X-Type (basiert auf dem Ford Mondeo) gewöhnt. Auch daran, dass es den Typ sogar mit Frontantrieb gibt. Mag sein, dass auch der seit kurzem angebotene Diesel nicht mehr unangenehm aufstößt. Doch jetzt – shocking! – kommt auch noch ein Jaguar-Kombi.

So etwas war bislang bei der feinen Marke absolut undenkbar. Doch die Zeiten ändern sich, die Kunden auch. Jaguar denkt jetzt sogar darüber nach, ins SUV-Geschäft einzusteigen.

Wie dem auch sei. Der X-Type Estate ist für Jaguar tatsächlich der erste Kombi überhaupt. Und weil Jaguar dringend neue Kunden braucht, ist dieser Schritt nicht nur logisch, sondern wohl auch richtig.

Als Maßstab gilt das C-Klasse T-Modell

Schließlich erfreuen sich die edlen Packesel gerade bei den Konkurrenten Audi A4, BMW Dreier und Mercedes-Benz C-Klasse größter Beliebtheit. Beim A4 liegt der Avant-Anteil bereits bei 67 Prozent, 75 Prozent davon sind Diesel. Beim Dreier waren 2002 knapp 25 Prozent touring-Modelle, davon fahren 64 Prozent mit Diesel. Und bei der C-Klasse wurden in diesem Jahr 31 Prozent als T-Modell verkauft, Diesel-Anteil 65 Prozent.

Jaguar musste also nachziehen. Für den Kombi wurde die Karosserie der X-Type-Limousine ab der B-Säule neu gestaltet. Komplett neu sind auch die Fondtüren, das Dach und natürlich das Heck. An der Heckklappe lässt sich separat die Scheibe öffnen. Genaue technische Daten gibt es noch nicht, für das Fassungsvermögen galten aber die 470 Liter des C-Klasse T-Modells als Maßstab.

Der Laderaum ist mit hochwertigem Teppich ausgelegt, unter dem Gepäckraumboden befinden sich die Reserveradmulde und ein Staufach mit Stromanschluss – dort im Verborgenen soll zum Beispiel der wertvolle Laptop aufgeladen werden, soweit vorhanden. Serienmäßig sind Dachreling, vier verchromte Ösen und die geteilt umklappbare Rücksitzbank. Sehr praktisch: Zum Umklappen müssen die Kopfstützen nicht abgenommen werden.

Drei Sechszylinder, ein Diesel

Die Motoren sind komplett aus der Limousine bekannt: Die drei Benziner sind V6, der Diesel ein Reihenvierzylinder. Los geht es mit dem Zweiliter-Common-Rail-Diesel. Der bringt es auf 130 PS und ein maximales Drehmoment von 330 Nm bei 1800 Touren. Auch wenn Lord und Lady vielleicht doch noch die Nase über den Selbstzünder rümpfen sollten: Der passt bestens in den kleinen Jag.

Dann folgen der Zweiliter-V6 mit 156 PS, der 2,5-Liter-V6 leistet 196 PS, der Dreiliter 231 PS. Alle drei lassen sich mit einem Fünfgangschaltgetriebe oder mit einer Fünfgangautomatik kombinieren, ab 2,5-Liter ist Allradantrieb serienmäßig.

Der Estate steht im Frühjahr 2004 bei den Händlern. Preise gibt's noch nicht, sie dürften aber etwa auf dem Niveau der Konkurrenz liegen. Die Limousine startet mit 28.500 Euro für den Zweiliter-Diesel, 30.000 Euro für den Kombi scheinen da realistisch.

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