Jaguar XE (2015) Sitzprobe: Autosalon Paris 2014

Jaguar XE (2015) Sitzprobe: Autosalon Paris 2014

— 01.10.2014

Redakteur trifft Raubkatze

Jaguar zeigt auf dem Autosalon den neuen XE. Wir haben eine erste Sitzprobe im Topmodell des BMW 3er-Konkurrenten gemacht.

Video: Jaguar XE in Paris (2014)

Redakteur trifft Raubkatze

Jaguar präsentiert auf dem Autosalon Paris den neuen XE. Mit ihm wollen die Briten sich in der  Mittelklasse etablieren und dem BMW 3er in Sachen Sportlichkeit Konkurrenz machen. Wir haben uns schon mal im Briten umgeguckt.

Für den angriffslustigen Look des XE hat das Designteam um Ian Callum Anleihen beim größeren XF genommen.

Für den angriffslustigen Look des XE hat das Designteam um Ian Callum Anleihen beim größeren XF genommen: Kurze Überhänge vorne und hinten strecken den XE optisch. An der Front trägt der kleinste Jag den markentypischen Grill und große Lufteinlässe im Schweller (in der gezeigten S-Variante nochmals größer). Der Kofferraumdeckel ist direkt unterhalb der Heckscheibe angeschlagenen, dazu gibt's die zweiflutige Auspuffanlage in der stärksten Motorisierung, dem 3,0-Liter-Kompressor-V6 mit 340 PS aus dem F-Type. Mit der Topmotorisierung liegt der Basispreis bei 54.600 Euro, der kleine Benziner (2,0-Liter, 200 PS) kostet ab 36.450 Euro. Der 163 PS starke Diesel startet bei 36.500 Euro. Ab Juni 2015 steht der XE bei den Händlern.
Alle Modelle, alle Preise: Das kostet der Jaguar XE

Das Cockpit ist klassisch und selbsterklärend

Video: Jaguar XE (2015)

Mitfahrt im neuen Jaguar XE

Die Sitzposition im XE ist tief, was zum sportiven Charakter des Mittelklasse-Jaguar passt. Die Ledersitze geben reichlich Seitenhalt und bieten guten Komfort. Die Armlehne hat zwei Ebenen: auf der oberen befinden sich die Knöpfe für die Fensterheber, darunter die Memory-Funktion der Sitze. Menschen mit langen Armen fehlt es hier an Auflagefläche für die Unterarme. Von den Türen aus spannt sich eine rund verlaufende Kante über das Armaturenbrett. Dadurch fühlt sich der Fahrer geborgen und optimal ins Cockpit eingebettet. Entgegen dem Trend der unten abgeflachten Lenkräder hat der XE mit S-Paket ein rundes Sportvolant, das griffig und gut konturiert ist. Auch bei den Instrumenten geht Jaguar den klassischen Weg: Drehzahl und Tempo werden analog angezeigt. Insgesamt ist das Cockpit des XE klar gezeichnet und wirft keine Fragen auf.

Mercedes-AMG C 63 in Paris 2014: Sitzprobe

Mercedes-AMG C 63 Mercedes-AMG C 63 Mercedes-AMG C 63

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'Wie finden Sie den kleinen Jaguar XE?'

Übersichtlich und gut strukturiert präsentiert sich auch die Mittelkonsole. Das Acht-Zoll-Infotainmentsystem kann mit dem Smartphone (Betriebssyteme: OS und Android) verbunden werden. Dann zeigt es über eine App alle kompatiblen Inhalte des Telefons direkt im Touchscreen an. Schlicht und einwandfrei bedienbar. Über zwei schmale Knopfreihen lassen sich die Klimanlage und die Lüftung einstellen. Unterhalb der Mittelkonsole sitzt der schicke Drehregler, mit dem die Fahrstufen der Acht-Gang-Automatik gewählt werden. Wie beim Range Rover fährt er aus der Konsole, sobald der Motor startet. Im manuellen Modus wird über Wippen am Lenkrad geschaltet. Ebenfalls zwischen den Frontsitzen platziert: die Taste für den Sportmodus, die das optionale adaptive Sportfahrwerk strafft.

Peter R. Fischer

Peter R. Fischer

Fazit

Well done, Jaguar! Der XE macht außen wie innen einen sehr sportlichen Eindruck. Ich freue mich schon auf das Duell mit dem BMW 3er und auf den Klang des 3,0-Liter-V6!

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