Jaguar XF 2.2 D: Fahrbericht
So knurrt der 5,4-Liter-Jaguar

Nach der Modellpflege arbeitet im Jaguar XF 2.2 D jetzt ein Vierzylinder-Diesel. Schockierend ist das! Oder etwa doch nicht? Diese Frage beantwortet der erste Fahrbericht.
- Heinrich Lingner
Möglicherweise wird das Jaguar-Gründer Sir William Lyons nicht gerade gut gefallen: ein Jag mit Vierzylinder-Motor. Unerhört! Der erste Vierer seit dem Mark IV 11/2 Litre von 1949, wenn wir mal die unglückselige X-Type-Ära unter die Fußmatten kehren. Doch Lyons hätte beim Stichwort CO2-Flottenausstoß auch allenfalls an die Schiffe Ihrer Majestät gedacht und kaum an den Gesamtverbrauch seiner Autopalette. Spätestens wenn er ein paar Meter mit dem neuen Jaguar XF 2.2 D gefahren wäre, hätte er seine Zustimmung gegeben. Obwohl der neue 2,2-Liter-Vierer aus dem Ford- und Peugeot-Regal im XF nicht die Jaguartypischen Manieren zeigt und seine Zylinderzahl nicht ganz verbergen kann. Etwas knurrig ist er – wobei das sanfte Abstellen beim Ampelstopp kaum auffällt.
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Wie sein Vorgänger hat der XF 2.2 D 450 Nm Drehmoment bei 2000 Touren.
Bild: Werk
Technische Daten Jaguar XF 2.2 D: Vierzylinder, Turbo, vorn längs • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 2179 cm3 • Leistung 140 kW (190 PS) bei 3500/min • max. Drehmoment 450 Nm bei 2000/min • Hinterradantrieb • Achtstufenautomatik • 0–100 km/h 8,5 s • Spitze 225 km/h • EU-Mix 5,4 l Diesel/100 km • CO2 149 g/km • Preis: ab 44.900 Euro.
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