Jahresrückblick 2008

Audi R8 V12 TDI Audi S5 Mercedes-Benz CLK 500 BMW 335i

Jahresrückblick 2008

— 15.12.2008

Die Tests des Jahres

Erinnern Sie sich noch an den fetten Ford F-650? Wissen Sie noch, wie teuer Brötchenholen mit dem Auto wirklich ist? Oder wer den Vergleich zwischen KTM X-Bow und Porsche Turbo gewonnen hat? Hier die besten Tests 2008.

Ob in Zeitungen, im Internet oder am Stammtisch: Zum Tester fühlt sich heute fast jeder berufen. Überall wird getestet, was das Zeug hält. Doch zu objektiven Testergebnissen trägt das bei wie TV-Kochduelle zum Abendessen. Und für das Testobjekt Auto gilt das ganz besonders. Während sich bei Rasenmähern oder bei Kühlschränken die Testkriterien an einer Hand abzählen lassen und messtechnisch voll erfassbar sind, handelt es sich beim Auto um ein äußerst komplexes, vielschichtiges Gebilde. Viele seiner Qualitäten entziehen sich einer exakten, objektiven Messung und lassen sich nur subjektiv beurteilen. Für Basiswerte wie Beschleunigung oder Bremsweg ist die Messtechnik zwar unverzichtbar. Aber zuverlässige Aussagen über das Fahrverhalten oder den Fahrkomfort zum Beispiel können nicht allein aus genormten Fahrmanövern oder aus Rundenzeiten auf der Nordschleife des Nürburgrings abgeleitet werden.

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Das gelingt nur durch ausgiebiges Fahren auf unterschiedlichen Straßen. Und genau das tut AUTO BILD. Da kommen schon mal eine Million Testkilometer zusammen – in Autos, deren Leistung sich auf rund 92.000 PS summiert: Brot-und-Butter-Autos, Asphaltraketen und skurrile Einzelstücke. Hier ist, was 2008 bewegt hat. 40 Tests, stellvertretend für mehr als 4000, die im Archiv von autobild.de auf Sie warten.

1. Die Wende im Gelände? Mercedes GLK gegen VW Tiguan und BMW X3
Klack! Gerade hat AUTO BILD-Fotograf Uli Sonntag sein letztes Bild im Kasten, da rollt schon der Transport-Lkw vor, um das noch geheime Fotoobjekt vom Studio bei Stuttgart auf den Weg nach Detroit zu bringen. Es eilt. Denn ab Sonntag (13. Januar 2008) gehört der bläulich glänzende Mercedes zu den Stars auf der North American International Auto Show. Offiziell firmiert das kleine SUV bei Daimler noch als "seriennahe Studie Vision GLK Freeside". Doch jeder weiß: Das ist es, das neue Kompakt-SUV aus dem Hause Daimler. Bis auf die dicke Showschminke im Gesicht, Sonderräder und LED-Lampen gleicht das auffällige Ausstellungsstück dem Serien-GLK, wie er im Herbst zu den Händlern kommt. Ein Charaktertyp mit Ecken und Kanten, der nicht nur auf der ersten Automesse des Jahres die Blicke auf sich ziehen, sondern auch auf deutschen Straßen reichlich Bewunderer finden wird. Weiter

2. Hier bleibt vieles im Dunkeln: Nebelscheinwerfer im Test Die meisten Fahrzeuge sind heute serienmäßig oder zumindest gegen Aufpreis mit Nebelscheinwerfern ausgerüstet. Grund genug, diese zusätzlichen Frontleuchten einmal ganz genau zu testen. Dazu hat AUTO BILD die Gelegenheit genutzt und während des großen Scheinwerfer-Tests im Lichtkanal bei Hella auch die Nebelscheinwerfer angeschaltet. Nebel gelichtet? Leider nur selten. Weiter

3. Die winzigsten Autos der Welt: Peel P50 und Peel Trident

Nichts für große Jungs: Peel P50 und Trident sind die kleinsten Autos der Welt.

Die Maßstäbe verändern sich, wenn man mit Ferdi Tillmanns unterwegs ist. Dass die Begriffe klein und groß bei ihm ganz andere Bedeutungen haben, okay, das ist irgendwo logisch. Aber auch nah und fern definiert der 50-Jährige auf seine eigene Art. "Zu Aldi?", fragt Tillmanns beim Fotografen nach und guckt dabei so überrascht, als hätte man ihm gerade einen Ausflug zum Mars vorgeschlagen. Dann murmelt er: "So weit bin ich schon lange nicht mehr gefahren. Aber, na gut, ich mach's." Dann zwängt sich der Kneipenwirt aus Willich bei Düsseldorf ans Steuer und beginnt seine "Fernfahrt" – der Supermarkt ist gerade mal drei Straßenblocks entfernt. Etwa 1000 Meter weit ist die Strecke, und das beschreibt ziemlich genau die maximale Entfernung, die man ohne größere Schäden an Körper und Seele in einem Peel zurücklegen kann. Weil der 50 Kubikzentimeter große DKW-Motor direkt neben dem Fahrer sitzt und unfassbar viel Lärm und Hitze produziert. Weiter

4. Audi S5 gegen Mercedes-Benz CLK 500 und BMW 335i Coupé
Passender könnte der farbliche Auftritt des Audi S5 in diesem Vergleichstest nicht sein. Sticht doch das brillantrote Coupé aus der gewohnt dezenten Arroganz der luxuriösen Coupé-Armada heraus. Doch gilt dies auch für die gebotene Performance des neuen Ingolstädter Coupés? Gewonnen hat das mit Benzin-Direkteinspritzung bestückte 4,2-Liter-Aggregat schon im Vergleich zur vorigen Generation: Der tief bollernde V8 zieht weitaus besser aus dem Drehzahlkeller als die Achtzylinder aus S4 und RS4. Weiter

5. Minis nach Punkten: Die Kleinwagen-Bestenliste von AUTO BILD

Bei den Kleinen ganz vorne: Skoda Fabia.

Nichts bleibt, wie es ist. In der Bestenliste 2007 führte die Kleinwagenklasse noch der Toyota Yaris an. 2008 wurde er überflügelt. Der Skoda Fabia 1.6 setzte sich an die Spitze. Seine Stärken: viel Platz, sehr gute Fahrleistungen. Der beste Kleinwagen von einem deutschen Hersteller parkt erst auf Rang fünf: der Opel Corsa. Interessant ist der Blick in die Leistungsspalte. Die Zeit, in der Kleinwagen untermotorisierte Verkehrshindernisse waren, gehört der Vergangenheit an. Sportliche 80, 90 oder sogar 100 PS sind heute keine Seltenheit mehr. Ob dies auch in Zukunft der richtige Weg ist, darf bezweifelt werden. Ein Blick auf die Verbrauchsspalte ist eher ernüchternd. Es gibt sie zwar, die kleinen Kostverächter, aber noch sind sie eher selten. Weiter

6. Luxus ist keine Schande: Bentley Brooklands und Rolls-Royce Phantom Coupé

Das ist wahrer Luxus: Bentley Brooklands.

Es war eine lange, harmonische Liaison. Noch als hochbetagtes Paar gingen die beiden Hand in Hand bis zur Zwangsscheidung 2002. Ihre Ehe dauerte Jahre. Und jetzt sind sie in anderen Händen. Zwischen den vornehmen Ex-Partnern ist ein Konkurrenzkampf entbrannt. Schneller, höher, weiter, und nur nicht die Contenance verlieren – eine harte Aufgabe für Bentley und Rolls-Royce. Ihr vornehmstes Duell tragen sie in der Coupé-Klasse aus. Bentley Brooklands contra Rolls-Royce Phantom Coupé. Das heißt: 2655 gegen 2590 Kilogramm. 5,41 gegen 5,61 Meter. Und: 345.100 gegen 425.000 Euro. Aber Zahlen spiegeln nicht wider, worum es geht. Die wahre Frage ist: Welcher von beiden schafft es überzeugender, aktuelle Leistungsansprüche und höchste traditionelle Werte gleichermaßen zu erfüllen? Weiter

7. Porsche 911 Turbo, GT2, GT3: Welcher Elfer ist der Beste?

Welcher ist der beste Porsche: 911 Turbo, GT2 oder GT3?

Träume sind Schäume. Aber nur mal angenommen: Sie haben knapp 200.000 Euro in der Tasche und stehen auf Porsche. Auf den Elfer, versteht sich. Welchen nehmen? Den Turbo, das Technik-Monster in der 911-Familie. Das Auto, das im wirklichen Leben, also diesseits der Rennpiste, so ziemlich jeden Konkurrenten zu Kleinholz verarbeitet? Oder gleich den GT2, die nackte Turbokanone, der Brutalste im Elfer-Reigen, abgespeckt, ausgereizt und abgefahren? Oder lieber den GT3, den rennerprobten Sauger mit dem Heldentenor, den Elfer ohne Kompromisse? Ganz schön haarig, sich da zu entscheiden. Also haben wir einen gefragt, der sich besser mit dem Elfer auskennt als jeder andere: Walter Röhrl. Der Mann mit den langen Armen und dem furchtlosen Gemüt. Weiter

8. Spritvernichter Kurzstrecke: So teuer ist Brötchenholen mit dem Auto wirklich
Kurzfahrten sind Gift für den Motor. "Mal eben" 500 Meter zum Bäcker zu fahren, wird schnell zur kostspieligen Frühstücks-Tour, weil das Auto nach dem Kaltstart besonders viel Sprit schluckt. Doch wie viel genau? AUTO BILD hat den Kurzstrecken-Verbrauch von 33 Autos ermittelt. Nicht wissenschaftlich, sondern auf einer typischen Drei-Kilometer-Tour durch die Stadt. Weiter

9. Elite-Transporter auf dem Rundkurs: Die deutschen Renn-Kombis
Das wäre eine Schlagzeile: Ein Damenfahrrad erreicht 291(!) Kilometer pro Stunde. Letztes Wochenende hab' ich das geschafft. Aber fürs Guinnessbuch reicht das wohl trotzdem nicht. Denn der Drahtesel hat den Rekord im Kofferraum eines serienmäßigen Kombis liegend gebrochen, Tempo fast 300 – am Tacho des Autos abgelesen. Egal. Fahrrad, Tapeziertisch, Ikea-Regal – das ist ohnehin völlig nebensächlich. Ein Kombi, der Sperrgut auf die Startgeschwindigkeit eines Airbus beschleunigt, taugt auch ohne Tricks fürs Rekord-Buch. Audis neuer RS 6 Avant markiert den Bestwert: 580 PS. Ein Fünfliter-V10 mit Benzindirekteinspritzung und Bi-Turboaufladung katapultiert den rasenden Luxus-Kofferraum so an allen Mitbewerbern vorbei. Wuchtiger geht es in der Kombi-Klasse definitiv nicht! Höchstens annähernd so brutal. BMW M5 Touring und Mercedes E 63 AMG T spielen mit 507 beziehungsweise 514 PS in der gleichen Liga der Tempo-Transporter. Weiter

10. Echte Klassiker: Audi 100 trifft Mercedes-Benz 200 und BMW 2000

Frühe Oberklasse: Audi 100 gegen BMW 2000 und Mercedes 200.

Prager Frühling und Studenten auf den Barrikaden. Alexander Dubcek und Rudi Dutschke. Politisch war 1968 ein wildes Jahr. Und die 68er-Generation brachte einiges ins Rollen. Gesellschaftlich zumindest. Das Autojahr 1968 fiel milder aus. Wer erinnert sich schon noch genau? 1968 war Verkaufsstart eines neuen, kleinen Mercedes. Typ W 114/115, auch als Strich-Acht bekannt. Als erstes Stern-Modell brachte er es zum Millionenseller. Und noch ein populäres Auto stand im Jahr der Revoluzzer zum ersten Mal in den Läden: der Audi 100. Seine anvisierten Konkurrenten: die etablierte Oberklasse – eben Mercedes 200 und auch BMW 2000. Was sie gemeinsam hatten? Alle drei waren aus technischer Sicht konservativ gestrickt – bis in die letzte Falte ihrer Kleider. Das sah man ihnen schon an: vorn Motor, hinten Kofferraum und dazwischen Kanten. Sie waren Typen für das Establishment ihrer Zeit. Weiter

11. Potente Ahnengalerie: Mercedes-Benz C 63 AMG und seine historischen Vorgänger Samstagmorgen 1987, halb zehn in Deutschland, Tatort Waschplatz. Eifrig gleiten von Putzmittel getränkte Schwämme über die Außenhaut champagnerfarbener 190 D, um im nächsten Moment abrupt in den Eimer zurückzuplatschen. Der grimmigschwarz lackierte und üppig bespoilerte AMG 190 E 3.2 muss in der wohlgeordneten Mercedes-Welt schon fast blasphemisch gewirkt haben. 1987 wird die 234 PS starke Hubraumerweiterung für den Sechszylinder-190er erstmals von AMG angeboten. Vier Jahre später fährt der starke Baby-Benz als Komplettfahrzeug in die Hallen offizieller Mercedes-Händler. Weiter

12. Brandheißer Selbstzünder: Erste Ausfahrt in der Dieselrakete Audi R8 V12 TDI

Exklusive Probefahrt 500 PS und 1000 Nm: AUTO BILD unterwegs im R8 V12 TDI.

Das Coupé im grellen Feuerwehr-Outfit erregt so viel Aufsehen, dass wir Polizeischutz benötigen. Molina und Rodriguez von der Highway Patrol in Miami leisten ganze Arbeit, denn in der US-Hauptstadt der Autoverrückten stirbt ein sensibles Showcar wie unser zwei Millionen Euro teures Einzelstück ohne Blaulicht und Sirenen-Eskorte leicht den schnellen Stau-Tod. Um den Audi R8 V12 TDI zu starten, drückt man einen roten Knopf in der rechten Lenkradspeiche. Was folgt, ist der vermeintlich falsche Soundtrack: sattes Brabbeln statt profanen Nagelns, böses Ansaugfauchen gepaart mit lautem Tubo-Pfeifen, aggressives Teillast-Bollern. Und bei jedem Hochschalten ist ein kurzes Laderzischen als akustische Quittung zu vernehmen. Weiter

13. Schnell, legendär, rar: zwei Generationen Mercedes SLR auf der Rennstrecke

Großartiger Vergleich: zwei Generationen Mercedes SLR.

Vierzehn Millionen Euro Sammlerwert? Wie jetzt? Ich stehe vor dem Mercedes 300 SLR von 1955, und in meinem Kopf rauscht es nur noch. Die Antwort auf meine Frage "Wie teuer ist der eigentlich?" macht mich fertig. Okay! Mir war klar, dass einer der legendärsten Rennwagen aller Zeiten nicht eben billig sein würde. Aber vierzehn Millionen Euro? Auch wenn der Versicherungswert "nur" drei Millionen Euro beträgt, die Frage nach dem Auch-mal-fahren-Dürfen spare ich mir. Stattdessen versuche ich, nicht allzu verkrampft zu lächeln. Das gelingt mir angesichts des Gesichtsausdrucks unserer Fotofee Lena nicht ganz. Verstört guckt sie mich an. So muss ich kurz zuvor auch dreingeschaut haben. Nachdem wir uns im McLaren SLR 722 in nur einer Stunde von Schwabach nach Stuttgart gezoomt hatten, meinte sie, eine Ziege gesehen zu haben – an einer Kreuzung, mitten in der Stadt. Weiter

14. AUTO BILD sucht die geilste Karre – und zwei Motoraver helfen mit

Starke Jungs, geile Karren: Motoraver suchen den heißesten Kompkaten.

Von wegen alle Autos sind gleich. Da gibt es zum einen die vor allem praktischen, nur für den Von-Anach-B-Transport bestimmten Mobile. Ihre Besitzer pflegen eine mehr oder weniger emotionsfreie Beziehung zu ihrem fahrbaren Untersatz, finden Leasingraten wichtiger als Leistung und messen Fahrspaß in Kilometern pro Liter Sprit. Ein durchaus nachvollziehbarer Ansatz, der uns aber hier und heute mal überhaupt nicht interessiert. Die Kompaktsportler Honda Civic Type R, Mazda 3 MPS, Renault Mégane Sport F1, Seat Leon Cupra und VW Golf GTI stellen sich dem Vergleich – und zusätzlich dem harten Urteil zweier hochoktaniger Vollgas-Experten. Helge und Ulrich vom Hamburger Magazin Motoraver beschäftigen sich sonst eher mit älteren Autos, haben für uns aber den Coolness-Faktor der fünf Testkandidaten bewertet. Weiter

15. Angriff aus Ingolstadt: Audi TTS Roadster gegen Porsche Boxster S
Der Audi TTS, die gedopte Variante des TT, hat die Cayman/Boxster-Brüder im Visier. Ein Allrad-Golf in Lycra-Shorts soll Porsche die Hölle heiß machen? Auf den ersten Blick so glaubwürdig wie Kurt Beck im Fahrraddress am Start der Tour de France. Weiter

16. HGP Golf R36 gegen Enco Porsche 911 Turbo

Zwei Speedfreaks am Start: Enco 911 Turbo und HGP Golf R36.

"Spare schon lange auf so einen Turboumbau ... welch ein Wink des Schicksals ... würde alles dafür tun, nur ein Mal als Beifahrer dabei zu sein ... BITTE, BITTE ... geben Sie mir die Chance." (Bastian B.). Dieser unter den Scheibenwischer unseres Testwagens geklemmte Liebesbrief muss ein schwerer Schlag für HGP sein: War die Grundidee von Inhaber Martin Gräf doch, mit dem Über-Golf im Allerwelts-Look jederzeit in der Menge abtauchen zu können. Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Sein von uns auserwählter Gegner kann derartige Anwandlungen nicht nachvollziehen: Der Porsche 911 Turbo des Chemnitzer Tuners Enco genießt es, im Rampenlicht zu stehen. Sein Laufsteg heißt Dubai. Direkt nach Testende wird er verschifft. Um im Wüstenstaat eine gute Figur zu machen, bekommt er von Enco-Chef Jens Engelmann das entsprechende Rüstzeug mit auf den Weg: AEZ-Schmiederäder und ein formschönes Rinspeed-Bodykit. Schüchtern steht der Golf daneben. Weiter

17. Rekord-verdächtg gut? Der neue Opel Insignia trifft seine Ahnen

Treffen der Generationen: Insignia und seine Vorgänger namens Rekord.

Sieht prima aus, denkt man unwillkürlich, wenn Opels Bester von heute vor einem steht. Nur: Wie spricht man Insignia aus? Stolpernd In-sig-ni-a mit vier Silben? Oder feingeistig das g verschluckend wie im französischen "Signet", also In-sin-ja mit nur drei Silben? Die Opel-Leute sagen es auf gut Deutsch, was mit dem formalen Schwung des Wagens nicht unbedingt harmoniert. Das neue Opel-Flaggschiff ist geschmeidig gestylt. Gedrungen und kraftvoll steht es auf breiter Spur. Spannung liefern fließende Linien und eine gekonnte, bumerangförmige Sicke in der Flanke. Dazu gibt’s eine hohe Gürtellinie und ein stark abfallendes, coupéhaftes Dach. Alle Achtung! Weiter

18. Ausweg oder Holzweg? Die ersten Fahreindrücke im Dacia Sandero

Der sehr kastenförmige Logan war der Anfang, dann folgte der schon ansehnlichere Kombi MCV, jetzt zündet Dacia die nächste Stufe: Sandero heißt der Neue der rumänischen Renault-Tochter, und er kostet 7500 Euro. Ein Neuwagen wohlgemerkt, mit drei Jahren Garantie. Mogelpackung oder Geniestreich? Weiter

19. Drei Kurze mit fast 400 PS:
Vergleich 500 Abarth/Mini Cooper/Twingo RS

Die wollen nur spielen? Vergessen Sie es: Hier warten fast 400 PS auf die lange Leine.

"Die wollen nur spielen" – als ich diesen Satz zum letzten Mal hörte, lag ich kurz darauf im Dreck, und zwei ausgewachsene Dobermänner saßen auf mir. "Die wollen nur spielen" – das ist normalerweise der (mehr oder weniger) charmante Versuch von Hundebesitzern, ihre lechzenden Vierbeiner als harmlose Schmusetierchen zu verkaufen. Eine Strategie, die sich bestens auch auf Autos anwenden lässt. So verkauft der freundliche Fiat-Händler seinen 500 Abarth als "nettes, kleines Spielzeug für die Stadt" – in Wirklichkeit handelt es sich bei dem grell geschminkten Italiener aber um eine bissige Rennsemmel mit 135 PS. Ähnlich verfährt Renault. "Ein flinkes Kerlchen, das aber völlig harmlos ist", will uns der Verkäufer den Twingo RS hier ans Herz legen. Der feuerrote Frankofloh hat es dank 133 PS und optionalem Cup-Fahrwerk allerdings faustdick hinter den 17-Zoll-Rädern. Weiter

20. Zwei Supersportler im Duell: Lamborghini Gallardo LP560/4 und Corvette Z06
Wir nannten sie "Spaghetti-Western" – die schrillen, stets nach ähnlichem Muster gedrehten Spielfilme von Sergio Leone und Co. Die Helden: einsame Reiter mit unfassbar schnell ziehender Hand. Der Inhalt: Alle sind hinter schmutzigen Dollars her. Die Musik: spektakulärer Chor zu großem Orchester. Das Ende: fast immer ein furioser Showdown in der Wüste. Da versteht man kaum, warum dieses fesselnde Genre ausgestorben ist. Wird Zeit für eine Wiederbelebung, Regie führen wir diesmal selbst. Unser Hauptdarsteller für die packende Fortsetzung 2008: der neue Lamborghini Gallardo LP560/4. Steckbrief: Neuer V10-Mittelmotor mit 560 PS, in 3,7 Sekunden schießt der Italiener auf Tempo 100. Den bösen Widersacher mimt ein Experte in Sachen amerikanischer V8-Dramaturgie: Die mit 512 PS bärenstarke Corvette Z06 von Chevrolet. Weiter

21. Neuheit aus Wolfsburg: In Island unterwegs mit Golf-Generation sechs
Klare Luft, blauer Himmel, dramatische Vulkan-Landschaften – Island ist kein schlechter Ort, um der Presse ein neues Automodell zu präsentieren. Der neue Golf kommt in dieser Szenerie jedenfalls richtig gut rüber. Erstmalig ist er im öffentlichen Verkehr zu bewundern. Wenn er an der Ampel neben Toyota RAV4 und Peugeot 308 steht, wirkt er deutlich frischer, technischer und begehrenswerter als sein Vorgänger. Seine schnörkellose Linienführung führt die typische Golf-Tradition fort: unaufgeregt, aber modern. Dass es sich beim Golf VI nur um ein Facelift handelt, widerlegt der VW schon auf den ersten Metern. So leise war noch kein Diesel-Golf. Zwar ist der neue 2.0 TDI sofort als Selbstzünder zu identifizieren, doch beim Beschleunigen herrscht ungewohnte Ruhe. Weiter

22. Wegweisende Pfadfinder: Wie gut schneiden eingebaute Navis ab? Wer beim Lexus ein Navi mitbestellen möchte, stolpert als erstes über den deftigen Preis. 4000 Euro ruft die Toyota-Tochter für die elektronische Kartensammlung auf. Selbst Skoda, eher für volkstümliche Preise bekannt, langt hin, will mehr als 2000 Euro für seinen Navigator Columbus. Wer so herzhaft zugreift, muss ein ausgezeichnetes Produkt abliefern. AUTO BILD und NavCert haben 14 fest eingebaute Navis getestet. Mit dabei: alle deutschen Autohersteller und die wichtigsten Importeure. Weiter

23. Mit allen Wassern gewaschen: Unterwegs im Schwimmwagen LuAZ 967

Vorsicht Welle: AUTO BILD geht mit dem LuAZ 967 baden.

"Hilfe, wir gehen unter, die Lenzpumpe streikt!" Leichtmatrose Jan Horn gerät in Panik. Soll es das etwa schon gewesen sein? Versinkt jetzt eine Tonne sowjetischer Fahrzeugbaukunst im Fluss? Kann sein, denn die Bordwand unseres LuAZ 967, Baujahr 1974, ist für Seegang viel zu niedrig. Das Wasser schwappt über die Kante, Schwall für Schwall. Eigentlich hätte jetzt die kleine Lenzpumpe unter der Motorhaube anspringen und das Wasser wieder nach draußen befördern sollen. Eigentlich. Doch es rührt sich nichts da vorn, kein Elektromotor springt an, keine Pumpe pumpt – und das Wasser im Auto steigt immer höher, bringt unser Gefährt in gefährliche Schräglage. Kollege Jan Horn will sich die Sache mal ansehen: Er turnt vorsichtig nach vorn, öffnet die Motorhaube. Weiter

24. Das größte und das kleinste Coupé: Rolls-Royce trifft Goggomobil

Heimliche Verwandte: Goggo TS 300 Coupé und Rolly-Royce Phantom Coupé.

"Haben Sie mehr als 10.000 Euro bei sich?", fragt der neugierige Herr durch die geöffnete Seitenscheibe. "Bin untröstlich", sage ich, "heute ausnahmsweise nicht." Genauso hätte ich behaupten können, meine Name sei Osama Bin Laden. Gut, der Mann ist Zöllner, ich bin an der Schweizer Grenze, und mein Auto ist ein fahrender Kontoauszug (433.460 Euro). Aber bitte: Würde ich die Barschaft ausgerechnet in einem Rolls-Royce einschleusen? Das Intermezzo kostet Zeit. Dabei ist meine Mission so harmlos: ein Rendezvous. Mit einem entfernten Verwandten, angeheiratet, lange nicht mehr gesehen. Ein armer Schlucker, schon immer, aber reizend. Möchte ihn nicht warten lassen. Weiter

25. Porsche Boxster S und Lotus Elise: Duell auf der Nordschleife Und wieder schickt sich einer an, der Ikone des deutschen Sportwagenbaus eins vor den Latz zu knallen: Unter dem Motto "Schwer ist leicht was" fordert das jüngste Produkt aus der britischen Magersucht-Zucht Lotus, die Elise SC, den Porsche Boxster S heraus. Auf den ersten Blick ein sehr optimistisches, fast hochmütiges Unterfangen, trennen den englischen Herausforderer und seinen Widerpart doch zwei Zylinder, 1,6 Liter Hubraum und satte 75 PS. Weiter

26. Gut geknausert: AUTO BILD zeigt alle Fünf-Liter-Autos
Fünf Liter pro 100 Kilometer – ganz gleich, in welche Richtung sich die Spritpreise bewegen, niedrige Verbrauchswerte werden beim Autokauf immer mehr zum Zünglein an der Waage. Zahlreiche Hersteller bieten Modelle mit Spatzendurst an. Trotz geringen Verbrauchs muss die Leistung nicht auf der Strecke bleiben. AUTO BILD hat alle Sparfüchse aufgelistet: Vom winzigen Smart fortwo cdi mit 45 PS bis zur geräumigen Oberklasse-Limousine BMW 520d mit stolzen 177 PS. Weiter

27. Hier haben die Leser das Wort: Wie finden Sie den Insignia?
Die Männer wirken wie Schuljungs auf einer Klassenfahrt: gut gelaunt und auch ein bisschen aufgeregt. Die ersten Premieren-Tester von AUTO BILD können es nicht abwarten, in den neuen Insignia zu steigen und Opels große Hoffnung zu prüfen – exklusiv, noch bevor er zu den Händlern rollt. Wir sind in der Nähe von Salzburg auf dem ÖAMTC-Testgelände am Brandlhof. Um uns herum eine traumhafte Sissi-Landschaft mit Bergen, rot leuchtenden Wäldern, Seen und verführerischen Straßen. Zehn Flaggschiffe aus Rüsselsheim strahlen mit der Herbstsonne um die Wette. Dieser neue Mittelklassewagen soll Opel mit Vollgas beschleunigen. Und das könnte klappen. Gutes Fahrverhalten und schickes Design, so zumindest lautet einstimmig der erste Eindruck unserer Premieren-Tester. Weiter

28. Sicher unterwegs in der kalten Jahreszeit: die besten Winterreifen 2008

Ein guter Winterreifen muss seine Qualität auch als Allroundtalent beweisen. Wer sich unsere winterlichen Straßenverhältnisse ansieht, weiß, warum. Mal Schnee, mal Matsch, viel Nässe und wenig trockene Tage. Die Temperaturen schwanken von plus bis minus 15 Grad. Keine leichte Aufgabe also für die Reifenentwickler. Doch unsere zehn Testsieger schaffen diesen Spagat, erhalten alle das Prädikat "AUTOvorBILDlich". Wer sich den Wechsel sparen will, greift zum Ganzjahresreifen. Weiter

29. Schwere Jungs: Der BMW X6 trifft auf seinen Bruder X5 und den Cayenne GTS Rennstrecke, Bestzeiten, Grip – bei Geländewagen wirkt dieses Vokabular so deplatziert wie eine Schwanensee-Premiere im Knast. Und wenn die schweren Jungs zum Tanz bitten, ist es ganz vorbei: Denn Freistil-Catchen liegt ihnen normalerweise näher als der filigrane Auftritt auf dem Tangoparkett. Doch was ist heute noch normal? Der neue BMW X6 will es jedenfalls nicht sein. Das Topmodell mit der sperrigen Bezeichnung X6 xDrive50i strotzt vor Kraft, verspricht Sportwagen-Handling – und fordert nicht nur den eigenen Bruder BMW X5 4.8i heraus, sondern vor allem den Porsche Cayenne GTS. Der hatte bislang das Sagen bei den dynamischen Luxus-SUV. Auf der Suche nach dem Vortänzer unter den dicken Steinbeißern haben wir die Beurteilung auf dynamische Aspekte reduziert. Weiter

30. Spaßmacher auf dem Rundkurs: sieben Sportwagen im Handlingvergleich

Spaßmacher auf dem Rundkurs: Wer sorgt für das breiteste Grinsen?

Ja doch, natürlich darf man beim Autofahren noch Spaß haben. Das muss an dieser Stelle einmal klar und laut gesagt werden: ICH WILL SPASS! Und zwar nicht in der Straßenbahn oder auf dem Fahrrad, sondern hinterm Lenkrad. Deswegen, liebe Ökofans, müsst ihr jetzt ganz tapfer sein. In diesem Vergleich geht es nicht um CO2 und BlueMotion, nicht um Klimaerwärmung und EfficientDynamics, nicht um Hybrid, Tempolimit, Pendlerpauschale und all die anderen Vernunftthemen. Nein, hier geht es um puren Fahrspaß mit sehr, sehr deutlicher Betonung auf der zweiten Silbe. Aber wie findet man unter dieser Vorgabe die vergnüglichsten Autos? Dazu braucht es erst mal eine Gehirnwäsche: weg mit Diesel, Downsizing und Energiesparreifen, her mit breiten Walzen, riesigen Hubräumen und Sportmotoren, denen teures Super plus am besten mundet. Das alles am besten mit Turbolader oder Kompressor. Weiter

31. Elektrisierender Vergleich: Tesla Roadster trifft Lotus Elise Schon der Name hat was Geniales: Nikola Tesla erfand den Wechselstrom, den ersten Radiosender und noch einiges mehr, was die Menschheit in die Neuzeit katapultierte – alles bereits vor über 100 Jahren. Den Tesla Roadster erfand er zwar nicht, aber so viel ist klar: Er wäre begeistert. Denn dem kleinen Flitzer mit dem großen Namen gelingt, was bis jetzt noch keinem Elektroauto gelang: Er elektrisiert. Seit die Minifirma Tesla Motors den Stromer über die Highways Kaliforniens fegen lässt, steht die etablierte Autowelt unter Hochspannung. Doch nun stellen wir ihn in Deutschland auf die Probe. Ein Wunderauto? Erster Eindruck: gespenstisch. Auch weil der Tesla zunächst so tut, als wäre er ein normales Auto (oder zumindest ein normaler Lotus Elise): spartanisches Cockpit, Sportwagenatmosphäre. Weiter

32. Fetter geht nicht: Mit dem Ford F-560 durch die Münchner Innenstadt

Wahre Größe ist relativ: Im Ford F-650 durch München – da kannste was erleben.

AUTO BILD urteilt noch selbst. Und übernimmt keine Pressetexte. Doch es gibt Ausnahmen. Platz da für den Kernsatz des Infoblattss zum Ford F-650: "Hier ist man der unumstrittene King of the Road, blickt mitfühlend auf die Fahrer von so kleinen SUV wie BMW X5 und Mercedes GL-Klasse herab und zieht die Blicke der übrigen Verkehrsteilnehmer unwiderstehlich auf sich." Ist das wirklich so? Eine alte Dame nimmt mit einem Hackenporsche am Verkehr teil, im Münchener Stadtteil Nymphenburg begegnet sie an einer Tankstelle dem Monster-Ford. Das große Auto macht ihr Angst. "Ein Irrsinn, wer braucht das? Für solche Angeberautos können wir nicht das Öl unserer Erde aufbrauchen." Weiter

33. Japan-Porsche im Anflug: Vier Generationen Nissan GT-R beim Familientreffen

Es gleicht einem langjährigen Internetflirt. Man kennt und schätzt sich, ist einander vertraut. Jedoch rein virtuell. Laguna Seca, Suzuka, Nordschleife. Allesamt bereits gemeinsam erlebt. Aber nur im Cyberspace. Vom Sofafahrer zum Fleisch-und-Blut-Racer im Nissan GT-R. Davon träumt die Fangemeinde des Gran-Turismo-Fahrsimulators. Ein Realtreff mit den sechszylindrigen, twinturbogeladenen Superstars der Playstation-Galaxie? In Deutschland eigentlich undenkbar. AUTO BILD SPORTSCARS hat es dennoch ermöglicht. Weiter

34. Der Kombi für waschechte Rennsport-Familien: Abt RS6 Avant
Carlotta und Lukas grinsen, wie nur Kinder grinsen, wenn sie wissen: Gleich ist Bescherung. Feuchte Hände werden am Rennoverall abgewischt, ihre Blicke flitzen herum wie Mäuse im Käfig. Da – die Autobahn. Freie Fahrt. Der Abt RS6 Avant schießt so schnell auf 180, wie man braucht, um diesen Satz zu lesen. "Jiipppieeeh", kräht es im Fond. Die beiden haben Weihnachten, Kirmes und Achterbahn auf einmal, nur Mama Bianca auf dem Beifahrersitz rollt mit den Augen. "Hast du sie noch alle?" Okay, okay, dieses Auto ist der Wahnsinn. Im doppelten Sinne. 700 PS stark, bis zu 340 km/h schnell – im Anzug des Biedermann-Kombis steckt ein gedopter Topsportler. Während andere um Zehntelliter knausern, jagt dieses Geschoss vom teuersten Super plus je nach Gasfuß zwischen 15 und 20 Liter durch. Weiter

35. Abschiedgruß für einen Motor: drei Achtzylinder aus drei Epochen

Eine Epoche geht zu Ende: Dreimal V8 in drei Autogenerationen.

Ein klassischer V8 ist so etwas wie der Tsunami des Motorenbaus. Man spürt ihn, bevor er wirklich da ist – sogar am großen Lenkrad eines 50-jährigen Chevrolet Bel Air. Wenn sich der Zündschlüssel in seinem Schloss dreht, drückt die unsichtbare Faust eines Riesen den Vorderwagen nach unten. Als Gegenmoment zur schweren Kurbelwelle. Der Gigant im Motorraum räkelt sich, zündet, hustet einmal tief aus den Endrohren und fällt in sein tiefes, gelassenes Grollen. Und diese Stimme Amerikas soll bald verstummen? Kein anderer als Mister Car Guy persönlich, Bob Lutz, stimmt den Abschied vom V8 an. "Die Achtzylinder haben keine Zukunft", sagte der anerkannte PS-Fanatiker im GM-Vorstand, als Cadillac bekannt gab, kein neues V8-Motorenwerk zu bauen. Auch Audi ersetzt den Achtender im S4 durch einen Sechszylinder mit Kompressor. Und bei Mercedes-Benz wird der V8-Diesel eingestellt. Bye-bye V8? Auf der Elbe tuckert ein alter Dampfschlepper vorbei, als sich am Ufer drei Achtzylinder aus drei Epochen zum wehmütigen Rückblick versammeln: der aktuelle BMW M3, ein Mercedes 450 SEL 6.9 von 1976 und der Chevrolet Bel Air, der vor 50 Jahren den Siegeszug des neuen Big Block einläutete. Weiter

36. Die Rückkehr der Musclecar-Legenden: Dodge Callenger und Shelby GT 500

Ungehemmt, stark, männlich: zwei Muscle-Cars aus Übersee.

Zwei Kandidaten stehen zur Wahl. Nur einer kann gewinnen. Und die ganze Welt schaut zu. Ford Shelby und Dodge Challenger. Sie versprechen keine bessere Welt, aber sie haben sich mehr Fahrspaß auf die Fahnen geschrieben. Die Kontrahenten präsentieren sich im strahlendsten Licht. Mittels kraftstrotzender Silhouetten gelingt ihnen der Brückenschlag zwischen gestern und heute: Das Duo wirkt taufrisch – obwohl es unverhohlen altehrwürdige Vorbilder zitiert. Der Dodge interpretiert den Challenger R/T neu. Mit optionalem Hemi-Motor leistete dieser schon 1969 425 Horsepower. Ford beruft sich mit dem Shelby GT 500 auf das gleichnamige Big-Block-Monster GT 500 von 1967. Weiter

37. Klassiker im Test: Opel Commodore gegen BMW 3.0 CSi und Fiat 130 Coupé

BMW 3.0 CSi, Opel Commodore, Fiat 130: Darf man die vergleichen?

Zugegeben, unsere Vergleichs-Kandidaten wollen auf den ersten Blick nicht so recht zusammenfinden. Drei Coupés zwar – aber doch recht unterschiedlich in Herkunft und Machart. Der BMW 3.0 CSi: In der Erinnerung eine Sportkanone. Seine Rennversion, der CSL Turbo, spurtete mit bis zu 800 PS unter der Haube in 3,5 Sekunden auf 100 km/h, drehte mit 308 km/h Spitze schnelle Runden. Dem Fiat 130 Coupé waren derartige Exzesse fremd. Ihm dachten seine Entwickler die Rolle des edlen Flaggschiffs zu. Elegant geformt, nobel ausstaffiert, üppig bemessen. Ein milder Gleiter, garantiert nie ein wilder Renner. Born to be wild – das war schon eher der Opel Commodore GS/E. Ein Bürgerschreck, ein Wolf im Schafspelz, der die linke Spur der Autobahn unter der Tarnkappe des biederen Rekord räumte. Weiter

38. Purist gegen PS-Protz: KTM X-Bow und Porsche Turbo auf der Nordschleife 8:30 Uhr früh an der Nordschleife. Strahlender Sonnenschein, aber fast eisige Herbsttemperaturen. Wir haben eine Stunde Zeit, um Porsche Turbo und KTM X-Bow zur Ermittlung von Rundenzeiten über die Nordschleife zu jagen. Eine erste Informationsrunde zum Zustand der Strecke gibt Gewissheit: "Schnelle Runden können wir vorerst vergessen", sagt Rennfahrer Wolfgang Kaufmann. Ach ja? Weiter

39. Raserei im Allgäu: Drei Generationen Ruf CTR

Biester aus dem Allgäu: drei Generationen Ruf CTR auf Porsche-Basis.

Mit 58 Jahren steht Alois Ruf noch immer unter Strom – und erfasst Trends rasend schnell. Im Augenblick baut der Allgäuer Sportwagenhersteller ein Elektroauto. Und macht mit dem eRuf Modell A international Furore. Wer ein Auto mit zero Emission im Programm hat, darf auch eines mit etwas mehr Emission bauen. Und deutlich mehr Emotion. CTR 3 heißt der neue Supersportler aus einem Haus mit diesbezüglicher Tradition. Allerhöchste Zeit, ein Treffen zu arrangieren. Mit zwei Dampfhämmern, die sich zur Ruhe gesetzt zu haben schienen – CTR 1 und CTR 2. Beim Anblick des versammelten Trios komme ich mir vor, als würde ich als Sparringpartner für Vitali Klitschko, Mike Tyson und Muhammad Ali fungieren – gleichzeitig. Es ist keine Frage, dass mich ein verheerender Schwinger trifft. Die Frage ist nur, von wem die Faust stammt. Weiter

40. Concept Fascination: Der Vorbote der E-Klasse trifft seine härtesten Rivalen

E-Klasse im Anflug: Die Studie Concept Fascination im Vergleich mit Audi A6 und BMW 5er.

Schatten der Krise senken sich über die ganze Automobilindustrie. Die ganze Branche? Nein. Bei Mercedes machen die Entwickler Überstunden. Die neue E-Klasse, die Ende März 2009 bei den Händlern stehen soll, wird ein Feuerwerk an Innovationen zünden, versprechen die Schwaben. Der wichtigste Erprobungsträger heißt Concept Fascination. AUTO BILD konnte ihm schon mal gründlich unters Blech schauen. Vorn trägt die Studie den bekannten SL-Grill mit Chromstern in der Mitte, war damit einer der Stars auf dem Autosalon in Paris. In freier Wildbahn sieht sie aber noch wesentlich rassiger aus. Da merken Kenner sofort, dass die Studie zur Spezies der Shooting Brakes gehört. Der Jagdwagen-Klasse, deren bislang berühmteste Vertreter Aston Martin Shooting Brake und Volvo P1800 ES Schneewittchensarg heißen. Weiter

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