Dodge Challenger

Jahresrückblick 2008

— 19.12.2008

Die Blockbuster von autobild.tv

Mehr als 600 Filme, dazu 51 Folgen "Das Magazin" und fünf DVDs – autobild.tv hat 2008 konstant Vollgas gegeben! Im großen TV-Rückblick zeigen wir die zehn besten Beiträge des Jahres.

Die bewegen das Internet: Unsere Kollegen von autobild.tv haben 2008 mehr als 600 Filme fürs Internet produziert. Seit der IAA 2007 ist unsere Bewegtbild-Mannschaft auf Sendung. Alle Beiträge sind rund um die Uhr abrufbar – hochauflösend und rasend schnell. Gewürzt mit spannenden Reportagen, Tests, Service-Themen, Interviews und – natürlich – den neusten Autovorstellungen aus aller Welt. 51 Magazine, immer donnerstags ausgestrahlt, mit je drei bis vier Beiträgen wurden außerdem gesendet. Dazu die aktuellsten Erlkönig-Videos, Spritspar-Tipps, Einkaufs-Führer, Stauprognosen und Ratgeber-Themen. Mehr geht nicht, denken Sie? Falsch! Allein 2008 hat das Team von autobild.tv auch noch fünf spannende DVDs produziert – mit jeweils mindestens 45 Minuten Länge. Aber schauen Sie selbst: Wir stellen Ihnen die Top-Ten-Videos der Redaktion aus dem Jahr 2008 vor. Ungekürzt!

1. Fahrbericht Abt RS6 Avant: der Familienrennkombi

Carlotta und Lukas grinsen, wie nur Kinder grinsen, wenn sie wissen: Gleich ist Bescherung. Feuchte Hände werden am Rennoverall abgewischt, ihre Blicke flitzen herum wie Mäuse im Käfig. Da – die Autobahn. Freie Fahrt. Der Abt RS6 Avant schießt so schnell auf 180, wie man braucht, um diesen Satz zu lesen. "Jiipppieeeh", kräht es im Fond. Die beiden haben Weihnachten, Kirmes und Achterbahn auf einmal, nur Mama Bianca auf dem Beifahrersitz rollt mit den Augen. "Hast du sie noch alle?" Okay, okay, dieses Auto ist der Wahnsinn. Im doppelten Sinne. 700 PS stark, bis zu 340 km/h schnell – im Anzug des Biedermann-Kombis steckt ein gedopter Top-Sportler. Während andere um Zehntelliter knausern, jagt dieses Geschoss vom teuersten Super plus je nach Gasfuß zwischen 15 und 20 Liter durch. Zum Artikel

2. Kampf der Amazonen: Margret Hucko gegen Lara Croft

Neben mir sitzt ein Mädchen mit braunen langen Haare, stark geschminkt, zu dünn angezogen für diese Jahreszeit. Unter ihrem Daunenmantel trägt sie nur braune Hotpants und ein Top, das ihren Busen zur Dirndl-Auslage zusammenschnürt. Alison Carroll schließt die Augen, schweigt. Ihr ist übel auf dem Beifahrersitz des Maserati Quattroporte. "Sorry, ich bin reisekrank", entschuldigt sie sich. Menschlich ist das, ja. Und beinahe beruhigend, dass die 23-jährige Engländerin so sensibel reagiert. Denn Alison Carroll doubelt die Comic-Figur Lara Croft aus dem Game-Klassiker Tomb-Raider. Die nächste Folge – Underworld mit Namen – ist seit Ende November 2008 in den Läden. Was die Heldin im echten Leben draufhat, soll Alison uns beweisen. Hier und jetzt. Zum Artikel

3. VW Golf VI im ersten Vergleichstest

Lassen Sie sich nicht täuschen. Trauen Sie Ihren Augen: Richtig, so neu ist der neue Golf nun auch wieder nicht. Dass er die Nummer sechs trägt, verdankt er der Verkaufsabteilung, weniger der Realität. Golf 5½ wäre passender – kein wirklich neues Auto also, sondern eher ein sehr, sehr gründliches Facelift. Langt das? Schließlich hatte der Golf V bereits fünf Jahre auf dem Buckel, nun muss der Neue weitere drei Jahre durchhalten. Und die Konkurrenz schläft nicht. Wir haben ein paar Prachtexemplare herausgesucht: BMW 118d, der sportliche Sparmeister, Ford Focus 2.0 TDCi, der Dynamiker unter den Fronttrieblern, Kia cee’d, der Koreaner mit viel Auto für wenig Geld, Mitsubishi Lancer Sportback 2.0 DI-D, der neueste Japaner in der Golf-Klasse, und natürlich Opel Astra 1.9 CDTI , der ewige Zweite, jetzt mit verbesserter Ausstattung.

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Und alle gegen den Golf 2.0 TDI, die Variante, in der sich der Golf von seiner besten Seite zeigt. Trotzdem: Er wird sich strecken müssen, der gute, aber auch teure Golf. 27.025 Euro kostet der von uns getestete TDI "Highline". Da lohnt es sich, mal auf die Anfänge des Golf Diesel zu schauen: 1976 mussten für einen Golf I vom Typ GLD, viertürig, 12.410 Mark hingeblättert werden – heute kostet er also mehr als das Vierfache. Inflationär! Analog zum Golf durften natürlich auch die Konkurrenten, sofern erhältlich, in einer gehobenen Ausstattungsvariante antreten. Günstiger sind sie dennoch, hier sogar der kleinste BMW. Sind sie womöglich auch besser? Unser Vergleich verrät, ob noch alles Golf ist, was glänzt. Zum Artikel

4. Tool Time: Georg Kacher baut seinen ersten Lamborghini

Das Polohemd kneift wie eine Zwangsjacke, und auch die Gummizughose zwickt wie ein Stringtanga. Kein Wunder – die wenigsten Lamborghini-Werker sind 2,05 Meter groß und 125 Kilo schwer. So wie ich. Das Briefing für den bulligen Schwarzbär ist anspruchsvoll: aktive Mitarbeit an der Endmontage des siebten LP560-4. Die Frühschicht braucht drei Kaffee, um warm zu werden. Ich lerne schon in der ersten halben Stunde fleißig Italienisch. Grande casino heißt: Die Kacke ist am Dampfen. Und Stronzo nennt man den, der immer Schuld hat. Aha. Normalerweise teilen sich zwei Arbeiter einen Montagetakt, der bei Lambo unlaublich lange 50 Minuten dauert. Doch das Auto mit den Fahrgestellnummer-Endziffern LA07107 wird von einer ganzen Traube Schwarzkittel umlagert. Der Vorarbeiter und sein zweiter Mann, diverse auf das neue Modell bereits eingeschulte Spezialisten, zwei Kontrolleure für die Ist- und Soll-Zeiten, ein für Fehlteile zuständiges Nervenbündel. Und dazu noch ich. Zum Artikel

5. Mini Cooper vs. Fiat 500 Abarth: das Duell der Knallbüchsen

"Die wollen nur spielen" – als ich diesen Satz zum letzten Mal hörte, lag ich kurz darauf im Dreck, und zwei ausgewachsene Dobermänner saßen auf mir. "Die wollen nur spielen" – das ist normalerweise der (mehr oder weniger) charmante Versuch von Hundebesitzern, ihre lechzenden Vierbeiner als harmlose Schmusetierchen zu verkaufen. Eine Strategie, die sich bestens auch auf Autos anwenden lässt. So verkauft der freundliche Fiat-Händler seinen 500 Abarth als "nettes, kleines Spielzeug für die Stadt" – in Wirklichkeit handelt es sich bei dem grell geschminkten Italiener aber um eine bissige Rennsemmel mit 135 PS. Ähnlich verfährt Renault. "Ein flinkes Kerlchen, das aber völlig harmlos ist", will uns der Verkäufer den Twingo RS hier ans Herz legen. Der feuerrote Frankofloh hat es dank 133 PS und optionalem Cup-Fahrwerk allerdings faustdick hinter den 17-Zoll-Rädern. Zum Artikel

6. Porsche 911 Carrera 4S: Eins sein mit der Straße

Als der Audi R8 Anfang vergangenen Jahres auf den Markt kam, war die Zielrichtung klar: Der Hauptgegner des futuristisch gezeichneten Ingolstädters ist Porsche, genauer: der 911 Carrera 4S. Ein selbst ernannter Porsche-Killer also. Dass er das Zeug zum Sieger hat, konnte der R8 bereits 2007 unter Beweis stellen: In Oschersleben fuhr der Audi schneller um den Kurs als der Carrera 4S. Dennoch reichte das dem R8 nicht zum Sieg. Zu makellos war der Auftritt des 911, dem Audi fehlte das letzte Quäntchen Perfektion, um den 911er in die Schranken zu weisen. Jetzt wurde auf Seiten der deutschen Sportwagenikone 911 mit Benzin-Direkteinspritzung, einer Leistungssteigerung um 30 PS und dem hoch gelobten Doppelkupplungsgetriebe nachgerüstet. Grund genug, Audi R8 und Carrera 4S zur ultimativen Feststellung der Vorherrschaft auf die Nordschleife zu bitten. Hat der Audi R8 das Zeug zum Porsche-Killer auf der anspruchsvollsten Strecke der Welt? Zum Artikel

7. Test Scirocco 2.0 TSI gegen BMW 125i Coupé: Gegenwind für den 1er

Hochstimmung an der Tankstelle. "Escht fett, i schwör, Digger", lobt mein Tanknachbar mit dem Uralt-3er. Fotohandys werden gezückt, Rufe wie "endgeil", "krass" und "voll sozial" werden laut. Die Herrschaften scheinen begeistert zu sein. Mit Ausnahme des Tankwarts vielleicht ("Welcher Elefant hat sich denn auf Ihren Golf gesetzt?"). Aber so viel ist schon mal klar: Das junge Deutschland scheint voll auf den neuen Scirocco abzufahren. Ist ja auch kein Wunder. So flach, wie er ist, muss er nicht erst tiefergelegt werden. Den bösen Blick hat er serienmäßig, die dicken Backen auch – und alles ab vergleichsweise günstigen 23.300 Euro. Da macht es auch fast nichts, dass sich die Designer offen sichtlich etwas quälen muss ten. Das Oberteil – erst relativ hoch und breit, dann schmal und flach im Abgang – und die Vokuhila-Proportionen (vorn kurz, hinten lang) machen keine Idealfigur. Sei's drum. Zum Artikel

8. Facelift Boxster und Cayman: Porsches kleine Strolche

Wo andere Marken schwächeln, gibt Porsche richtig Gas. Der ertragsreichste Hersteller der Welt zeigt im sonnigen Kalifornien seine aufgefrischten Einstiegsmodelle Boxster und Cayman. Die beiden Zweisitzer gehören zu den Stars der LA Auto Show 2008, die vom 21. bis 30. November in der US-Metropole Los Angeles stattfindet. Optisch sind Cabrio und Coupé an neu geformten Front- und Heckpartien zu erkennen. Vorn fallen neue Scheinwerfer mit integrierten Blinkern auf, hinten vor allem die neuen  LED-Leuchten. Kleine Unterschiede sind aber auch vorhanden. So gibt es vorn unterschiedliche Lufteinlässe, eckige (Boxster) bzw. runde Nebelscheinwerfer (Cayman) sowie Heckteile mit Diffusoreinsätzen (Boxster) bzw. Leitwerk (Cayman). Erstmals steht für die beiden Sportflitzer ein Lichtpaket mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, dynamischem Kurvenlicht und LED-Tagfahrleuchten in der Preisliste. Zum Artikel

9. Wahl zum Sportscar des Jahres: ein wildes Dutzend

Mehr als 5000 PS, stilvoll oder martialisch verpackt in zwölf mehr oder minder atemberaubenden Karossen. Ein leeres Testgelände samt Highspeed-Oval, Handlingparcours, bewässerter Kreisbahn für Drifts. Was nach heißem Männertraum zu Weihnachten klingt, wird einmal im Jahr Realität. Wenn AUTO BILD SPORTSCARS die zwölf Monatsgewinner des vergangenen Jahres ins Contidrom bittet, glänzen selbst routinierten Testern die Augen. Alltag ist das nicht, denn in dieser Ballung sehen auch Testredakteure diese außergewöhnlichen Sportwagen äußerst selten. Genauer: einmal im Jahr. Am Ende wird es wieder einen Gewinner geben. Den Überflieger des Jahres, gekürt von einer Jury aus Technikprofis vom TÜV-Rheinland, Fahrprofis aus Rennsport, Testbetrieb und Reifenbeurteilung sowie in der Regel kühl abschätzenden Redakteuren. Zum Artikel

10. Mercedes SL 65 AMG Black Series: für schnelle Momente

Eine schwarze Serie ist selten etwas Positives. Es sei denn, es handelt sich um den stärksten Mercedes SL aller Zeiten: Der neue SL 65 AMG Black Series ist noch mal stärker als der Vorgänger geworden und setzt konsequent auf Leichtbau. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen SL 65 AMG hat der Stuttgarter Supersportwagen dank großzügigen Einsatzes von Kohlefaser-Verbundwerkstoff (CFK) weitere 250 Kilo abgespeckt, dafür aber die Leistung hochgeschraubt. Jetzt kommt das schwarze Monster mit dem doppelt aufgeladenen Sechsliter-V12 auf 670 PS, das urgewaltige Drehmoment von 1000 Newtonmetern wird von einer Fünfgang-Automatik gebändigt, die AMG als Speedshift-Variante besonders schnell gemacht und mit vier Fahrprogrammen versehen hat – knurrendes Zwischengas inklusive. Ohne Begrenzer würde das Drehmoment laut AMG sogar auf 1200 Nm steigen. 3,8 Sekunden bis Tempo 100 und 320 km/h Spitze (elektronisch begrenzt) sprechen für sich. Zum Artikel

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