Jahresrückblick 2008

Jahresrückblick 2008 – die Lieblinge der Redaktion Jahresrückblick 2008 – die Lieblinge der Redaktion

Jahresrückblick 2008

— 23.12.2008

Die Lieblinge der Redaktion

Den ganzen Tag nur Autos im Kopf – und trotzdem bleiben manche Themen länger im Gedächtnis. Was hat die das Team von autobild.de im Jahr 2008 bewegt? Ein ganz persönlicher Jahresrückblick.

Mit 2008 geht es zu Ende. Mit dem einen oder anderen Autobauer auch. Tragisch für alle Beteiligten – und doch irgendwie bezeichnend für das Jahr acht nach der Jahrtausendwende. Lange schon war abzusehen, dass sich die automobile Welt verändern würde. Schnelllebiger, globaler, härter, grüner. Ganz anders eben, als wir es bislang gewohnt waren. Für uns, die wir uns mit allem rund ums Auto beschäftigen und für diejenigen, die von dessen Entwicklung, Produktion und Verkauf leben. Das klingt jetzt alles furchtbar melancholisch. Und das ist es auch. Wenigstens zum Teil. Denn manch einer sieht in der Krise eine Chance – oder lässt sich gar nicht erst von ihr beeindrucken. Das zeigen auch die Jahres-Highlights der AUTO-BILD-Kollegen. Natürlich hat sich bei den meisten die Wirtschaftskrise auf der Festplatte eingebrannt. Ohne allerdings die vielen Highlights zu überdecken, die das Jahr 2008 aus automobiler Sicht zu bieten hatte.

2008 – das Jahr des Golf. Auch. Aber nicht nur

Ralf Bielefeldt, akribischer Schöngeist und einer der beiden autobild.de-Redaktionsleiter, sieht das Jahr 2008 durch die Golf-Brille. Die Golf-Sonderseite mit interaktivem Showroom gibt es nur bei autobild.de. Nicht weniger erwähnenswert: die ersten Bilder des Golf GTI. Das mag vielleicht auch damit zusammenhängen, dass die autobild.de-Messecrew auf der Paris Motor Show 2008 ihre Zelte in unmittelbarer Nachbarschaft zum rassigen Wolfsburger aufgeschlagen hatte. Zeit für ein bisschen Werbung? Dann bleibt Kollege Bielefeldt gerne mal bei Mini hängen. Und weil man als Familienvater auf die Kohle achten muss, dürfen auch die Gebrauchten bis 5000 Euro nicht fehlen. Wer nicht nur günstig sondern auch sparsam unterwegs sein will, sollte sich die sparsamsten Autos aller Klassen ansehen. Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Beim Alfa MiTo lässt Bielefeldt aber nicht mit sich reden. "Auf den haben wir gewartet! Basta!". Ähnlich verhält es sich auch mit der Geschichte "Der letzte Horch" aus der AUTO BILD KLASSIK 1/2008. "Sensationelle Bilder, unfassbare Story", meint Herr Bielefeldt. Nicht weniger spektakulär: "Deutschland, eine Zeitreise"  – mit einem Opel Rekord von 1959 auf der Suche nach alten Tankstellen, versteckten Motels und historischen Parkhäusern. Keine Sorge, der Mann hat auch ein Herz für Freaks. Ein Muscle Car mit Toyota-Motor? Bielefeldt findet's gut. Gar nicht lustig: Die kleinste Umweltzone – eine deutsche Groteske. Seine Begeisterung für die Serienversion des Artega zeigt: Der Mann hat ein Herz für Außenseiter.

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Mit dem Camaro will Chevrolet zurück in die Erfolgsspur. Ob das Muscle-Car die Krise übersteht?

Weiter geht es in der autobild.de-Chefetage mit Ralf Kopner. Unser Chef vom Dienst (CvD) sorgt jeden Tag dafür, dass der Startseite die Munition nicht ausgeht. Was kommt wann wohin? Dr. Kopner weiß Rat – und hat ein ganz spezielles Verhältnis zu Autos. Gegen seine Top 10 ist eine Wundertüte eine langweilige Angelegenheit. Ein Vergleichstest zwischen Audi A3, BMW 1er, Honda Civic und Volvo C3 erreicht ebenso das Kopnersche Herz wie Chevrolet Camaro oder Ford Mustang. Spätestens nach dem Fahrbericht des neuen Honda Jazz müsste klar sein, welchem Hersteller Ralf Kopner die Treue hält: Honda. Der Alfa MiTo darf aber auch beim Kollegen Kopner nicht fehlen. Diesmal allerdings im Duell mit dem Mini Cooper S. Auch der erste Vergleich zwischen Opel Insignia und VW Passat hat es unserem CvD angetan. Und natürlich auch der skurrile Rinspeed Squba. Für einen Bentley Continental Flying Spur Speed oder einen Maserati Quattroporte S müsste allerdings auch Kopners Civic die Garage räumen.

autobild.de to go

Boris Pieritz ist bei autobild.de der Mann fürs mobile Internet. Kein Wunder, dass autobild.de fürs Handy bei ihm ganz oben auf seiner Liste der Top-Themen steht. Direkt dahinter: die Übernahme von Jaguar und Land Rover durch Tata. Dass der Mann gerne unterwegs ist, zeigen die nächsten beiden Einträge im 2008er-Logbuch: "Meine persönliche Traum-Autoreise mit Hummer und Mustang Cabrio auf der Route 66" und ein Reisebüro, das Touren in den Weltraum anbietet. Wenn Frau und Tochter nichts dagegen haben, wird im Hause Pieritz auch gerne Formel 1 geguckt. Das spannende Saison-Finale 2008 zum Beispiel. Vernunft meets Faszination: Der Tesla Roadster geht in Produktion. Mit seiner Freude über den neuen Porsche Panamera steht der Kollege Pieritz allerdings redaktionsübergreifend alleine da. Absolut mehrheitsfähig ist dagegen das BMW M3 Cabrio mit Doppelkupplungsgetriebe. Und über die AUTO BILD-Rallye Hamburg-Berlin KLASSIK haben wir uns natürlich alle gefreut!

Ein Volontär mit einem Herz für alte Autos

Audi 100 trifft Mercedes 200/8 und BMW 2000. Da wird es Klassik-Fans warm ums Herz.

Volontär Lars Busemann ist Ordnungs-Fanatiker mit Benzin im Blut. Bevorzugtes Betätigungsfeld: Klassik-Themen. Mit einem 450 SEL 6.9 auf der Burgenstraße – ein Anruf, und Kollege Busemann wäre zu Fuß hinterhermarschiert! Man will gar nicht wissen, welche Mühen der Mann für den Vergleich S 63 AMG gegen AMG 560 SEL 6.0 auf sich genommen hätte. Oder das Treffen von BMW 3.0 CSi, Fiat 130 Coupé und Opel Commodore 2,8 GS/E. Der Vollständigkeit halber noch zwei weitere KLASSIK-Vergleiche, die es Lars Busemann 2008 angetan haben: Fiat 500 gegen Citroën 2CV und Renault R4 sowie Audi 100 gegen BMW 2000 und Mercedes 200/8. Wer ein Herz für alte Autos hat, der bangt natürlich auch um die Zukunft von Opel, GM, Ford und Chrysler, freut sich über niedrige Spritpreise und findet die Galerie der Spritfresser schaurig-schön. Da überrascht es nicht, dass auch die Dienstwagen von James Bond beim Kollegen Busemann auf der 2008er-Liste stehen.

Das vergessene Autohaus in Dänemark. Eine tolle Geschichte

Mit Models in Afrika: Der Pirelli-Kalender 2009 gilt schon jetzt als Meisterwerk.

Britta Radkowsky wacht bei autobild.de über die Schlussredaktion und kennt in dieser Funktion praktisch jeden Artikel, der 2008 ins Netz gestellt wurde. Das Ergebnis: ein bunter Mix an Top-Themen. Die Mazda-Studie Kiyora zum Beispiel hatte außer Britta wirklich niemand auf dem Zettel. Und auch nicht den Gebrauchtwagen-Test des Ford Fiesta oder den sensationellen Pirelli-Kalender 2009. Die Absage der Rallye Dakar 2008 hat dafür aber redaktionsweit Wellen geschlagen. Ob die Freude über den Tracktest mit Smudos Biodiesel-Mustang dem Sänger oder dem Auto gilt, wollte Kollegin Radkowsky nicht verraten. Auch nicht, was genau sie an Sebastian Vettel und seinem ersten Saisonsieg in Monza so begeistert. Keinen Erklärungsbedarf gibt es dagegen beim Spaß an den getunten Fiat 500, dem Vergleich zwischen Mini Clubman und Mini Countryman sowie der herrlichen Geschichte über das vergessene Autohaus in Dänemark.

Wen(n) der Gasfuß juckt: die Tracktests von AUTO BILD MOTORSPORT

Da geht was: Mit dem Scirocco GT24 zeigt VW auch im Motorsport Zähne.

Sven-Jörg Buslau ist bei uns der Mann mit dem Motorsport-Gen und pharmazeutischer Vorbildung – eine zugegeben sehr heilsame Kombination. Klar, dass bei ihm der Weltmeistertitel von Lewis Hamilton das Top-Thema des Jahres ist. Für etwas Farbe im harten Motorsport-Alltag sorgen dann die quietschbunten Helme der Formel-1-Fahrer. Ansonsten hat der Mann großen Spaß an den Tracktests, die die Kollegen von AUTO BILD MOTORSPORT in jeder Ausgabe am Start haben. Kann man gut verstehen, bei so interessanten Paarungen wie einem 24-Stunden-Fiat-500 und dem dazu passenden Audi TT. Oder dem exklusiven Test des Zauber-ZR1. Auch schön: das Treffen der beiden Scirocco-Generationen GT24 und LS. Sehr empfehlen kann Kollege Buslau auch das Tracktest-Duell zwischen dem Matech-Ford-GT und seinem Serien-Bruder . Wer mit dem Asphalt-Geblase nicht ganz so viel anfangen kann, wird garantiert seine Freude am Dakar-G-Modell von Jacky Ickx oder dem Test des Mitsubishi Racing Lancer haben. Abgefahren, aber zum Jahresabschluss in Sachen Zukunft irgendwie versöhnlich: die Design-Challenge im Rahmen der LA Auto Show 2008.

Das SPORTSCAR des Jahres kommt aus Sant'Agata

Bei AUTO TESTS in Schwabach hat sich Dietrich Erben Gedanken über seine Lieblings-Themen des Jahres gemacht. Der Mann sammelt alte Autos und spektakuläre Drift-Videos. Da wundert es schon, dass der Fiat Qubo sein Herz erreicht hat: "Knuffiger Familientransporter. Nur den vorderen Überhang sollte Fiat konsequenterweise als Kofferraum nutzen. Der Motor braucht den Platz jedenfalls nicht!" Auf den zweiten Platz landet der Lamborghini Gallardo LP 560-4, das SPORTSCAR des Jahres. Na bitte. Geht doch. Und auch dem Audi Q7 V12 TDI würde der AUTO-TESTS-Tester ein Plätzchen in seiner chronisch überfüllten Garage freiräumen. Und wo Platz für den Audi wäre, würde auch noch ein Fiat 500 Abarth reinpassen, keine Frage. Für Mercedes GLK, Dodge Caliber SRT-4, VW T5 PanAmericana, Audi R8 V10 und Ford Focus RS müsste dann aber wirklich ein neuer Unterschlupf her. Der neue Lancia Delta dagegen kann sich den Weg nach Schwabach sparen. Den findet Kollege Erben unverständlicherweise ganz und gar nicht begehrenswert.

A propos begehrenswert: Wie haben Sie eigentlich das Auto-Jahr 2008 erlebt? Sagen Sie es uns – am besten in einem der Marken-Foren auf autobild.de. Einfach kurz anmelden und dann in die Tasten hauen. Wir lesen voneinander 2009!

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