Jahresrückblick 2008

Dodge Ram Dodge Ram

Jahresrückblick 2008

— 23.12.2008

Die Neuheiten des Jahres

2008 war das Jahr der Volumenmodelle. Bestseller wie VW Golf, Renault Mégane und Audi A4 kamen neu auf die Straße. Dazu kleine Knaller wie Alfa MiTo und Abarth 500. Hier alle Neuheiten im Überblick.

Die Wirtschaftskrise ist da. Alle ziehen ängstlich die Köpfe ein und wähnen ein baldiges Ende der Welt, wie wir sie kennen. Doch das Leben kann immer noch schön sein, ehrlich! Das Jahr 2008 hat dem autoliebenden Volk eine Menge an Leckerbissen gebracht, von denen wir an dieser Stelle die appetitlichsten noch einmal Revue passieren lassen wollen. Man muss sich schließlich auch mal mit angenehmen Dingen beschäftigen. Und außerdem gilt das Gesetz: Auf jeden Abschwung folgt auch immer ein Aufschwung. Also: alle Negativ-Meldungen ausblenden, positiv denken und weiterlesen. Planen kann man künftige Investitionen schließlich schon jetzt. Passende Anregungen finden Sie hier und in der Bildergalerie bestimmt.

Alle wichtigen Neuheiten des Jahres zeigen wir in der Bildergalerie

Die erste Neuheiten-Offensive startete ohne Aufwärmphase gleich im Januar. Die North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit öffnete ihre Pforten. Das – aus heutiger Sicht fatale – Motto der Amerikaner: Big bleibt beautiful! Beispiele? Chrysler präsentierte den neuen Dodge Ram. Ein Auto, in dessen Schatten sich eine ganze Schafherde entspannen kann. Ford stand dem nicht nach und gebar die nächste Generation des bestverkauften Pick-up Amerikas: den F-150. Auch die Corvette ZR1 mit Kompressor feierte in Detroit 2008 Weltpremiere. Ihr neues Argument: rund 650 PS. Auch die Deutschen preschten mit Karacho ins neue Jahr. Die Highlights in Detroit: VW Passat CC, Audi TTS, Mercedes GLK, BMW X6. Und auch das 2007 vorgestellte 1er Cabrio kam auf der NAIAS zu seiner offiziellen Premieren-Party.

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Zwei Monate später hieß es für das Auto-Volk schon wieder Lkw und Koffer packen und ab in die Schweiz. Auf dem Genfer Salon hauen die Hersteller traditionell so richtig auf die Pauke. So auch 2008: Die Messehallen platzen aus allen Nähten. Zu den heißesten Debütanten zählte zweifellos der lang erwartete VW Scirocco. Ein Anwärter auf die Krone für den Liebling des Jahres ist aber sicherlich der jüngste Spross aus den Hause Alfa. MiTo heißt er und löst vor allem bei Frauen akute Anfälle des Will-haben-Syndroms aus. Auch andere heiße Zwerge machten sich in Genf auf, die Herzen zu erobern. Allen voran die Dröhnbutze Fiat 500 Abarth. Der neue Ford Fiesta ist dagegen eher massentauglich. Zwei Klassen darüber sonnten sich unter anderem der Audi A4 Avant, Honda Accord und die eleganten Renault Laguna Coupé und GT im grellen Scheinwerferlicht.

Umweltfreundlichkeit war (auch) 2008 ein Riesenthema. Mercedes präsentierte zu diesem Thema zum Beispiel die C-Klasse Blue Efficiency, hatte aber auch den neuen CLC am Stand stehen. Was Hübsches für den Sommer hatte BMW mit dem M3 Cabrio dabei. Infiniti setzte zum Markenstart in Europa eine sportliche Duftmarke. FX50 heißt der Dynamiker im SUV-Kleid, der in Genf mit 390 PS ganz dicke Backen machte. Einen richtig fetten Klops hatte Audi mit dem Q7 V12 TDI am Start. Als bescheidenere SUV-Kollegen präsentierten sich die Kompakt-SUV aus dem Ford-Konzern: Ford Kuga und Volvo XC60. Dem Asphalt etwas näher und noch stärker als der Q7-Brummer: der Lamborghini LP560-4. Der Gallardo-Nachfolger kommt mit 560 PS und durfte sich auf der LA Auto Show 2008 sogar noch über einen Roadster-Bruder freuen.

Nach diesem Kraftakt kehrte erstmal relative Ruhe ein, im Premieren-Jahr 2008. Im April wanderte der Auto-Zirkus weiter nach Peking auf die Auto China. Der Knaller hier war der der Audi Q5. Auch der Cayenne Turbo S schielte in Peking mächtig auf die neue, zahlungskräftige Kundschaft. Etwas Leckeres abseits der Messen präsentierte der US-amerikanische Edel-Tuner Shelby. Zum 40-jährigen Jubiläum des Top-Modells GT500KR lieferten die Jungs den Jubilar im Mai mit bulligem 5,4-Liter-V8 aus. Ebenfalls im Mai machte Ferrari uns bereits den Mund wässrig auf den Pariser Salon im Oktober. Und zwar mit den ersten Infos und Bildern zum neuen California. Im Juni stand die Motor Show in London im Veranstaltungskalender. Opel gönnte dem Vectra-Nachfolger Insignia einen großen Auftritt an der Themse, Lotus präsentierte mit großem Enthusiasmus das neue Topmodell Evora.

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Ende August  auf der Motorshow Moskau gab es zwar tolle Mädchen zu sehen, mit interessanten Premieren hielt man sich aber zurück. So konnte sich der Hyundai iX55 bei seiner Europa-Premiere über großer Aufmerksamkeit freuen. Ein Ereignis warf nun schon immer deutlichere Schatten voraus. Hinter den Kulissen rüstete sich der neue VW Golf für seine Premiere auf dem Pariser Salon. Erste Fotos waren mittlerweile aufgetaucht, die Spannung wuchs. Wirklich ein neuer Golf oder doch eher ein Golf V b? Anfang Oktober war es dann so weit. Der neue Golf präsentierte sich der Öffentlichkeit in verschiedenen Ausbaustufen und war – einfach ein Golf. Der Frischling war in bester Gesellschaft, denn in Paris ging ein Sternenschauer an Premieren auf die Besucher nieder. Vor allem der neue Renault Mégane schickte sich an, dem Wolfsburger die Show zu stehlen. Und auch die übrigen Franzosen ließen sich nicht lumpen: Citroën schob unter anderem den C3 Picasso ins Rampenlicht, Peugeot den 308 CC.

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Auch die Deutschen hatten sich ihre Messestände an der Seine ordentlich zugeparkt. BMW zeigte den neuen 7er und die geliftete 3er-Reihe, Audi die frische S4-Generation. Mercedes stellte mit dem S 400 BlueHybrid das erste Serien-Hybridauto in die Schweinwerfer-Spots. Bei Porsche drehte sich alles um den neuen 911er, bei Ford um den Ka. Was Knuddeliges gab es auch von Suzuki: die Knutschkugel Alto. Toyota verschaffte dem IQ einen großen Auftritt. Der Kleine sieht niedlich aus, kann aber gefährlich werden – zumindest für Smart. Auch dabei: der neue Avensis. Im November dann präsentierte Porsche den viertürigen Panamera. Ein offizielles Debut folgt 2009. Ebenfalls im November ging es noch einmal über den großen Teich zur LA Autoshow. Hier gaben sich unter anderem der frisch geliftete Ford Mustang, der Nissan 370Z und die gründlich aufgefrischten Porsche Boxster und Cayman die Ehre. Zum Jahresabschluss traf sich das automobilverrückte Rudel Anfang Dezember in Italien auf der Bologna Motor Show. Hier gab es unter anderem den neuen Mazda3 und den VW Golf Plus zu beschauen. Und dafür, dass auch das nächste Jahr nicht langweilig wird, werden unter anderem BMW Z4, Porsche Cayenne Diesel und Audi R8 V10 sorgen. Alle drei Leckerchen wurden im Dezember schon gezeigt und debutieren 2009.

Autor: Stephanie Kriebel

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