Jahresrückblick 2008, Teil 1

Jahresrückblick 2008 – Tracktests Jahresrückblick 2008 – Tracktests

Jahresrückblick 2008, Teil 1

— 21.12.2008

Die Renner des Jahres

Die Testfahrer von AUTO BILD MOTORSPORT haben die stärksten Rennwagen für Sie unter die Lupe genommen. Cup-Racer, Rallye-Drifter, Rundstrecken-Renner – kein Bolide war vor ihnen sicher.

Heute im 650 PS starken ALMS-Boliden, nächste Woche hinter dem Lenker einer 80 PS-Rennpappe, dann auf zwei Rädern mit 300 Sachen gegen einen roten Maranello-Flitzer, oder im 7,3 Liter Monster-Buggy durchs Braunkohlerevier bei Dresden – den AUTO BILD MOTORSPORT-Testfahrern ist jedes Cockpit und jede Strecke recht. Von A wie Audi R10 TDI bis Z wie Zauber ZR1 haben die Tracktester im Jahr 2008 50 Mal zugeschlagen. Die besten Tracktest und die schönsten Bilder der schnellen und besonderen Renngeräte von allen Rennstrecken dieser Welt gibt es hier im Überblick.

1. Die neue Zauberkraft – Zauber ZR1

Echt cool: Farbgebung, Sound und Optik machen den ZR1 zu einem Eye-Catcher.

Die Maße sind kompakt. 184 x 107 x 50. Doch ehe Sie jetzt verzweifelt die einschlägige Fachliteratur wälzen, verrät es der Testfahrer lieber gleich: So ein Auto gibt es gar nicht. Er selbst war gemeint. Länge x Gewicht x Alter. Keine Traummaße, und erst recht fern jener Norm, die für einen Rennfahrer gelten. Aber passend, weil sie der Zielgruppe entsprechen. Denn dieses Auto ist etwas anders als seine Brüder im Geiste. Gebaut für Fahrer, die sich Ressourcen für schlechte Zeiten zugelegt haben, in Anspielung auf die neue Serie, in der der Zauber ZR1 2009 auf der Rennstrecke für Furore sorgen soll. Top 40 heißt die und soll die PS-Liga der außergewöhnlichen Gentlemen werden. Zum Artikel

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2. Mongolische Schwarz-Fahrt – Tracktest Porsche Cayenne S Transsyberia 2008
Willkommen bei der etwas anderen Testfahrt. Nicht irgendwo in Oschersleben oder auf einer eigens abgesteckten Wertungsprüfung in einer Kiesgrube. Sondern auf der Rallye Transsyberia. Mitten in der Mongolei. Nach Aussagen der Initiatoren ist sie die härteste Rallye für seriennahe Fahrzeuge. Rallyeprofi Armin Schwarz (45) war bereit für einen Tracktest unter Realbedingungen. Zum Artikel

3. Das rote Mehr – Tracktest Ferrari F430 GT3 Ducken und durch. Es geht tief runter im roten Edel-Flitzer. Nur knapp einen Meter ist das Sportgerät hoch. Aber nicht nur beim Einsteigen heißt es durchatmen und cool bleiben. Der GT3 von Kessel Racing ist die Königsversion des Ferrari F430. Und er hat den Segen aus Maranello. Grund genug, den GT-Renner standesgemäß auszuführen und ihn etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. AUTO BILD MOTORSPORT hat ihn auf der Ferrari-Hausstrecke getestet. Zum Artikel

4. Auf bestem Wege – Tracktest AGM Class-1-Buggy Im Mai 2008 starteten die US-Offroader in Ensenada/Mexiko zur Baja 500. Als erster Europäer kämpfte Armin Schwarz mit um die US-Offroad-Meisterschaft. AUTO BILD MOTORSPORT durfte den Buggy seines Teams Probe fahren. Zum Artikel

5. Wie die Zeiten sich ändern – Tracktest VW Scirocco GT24 und Scirocco LS
Die Farbe ist in etwa die gleiche. Beide heißen Scirocco. Aber das ist so ziemlich alles, was die zwei Autos gemeinsam haben, die in der Motorsportarena Oschersleben zum Tracktest antraten. Der eine Scirocco ist 27 Jahre alt, der andere brandneu. Scirocco LS gegen Scirocco GT24 lautet das Duell der Generationen. Seriennahe Technik der Tourenwagen-EM von 1977 gegen den speziell für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring entwickelten GT-Renner. Das Auto hatte zwar noch die gutmütige Fahrwerksabstimmung für die Nordschleife, die für Oschersleben eigentlich viel zu weich ist, aber das konnte den ABMS-Testfahrer nicht abhalten. Zum Artikel

6. Die Sound-Maschine – Tracktest Audi CR-8 Ein ganz eigenartiges Geräusch: Achtzylinder-Brabbeln, gemixt mit einem Schuss Moped-Geknatter. Der Verursacher des Hörspiels für Renn-Fans: der Creventic CR-8. A Star is born! Ein Ingolstädter 440-PS-Plattfisch aus den Niederlanden. AUTO BILD MOTORSPORT hat den Oranje-Audi auf dem Nürburgring getestet. Zum Artikel

7. Reiters wilde Stiere –Tracktest Lambo gegen Lambo Lamborghini Murciélago GT1 mit 590 PS und Lamborghini Gallardo GT3 mit 535 PS – AUTO BILD MOTORSPORT vereinte die beiden ungleichen Brüder des Reiter-Rennstalls zum ultimativen Vergleich. Zum Artikel

8. Meister im Ring-Kampf – Tracktest Audi A4 DTM und R10 TDI

Niemals war Audi erfolgreicher. Vier Titel fuhren Audi A4 DTM und Audi R10 TDI im Jahr 2008 ein.

Vier Ringe, vier Siege – so lässt sich das Motorsportjahr 2008 für Audi zusammenfassen. Damit wäre zum Thema "Vorsprung durch Technik" auf den Rennstrecken dieser Welt eigentlich alles gesagt. Wirklich alles? Natürlich nicht. Wir wollten uns selbst ein Bild von den Siegerautos machen. Gesagt, getan. Audi stellte uns den A4 DTM sowie den R10 TDI im italienischen Misano auf den Asphalt. Selbst für einen erfahrenen Motorjournalisten ein besonderes Erlebnis. Am Ende des Tages sollte Testfahrer Gerald Czajka eine Frage beantworten: Mit welchem Renngerät kommt der Nicht-Profi besser zurecht? Zum Artikel

9. Heißer Straßen- und Pistenflitzer – Tracktest Opel Astra OPC

300 PS, 260 km/h. Der Opel Astra OPC RC 2 kennt nur ein Ziel: schnelle Runden auf dem Nürburgring.

Der Blaue sticht sofort ins Auge: Kriegsbemalung, weiße Felgen, riesiger Heckspoiler. Und geht wie die Hölle durch die "Grüne Hölle": tosendes Gebrüll links unterm Schweller. Das Dröhnen des seitlichen Auspuffs dringt durch den ganzen Innenraum. Ein schwarzer Balken nach dem anderen auf dem digitalen Drehzahlmesser. Gleich 6000 Touren. Hochschalten, aber fix! Der Opel Astra OPC Race Camp 2. Fast 300 PS stark. Gebaut fürs 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife. Er trifft dort auf das schärfste Serien-Pendant, das ebenfalls den Namen der legendären Eifel-Piste trägt: den Astra OPC Nürburgring Edition. Zum Artikel

10. Der Schöne und das Biest – Tracktest Ferrari F430 vs Ducati 1098s Motorrad-Racer müssen total wahnsinnig sein. Trotz der kompletten Gegensätze von Superbike und Sportwagen, das Duell zwischen brachialer Bremsleistung und überlegener Beschleunigung endet unentschieden. Sportwagen gegen Superbike – Ferrari F430 Challenge gegen Ducati 1098s: ein außergewöhnliches Speed-Duell in Oschersleben für AUTO BILD MOTORSPORT-Testfahrer Guido Naumann. Zum Artikel

11. Englischer rasen – Tracktest: Caterham 7 Roadsport-A

Der Caterham 7 Roadsport-A bietet Freiluft-Fahrspaß pur. Im Tracktest zeigte der kleine Engländer, was in ihm steckt.

In England ist der Super 7 von Lotus-F1-Ingenieur Colin Chapman seit 51 Jahren ein Dauerbrenner. 2009 soll der Caterham 7 Roadsport-A die Fans in Deutschland faszinieren. AUTO BILD MOTORSPORT-Testfahrer Martin Westerhoff hat den Engländer getestet. Klettern war angesagt, um oben durch den schwarzen Überrollkäfig ins Cockpit des giftig-grünen Caterham Seven Roadsport-A zu steigen. Davor wichtig: Lenkrad abziehen und Gurte aus dem Sitz nehmen. In Donington, 2009 wieder Schauplatz des britischen F1-Grand-Prix, hat Westerhoff diesen urenglischen Kracher, gebaut nach dem Vorbild des Lotus Super Seven von 1957, getestet. Zum Artikel

12. Im 2-Takt-Verfahren – Tracktest Trabant 601 TLRCTracktest Trabant 601 TLRC 80 PS und 600 Kubikzentimeter Hubraum klingen nicht gerade berauschend. Genau das Gegenteil erlebte AUTO BILD MOTORSPORT-Autor Guido Naumann im Meister-Trabbi des Trabant-Lada-Racing-Cup. Zum Artikel

13. Giftiges GT-Biest – Tracktest KTM X-Bow GT4

Dallara und das Reiter-Team konstruierten zwei X-Bow-Rennversionen nach dem FIA-GT4-Reglement für die Saison 2008.

Er ist klein und gemein, der KTM X-Bow, und er lehrt als GT4-Version den ausgewachsenen Sportwagen das Fürchten. 2009 gibt es das Biest auch für Kunden, die Rennen fahren. Richtig giftig beißen die Klötze auf die Scheiben. ABS-Sensoren, die fühlen, wann die Blockiergrenze der Vorderräder erreicht ist? Fehlanzeige!  Bei jedem Runterschalten heult der 2,0-Liter-Motor kurz auf, jedes Einkuppeln lässt die Hinterreifen kurz und herzhaft aufschreien. Mit dem Lenkrad dreht sich die rechte Hand des Fahrers nach oben, bis über den Cockpitrand. Er spürt, wie der Fahrtwind jetzt durch jede einzelne Masche des feuerfesten Nomex-Stoffs des Rennhandschuhs pfeift. Zum Artikel

14. Automatisch Silberpfeil – Tracktest Mercedes SLR McLaren 772 GT Exklusiver Ausritt in einem exklusiven Auto. Der Mercedes SLR McLaren 772 GT ist nur wenigen Superreichen vergönnt. AUTO BILD MOTORSPORT durfte ihn auf der Formel-1-Teststrecke von Le Castellet fahren. Zum Artikel

15. Born to be mild – Tracktest Jetta TDI Cup

Große Schnauze und Diesel dahinter: VW versucht mit dem ersten Diesel-Cup in den USA das "Lkw"-Image aufzubessern.

Mit 80 Sachen in die letzte Kurve vor der Start- und Zielgeraden der Motorsport Arena Oschersleben. Viel zu schnell! Der Jetta schiebt über die Vorderräder, hin zum äußeren Rand. Der Testfahrer geht vom Gas und dreht das Lenkrad wieder ein Stück zurück. Stur fährt der "lange Golf" wieder geradeaus. Bei dem Tempo schon über dem Limit? Ja. Denn das, was der Tacho da hinterm Renn-Display mit Drehzahlbalken und Rundenzeiten zeigt, sind Meilen pro Stunde. "Clean Diesel" steht groß auf der Windschutzscheibe des Rennwagens. Zum Artikel

16. Große Klasse – Tracktest Mercedes 280 GE Krach macht der Mercedes 280 GE wie ein richtiger Rennwagen. Das aggressive Bollern aus dem seitlichen Auspuff schreckt die anderen Geländewagenbesitzer auf dem Offroadkurs auf.1983 gewann Jacky Ickx mit dem Mercedes G die Rallye Dakar. Der Nachbau des Siegerwagens macht deutlich, mit welch einfachen Mitteln damals die Sahara bezwungen wurde.1983 waren Geländewagen noch keine Sport Utility Vehicles (SUVs), sondern echte Arbeitstiere. Dafür ist der Dakar-Sieger ein Paradebeispiel. Serienteile aus Mercedes-Pkw für die Leistungssteigerung zu verwenden, machen aus dem G-Modell einen ernst zu nehmenden Wüsten-Renner. Zum Artikel

17. Spuren im Sand – Tracktest Mitsubishi Racing Lancer Dakar

AUTO BILD MOTORSPORT hat den Mitsubishi Racing Lancer auf seine Siegchance bei der Rallye Dakar 2009 getestet.

Mitsubishi will VW auch den ersten Diesel-Sieg bei einer Rallye Dakar wegschnappen. Die neuen Racing Lancer sollen 2009 die VW-Touareg versägen. AUTO BILD MOTORSPORT hat den Racing Lancer schon vor der Premiere getestet. Am 2. Oktober 2008 präsentierte der Dauersieger der Rallye Dakar auf der Paris Motor Show 2008 seinen neuen Wüstenwagen. Die Herausforderung der Neukonstruktion: Nach zwölf Siegen mit dem Pajero beginnt bei der wohl härtesten Motorsportveranstaltung der Welt eine neue Ära. Das Ziel ist klar. Nicht nur die seit 2001 haltende Siegesserie beim Marathon-Klassiker Rallye Dakar fortzusetzen, sondern zudem den Wettbewerbern Volkswagen und X-raid BMW den ersten Dakar-Triumph eines Autos mit Selbstzünder-Triebwerk wegzuschnappen. Zum Artikel

18. Deutschland baut den Superstar – Tracktest Chrysler 300C SRT8
Die einen suchen ihn noch, die deutsche Zakspeed-Truppe hat ihn längst gebaut: den mächtigen Chrysler 300C SRT8 aus der italienischen Superstars-Serie. AUTO BILD MOTORSPORT-Testfahrer Martin Westerhoff war mit dem Fünfmeter-Geschoss in Hockenheim unterwegs und erlebte ein ganz neues Feeling. Als Pilot in Zakspeeds Chrysler 300C SRT8 Tourenwagen kam er er sich vor, wie in einem riesigen Wohnzimmer ohne Mobiliar. Mächtig viel Platz im Cockpit wie im Motor: 6,1 Liter Hubraum liefern 480 PS für den Tourenwagen-Superstar der Eifel-Tuner. Zum Artikel

19. Flotte Sparbüchse – Tracktest Dacia Logan Cup

Der Dacia Logan Cup macht Motorsport erschwinglich. Für 11.841 Euro erhält man ein rennfertiges Einsatzfahrzeug.

Damit soll man also Rennen fahren können? In der Box steht der unscheinbare weiße Dacia-Logan-Cup-Renner des ADAC Weser-Ems. Die grauen Plastik-Stoßstangen sind mit Metallplättchen an den Kotflügeln festgeschraubt. Damit sie nicht so leicht abfallen, wenn's mal knallt. Dazu ein abenteuerlicher Heckflügel. Ich drücke etwas fester obendrauf, schon dellt sich das Blech des Kofferraumdeckels nach unten. Zugegeben, wie ein normaler Rennwagen schaut dieser Dacia nicht gerade aus. Aber dafür kostet diese Sparbüchse für Renn-Einsteiger auch gerade einmal 11.841 Euro – rennfertig und nagelneu. Zum Artikel

20. Schweizer Flachmann – Tracktest Matech Ford GT vs. Ford GT

Wenn schon nicht Ford USA selbst, dann eben aus der Alpenrepublik: der Ford GT von Matech.

Wer hat's erfunden? Die Schweizer natürlich! Wenn schon nicht Ford USA selbst, dann eben aus der Alpenrepublik: Der Ford GT von Matech Concepts ist Seriensieger der FIA-GT3-Kategorie. AUTO BILD MOTORSPORT ließ ihn im Tracktest-Duell gegen den Original-GT antreten. Die schweizer Tuning-Schmiede hat den von Ford USA gebauten GT zurück auf die Rennstrecke geholt. Dorthin, wo sein Urahn, der GT 40, in den 1960er-Jahren Ferrari und Co. verblies. Zum Artikel

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