Jahrhundertflut

Jahrhundertflut

— 16.08.2002

Geht der Phaeton baden?

Das Hochwasser in Dresden hat auch Einfluss auf die Phaeton-Produktion: Mitarbeiter können nicht kommen und der Teilenachschub stockt.

Der Autokonzern Volkswagen hat infolge der Hochwasser-Katastrophe die Produktion in seinem Dresdener Werk eingeschränkt. Seit Mittwoch würden die Früh- und die Spätschicht in der "Gläsernen Manufaktur" nur eingeschränkt arbeiten, sagte ein VW-Sprecher am Donnerstag in Wolfsburg. Das Werk, in dem das neue Oberklassenmodell VW Phaeton gebaut wird, sei nicht direkt von Überschwemmungen betroffen, da es noch höher als die überfluteten Gebiete liege. Doch Beschäftigte könnten aufgrund des Hochwassers das Werk entweder nicht erreichen oder müssten sich um ihr Hab und Gut oder ihre Familien kümmern. VW beschäftigt in Dresden gut 300 Menschen in der Produktion und etwa 100 in der Logistik. Auch die Versorgung des Werkes mit Material aus dem rund vier Kilometer entfernten Logistikzentrum sei infolge der Überflutungen derzeit unterbrochen. Allerdings reichten die im Werk vorhandenen Teile bislang aus. Zur momentanen Tagesproduktion machte der Sprecher keine Angaben. Derzeit befinde sich die Produktion des Phaeton noch in der Anlaufphase. Bei voller Auslastung sollen in Dresden pro Tag 150 VW Phaeton vom Band laufen. (Reuters)

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