Japaner steigern Produktion

Japaner steigern Produktion

— 28.07.2004

Toyota hängt Ford ab

Die japanischen Autobauer greifen nach der Krone: Nach Branchenprimus GM folgt nicht mehr Ford auf Platz zwei, sondern Toyota.

Die Toyota-Gruppe hat im zweiten Quartal ihren Vorsprung im Rennen um Rang zwei in der Autobranche weiter ausgebaut. Der japanische Autobauer steigerte die Produktion im ersten Halbjahr um 12,6 Prozent auf gut 3,78 Millionen Fahrzeuge und hängte damit den im Vorjahr noch zweitplatzierten Ford-Konzern klar ab. Ford hatte mit 3,54 Millionen abgesetzten Autos im ersten Halbjahr 2004 nur eine geringe Steigerung verbuchen können. Auch andere große japanische Autohersteller schraubten ihre Produktion hoch. Nur der krisengeschüttelte Mitsubishi-Konzern verbuchte erneut einen deutlichen Rückgang.

Im zweiten Quartal baute der Toyota-Konzern 1,87 Millionen Autos, während Ford nur auf einen Absatz von 1,79 Millionen kam. Die wichtigste Marke Toyota steigerte die Produktion im ersten Halbjahr um 12,8 Prozent auf knapp 3,37 Millionen Fahrzeuge. Zur Toyota-Gruppe gehören auch Daihatsu und der Lkw-Hersteller Hino. Im vergangenen Geschäftsjahr lag Ford beim Absatz mit 6,72 Milllionen Fahrzeugen noch knapp vor Toyota mit 6,71 Millionen Autos. Unangefochtener Branchenprimus ist der US-Konzern General Motors mit 8,6 Millionen abgesetzten Autos im vergangenen Jahr.

Auch Nissan steigerte die Produktion im ersten Halbjahr 2004 – um 11,9 Prozent auf 1,6 Millionen Fahrzeuge, dicht gefolgt von Honda mit einem Plus von 4,1 Prozent auf 1,56 Millionen Einheiten. Die Ford-Beteiligung Mazda baute 550.410 Autos – 10,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei dem angeschlagenen DaimlerChrysler-Partner Mitsubishi setzte sich nach mehreren Rückrufaktionen der Abwärtstrend fort. Im ersten Halbjahr fiel die Produktion um 8,3 Prozent auf gut 749.500 Autos.

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