Jeep auf der New York Auto Show 2005

Mehr Platz, mehr Power, mehr Parade

Jeep zeigt in New York einen langen Commander, den stärksten Cherokee aller Zeiten und einen eckigen Gladiator mit Serienreife.
Chrysler-Chef Dieter Zetsche hat auf der New York Auto Show zwei frische Jeep-Modelle vorgestellt: Nummer eins ist der völlig neue Commander. Er ist zwar nur fünf Zentimeter länger als ein Grand Cherokee und wird auf dem gleichen Fahrgestell gebaut – der zusätzliche Platz reicht aber für eine dritte Sitzreihe. Der Commander soll mit Achtzylinder-Motoren (5,7 bzw. 4,7 Liter Hubraum) und einem Sechszylinder angeboten werden.

Offroad-Novum zwei ist eher für Autobahnen oder Rennstrecken als fürs Gelände gedacht: Im Jeep Grand Cherokee SRT8 steckt ein 6,1-Liter-Kraftwerk mit 415 PS – damit leistet er 85 PS mehr als der bisher stärkste Grand Cherokee. Das anvisierte Ziel der Chrysler-Tochter kommt aus Zuffenhausen: Der SRT8 soll den Porsche Cayenne Turbo ausstechen.

Während die amerikanische Chrysler-Sparte von DaimlerChrysler in den beiden ersten Monaten 2005 unter anderem mit Hilfe des 300C um acht Prozent zugelegt hat, ist der Jeep-Absatz derweil um 13 Prozent geschrumpft. Die beiden Neuvorstellungen sollen dem heiß umkämpften amerikanischen Geländewagenmarkt neue Impulse geben.

Und noch ein drittes Modell sorgte für Aufsehen: Schon in Detroit stand die rustikale Retro-Studie Gladiator. Ob der muskulöse Offroader aber zum Nachfolger des aktuellen Wrangler reift, war bislang unklar. In New York enthüllten die Amerikaner nun ihre Pläne: Der Gladiator geht 2007 in Serie, als Zwei- und als Viertürer. Einer Pick-up-Version werden allerdings nur wenig Chanchen eingeräumt, wahrscheinlicher ist da schon eine offene Variante. Ob der Name bleibt, ist auch noch nicht entschieden.

Autor: Michael Voß

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