Jeep auf der New York Auto Show 2005 — 30.03.2005
Mehr Platz, mehr Power, mehr Parade
Jeep zeigt in New York einen langen Commander, den stärksten Cherokee aller Zeiten und einen eckigen Gladiator mit Serienreife.
Offroad-Novum zwei ist eher für Autobahnen oder Rennstrecken als fürs Gelände gedacht: Im Jeep Grand Cherokee SRT8 steckt ein 6,1-Liter-Kraftwerk mit 415 PS – damit leistet er 85 PS mehr als der bisher stärkste Grand Cherokee. Das anvisierte Ziel der Chrysler-Tochter kommt aus Zuffenhausen: Der SRT8 soll den Porsche Cayenne Turbo ausstechen.
Während die amerikanische Chrysler-Sparte von DaimlerChrysler in den beiden ersten Monaten 2005 unter anderem mit Hilfe des 300C um acht Prozent zugelegt hat, ist der Jeep-Absatz derweil um 13 Prozent geschrumpft. Die beiden Neuvorstellungen sollen dem heiß umkämpften amerikanischen Geländewagenmarkt neue Impulse geben.
Und noch ein drittes Modell sorgte für Aufsehen: Schon in Detroit stand die rustikale Retro-Studie Gladiator. Ob der muskulöse Offroader aber zum Nachfolger des aktuellen Wrangler reift, war bislang unklar. In New York enthüllten die Amerikaner nun ihre Pläne: Der Gladiator geht 2007 in Serie, als Zwei- und als Viertürer. Einer Pick-up-Version werden allerdings nur wenig Chanchen eingeräumt, wahrscheinlicher ist da schon eine offene Variante. Ob der Name bleibt, ist auch noch nicht entschieden.

































