Jeep auf der New York Auto Show 2011

Jeep Grand Cherokee SRT8 Jeep Grand Cherokee SRT8

Jeep auf der New York Auto Show 2011

— 26.04.2011

Das rasende Dickschiff

Jeep nutzt den Heimvorteil und präsentiert auf der New York Auto Show den Grand Cherokee mit 470 PS starkem 6,4-Liter-Hemi-V8. Auch mit dabei ist der Wrangler Mojave im Wüsten-Trimm.

Leinen los für den neuen Jeep Grand Cherokee SRT8. Auf der New York Auto Show lief "der stärkste Jeep aller Zeiten" – so Chrysler – vom Stapel. Sein dickstes und kräftigstes Kauf-Argument ist wohl der 470 PS starke 6,4-Liter-Hemi-V8, der unter der Haube bollert. Sein Vorgänger musste sich noch mit 6,1 Litern Hubraum und 430 PS begnügen. Die Leistungsdaten des 2012er Grand Cherokee SRT8 lesen sich gut: In knapp fünf Sekunden soll Tempo 100 anliegen, nach etwa 13 Sekunden ist die in den USA so wichtige Viertelmeile absolviert. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 250 km/h angegegen.

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Jeep soll den Durst des Grand Cherokee SRT8 um 13 Prozent heruntergeschraubt haben.

Umweltfreunden dürfte angesichts dieser Werte schon leicht schwummerig werden. Doch obwohl der neue SRT8 einen größeren Hubraum und mehr PS aufzuweisen hat, soll der Verbrauch des gewaltigen V8-Aggregats im Gegensatz zum Vorgänger gesunken sein, und zwar um 13 Prozent. Einen großen Anteil daran hat die nochmals überarbeitete Zylinder-Abschaltung. Solange der Fahrer nicht die volle Leistung des 6,4-Liter-V8 abruft, läuft der auf nur vier Zylindern. Die überarbeitete Abgasanlage soll außerdem dafür sorgen, dass der Motor in diesem Modus flexibler und länger genutzt werden kann. Mit einer Tankfüllung soll der bärenstarke Geländewagen bis zu 725 Kilometer weit kommen. Im Innenraum können sich die Passagiere über allerhand Luxus freuen. Annehmlichkeiten wie Nappaledersitze oder ein Satelliten-Radio mit passendem Surround-Sound aus 19 Boxen haben so gar nichts mehr mit dem kernig-puristischen Ursprungs des Jeeps zu tun.

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Der Jeep Wrangler Mojave soll eine Hommage an den bekannten Trail im US-Bundesstaat Kalifornien sein.

Zweiter Ur-Ami auf dem Jeep-Stand in New York ist der Wrangler Mojave – eine weitere Ausstattungslinie des kernigen Allradlers. Er soll eine Hommage an den bekannten Mojave Trail im US-Bundesstaat Kalifornien sein, eine 138 Meilen lange und beschwerliche Route durch die Wüste. Das erklärt auch die sandfarbene Lackierung der Ausstattungslinie sowie die auffälligen Eidechsen-Sticker auf der Karosserie. Außerdem bekommt der Wrangler Mojave Trail ein Verdeck in Wagenfarbe und 17-Zoll-Alus spendiert. Im Cockpit erwartet die Insassen dunkelbraunes Leder mit aufgestickten Applikationen. Zu haben ist der viertürige Wrangler für rund 30.000 Dollar, also etwa 21.000 Euro.

Autor: Stephanie Kriebel

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