Jeep Compass: Detroit Auto Show 2011
Ganz der große Bruder

Jeep hat den Compass gründlich renoviert. Er trägt jetzt Züge des Grand Cherokee und soll damit sein Comeback in Deutschland feiern. Zu sehen ist er aber vorher auf der Detroit Auto Show 2011.
Bild: Werk
- Stephan Bähnisch
Wer sich derzeit in Deutschland einen Jeep Compass kaufen will, muss einen gebrauchten nehmen. Denn die Amis haben den extravagant gestylten Allradler wegen der geringen Nachfrage aus den Showrooms verbannt. Mitte 2011 soll sich das ändern, dann kommt die aufgefrischte Version des Compass. Vorher darf er das neu gezeichnete Näschen auf der Detroit Auto Show 2011 (10. bis 23. Januar 2011) in den Messewind halten. Bei der Front hat Jeep kräftig beim großen Bruder Grand Cherokee abgekupfert, der auch kürzlich ein Facelift erhielt. Das ist gut für den Compass, er wirkt moderner und nicht mehr ganz so extrem gestylt. Die Radhäuser werden noch stärker ausgestellt, am Heck strahlen die Leuchten in Klarglasoptik mit LEDs. Außerdem spendiert Jeep eine neue Schürze und einen breiten Chromzierstreifen.
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Weit wichtiger für deutsche Kunden dürfte aber der neue Diesel sein, der von Mercedes zugeliefert wird. Der 2,2-Liter-Selbstzünder leistet 163 PS und dürfte für ordentliche Fahrleistungen gut sein. Der knorrige Pumpe-Düse-Diesel von VW, der bisher im Compass nageln durfte, ist Geschichte. Benziner-Freunde müssen zum 2,4-Liter greifen, bei Jeep-Mutter Chrysler "Weltmotor" genannt, der es auf 170 PS bringt und auch mit einem stufenlosen CVT-Getriebe zu haben ist. In den USA kommt der Compass auf Wunsch auch mit einer "Höherlegung" in Verbindung mit dem "Offroad-Package", das auch eine Gelände-Untersetzung mitbringt. Für Europa ist diese Variante aber nicht vorgesehen.
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