Jeep Grand Cherokee SRT Faceift (2017): Fahrbericht

Jeep Grand Cherokee SRT Facelift (2017): Fahrbericht

— 25.01.2017

Erste Fahrt im frischen V8-SUV

Das Facelift des Jeep Grand Cherokee SRT hat wieder den Hemi-V8 mit 468 PS unter der Haube. AUTO BILD ist das Power-SUV gefahren.

Die zahlreichen schwarzen Akzente am Grand Cherokee sind typisch SRT.

Manch einer mag beim Durchleuchten des Jeep Grand Cherokee SRT Facelifts reklamieren, dass sich beim Auto nur wenig geändert habe. Tatsächlich sind die Neuerungen eher kosmetischer Natur: Die SRT-Front ist geschärft und hebt sich mit anderem Grill und zerklüfteter Motorhaube noch deutlicher von den normalen Modellen ab. Die zahlreichen schwarzen Akzente sind typisch SRT. Zudem gibt es neue Assistensysteme und eine verbesserte Konnektivität. Die sogenannten Performance Pages im großen Zentraldisplay zeigen den Grad der Motorbeanspruchung und erzielte Bestwerte.

Alles zum Jeep Grand Cherokee SRT

Das einzige SUV mit großem Motor ohne Aufladung

Trotz des Facelifts ist sich das Auto beim wesentlichen Punkt treu geblieben: Unverändert verfügt der Grand Cherokee SRT über den formidablen Hemi-V8-Motor mit 6,4 Litern Hubraum und 468 PS – gekoppelt an eine moderne Achtstufenautomatik. Diesen Motor gibt es in Deutschland regulär nur in dem 2,5 Tonnen schweren Allradler. Auch innerhalb seines Segments nimmt der Grand Cherokee SRT eine Ausnahmestellung ein, es gibt kein anderes SUV mit derart großvolumigem Motor ohne Aufladung.

Seine Vorzüge sind das ungezügelte Ansprechverhalten, die unbeschwerte Drehzahlorgelei sowie der V8-Sound. Der Jeep hat allzeit einen wirklich derben Punch – maximal 624 Newtonmeter stehen auf Abruf bereit. Pragmatiker hingegen werden eher den hohen Verbrauch bemängeln, laut Jeep im Schnitt 14 Liter.

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Ein Jeep als Porschejäger

Man könnte auch anmerken, dass ein Porsche Cayenne dem Jeep in Kurven davonfährt. Tatsächlich geht dem Ami die Leichtfüßigkeit eines modernen Power-SUVs, dessen Querdynamik manchen Sportwagen-Fahrer vor Neid erbleichen lässt, völlig ab – er fährt lieber geradeaus. Das dafür aber richtig schnell: Der Grand Cherokee SRT ist mit fünf Sekunden bis 100 km/h und 257 km/h Spitze ungefähr so fix wie ein Cayenne GTS. Kostet dafür aber deutlich weniger: Mit 87.900 Euro kommt der Grand Cherokee SRT immerhin gut 13.600 Euro günstiger als der Deutsche. Ausstattungsbereinigt wird die Differenz noch größer. Für den Porsche gibt es unzählige aufpreispflichtige Extras – für den Jeep genau fünf. Davon empfiehlt AUTO BILD die High-Performance-Bremse für 890 Euro.

Vier Jahre Garantie auf den Grand Cherokee SRT

Weiterer Pluspunkt: Jeep gibt vier Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. So konkurrenzfähig sich der Grand Cherokee SRT also präsentiert – da geht noch mehr. Gestärkt mit dem Hellcat–Motor aus den Dodge–Topmodellen, leistungsgesteigert auf deutlich über 700 PS, könnte der Cherokee noch einmal mit Schmackes die Straße aufreißen, bevor 2018 dann der Nachfolger kommt.

Jeep Grand Cherokee SRT Faceift (2017): Fahrbericht

Ben Arnold

Ben Arnold

Fazit

Charakterdarsteller mit Stimme und Kraft – der SRT startet aufgehübscht, technisch aber größtenteils unverändert ins Modelljahr 2017. Seine Fans werden sich freuen, für alle anderen bleibt der Ami mit seinem fetten Saugmotor eine interessante Option.

Stichworte:

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