Jubiläum für die Knautschzone

Jubiläum für die Knautschzone

— 26.08.2002

Der Denker für Wagenlenker

Weltweit verdanken Millionen von Menschen Béla Barényi ihr Leben. Der Mercedes-Mitarbeiter erfand vor 50 Jahren die Knautschzone beim Auto.

"Kraftfahrzeuge, insbesondere zur Beförderung von Personen". Hinter dieser spröden Bezeichnung verbirgt sich eine der wichtigsten Erfindungen der Automobilgeschichte: die Knautschzone. Mercedes-Ingenieur Béla Barényi erkannte schon früh: Die Energie eines Crashs lässt sich am besten und sichersten durch Verformung abbauen. Zum Schutz der Passagiere. Seitdem ist die Knautschzone bestimmend für die "passive Sicherheit". Diese Idee war für den Karosseriebau revolutionär.

Der Vordenker in Sachen Autosicherheit teilte den Wagenkörper in drei Teile. Vorderbau und Heck des Fahrzeugs sollten weich und verformbar sein (Knautschzone). Die Fahrgastzelle dagegen musste besonders stabil gebaut werden. Erste Modelle mit Sicherheitskarosse und gepolsterten Innenraumelementen gingen 1959 in Serie: Mercedes 220, 220 S und 220 SE – mit der legendären Heckflosse. Neben der Knautschzone hat Barényi eine Reihe weiterer Sicherheitselemente entwickelt, darunter den Seitenaufprallschutz.

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