Mercedes-Probleme in Frankreich

Kältemittel: Mercedes-Zulassungsstopp

— 24.07.2013

Daimler stellt Ersatzautos

Im Kältemittel-Streit bekommen französische Mercedes-Kunden jetzt Ersatzautos gestellt. In der Bilanz schlägt sich das Thema laut Daimler noch nicht nieder.

(dpa) Der Kältemittelstreit zwischen Mercedes und der EU schlägt sich noch nicht in der Daimler-Bilanz nieder. "Hier qualifiziert nichts für eine Rückstellung", sagte Finanzchef Bodo Uebber am 24. Juli 2013 in Stuttgart.

Kältemittel R134a statt R1234yf

Brennende B-Klasse: Brandversuch von Daimler mit dem Kältemittel R1234yf im Dezember 2012.

Hintergrund ist, dass Mercedes in den Klimaanlagen seiner Autos das inzwischen nur noch eingeschränkt zulässige Kühlmittel R134a verwendet, weil bei der Nachfolge-Substanz R1234yf Brandgefahr bestehe. Frankreich hat für bestimmte Modelle von Daimler daher einen Zulassungsstopp verhängt. "Das ist natürlich mit Kosten verbunden", sagte Konzernchef Dieter Zetsche. Beziffern könne man sie derzeit aber noch nicht. Betroffene Kunden in Frankreich bekommen vom Konzern nun alternative Autos gestellt.

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