Grafik Kältemittel

Kältemittel: R1234yf gegen CO2

— 15.03.2013

Wird die Autowelt gespalten?

Risiko oder nicht? Die Autobauer sind nach wie vor uneins im Umgang mit dem Killer-Kältemittel R1234yf. Die deutschen Hersteller setzen inzwischen fast geschlossen auf die Alternative CO2. Es bleiben Fragezeichen.

Nach Daimler haben sich nun auch BMW und VW offiziell vom Killer-Kältemittel R1234yf verabschiedet. Alle drei Konzerne erklärten, künftig CO2 in den Klimaanlagen ihrer Fahrzeuge verwenden zu wollen. Als Grund für die Wiederaufnahme der CO2-Entwicklung nannten VW und BMW – anders als Daimler – nicht Sicherheitsbedenken gegenüber R1234yf, sondern Umweltaspekte. Genaue Zeitfenster für die Umsetzung der Pläne wurden nicht öffentlich. Ein BMW-Sprecher nannte 2016 als realistisches Ziel." Mit welchem Mittel VW und BMW bis dahin neu typgeprüfte Modelle befüllen wollen, ließen die Hersteller im Unklaren. "Unsere Autos werden die gesetzlichen Regelungen erfüllen, so ein VW-Sprecher.

Diese Hersteller setzen auf CO2 als Kältemittel

Mercedes

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Diese Hersteller bleiben bei R1234yf

GM (z.B. Opel)

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Mehr Infos: Automobil-Hersteller setzen auf CO2

Video: Killer-Kältemittel

Achtung, Lebensgefahr!

Eine Einigung zwischen Politik und Unternehmen, die es erlaubt, während eines Übergangszeitraums gegen Strafzahlungen weiter R134a einzusetzen, ist bislang noch nicht gefunden. Das Bekenntnis der drei Hersteller zu CO2 setzt die restliche Autoindustrie unter Druck. Eine Spaltung mit den deutschen Herstellern auf der einen Seite und den übrigen auf der anderen sieht Michael Müller-Görnert. Der VCD- Verkehrsreferent sagt aber: "Wenn die Deutschen das umsetzen, müssen die anderen nachziehen." Anzeichen dafür gibt es: Nachdem Toyota bereits auf Distanz zum Killer-Kältemittel ging, treibt Insidern zufolge nun auch Hyundai – offiziell noch R1234yf-Befürworter – die Entwicklung der CO2-Klimaanlage massiv voran.

Killer-Kältemittel R1234yf setzt Mercedes B-Klasse in Brand

Lesen Sie auch: Daimler testet R1234yf-Alternative

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