Kameras gegen Mautsünder

Kameras gegen Mautsünder

— 29.02.2008

Österreich rüstet auf

Österreich verschärft mit moderner Technik den Kampf gegen Mautsünder. Neue Kamerasysteme sollen helfen, die perfekte Quote zu erreichen. Ohne Vignette werden 120 Euro fällig.

Mit einer neuen Überwachungstechnik will Österreich den Kampf gegen Mautsünder verstärken: Ab Ostern 2008 sollen auf den Hauptreiserouten (Rheintalautobahn, Inntalautobahn) zehn mobile Kamerasysteme Nummernschilder und Windschutzscheiben von vorbeifahrenden Autos abtasten – und Alarm schlagen, wenn keine Vignette angebracht ist. Das meldet der ADAC. Bei Vestößen werde eine Ersatz-Maut in Höhe von 120 Euro fällig. Wer nicht zahlt, riskiere eine Geldbuße zwischen 300 und 3000 Euro. Zwar beträgt die "Pickerl"-Quote laut dem österreichischen Autobahnbetreiber Asfinag bereits jetzt 98 Prozent. Jede der zehn Kameras soll die Maut-Einnahmen aber um weitere ein bis zwei Millionen Euro im Jahr steigern. Im Visier seien vor allem deutsche Touristen.

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