Kaufberatung: Das erste Auto

Das erste Auto Das erste Auto

Kaufberatung: Das erste Auto

— 29.04.2005

Bitte einsteigen!

Endlich das erste Auto! Die Freiheit auf eigenen Rädern kann beginnen. AUTO BILD erklärt, woran Sie beim Autokauf denken sollten, damit später kein Frust aufkommt.

Lehrstelle, Abi, erster Job – für viele junge Leute auch der Zeitpunkt für das erste eigene Auto. Endlich! Also auf zum Händler, den gelben GTI gekauft und ... Haaalt! So werden aus Autoträumen schnell Horrorstorys. Und Frust ist das letzte, was sich Einsteiger wünschen. Also planvoll ran an den Kauf des ersten Autos. Faustregel: Hände weg von allem, was reichlich Power zum kleinen Preis verspricht. Erst recht von Exoten, getunten und verbastelten Exemplaren aus x-ter Hand. Vernünftig ist meist ein Volumenmodell. Also eines, das in großer Stückzahl auf den Straßen rollt. Da ist die Auswahl groß genug, um ein Preis-Leistungs-Schnäppchen zu finden.

Nicht vergessen: die Nebenkosten

Vor der Unterschrift nicht vergessen: Ein Rücktritt vom Kaufvertrag ist nicht möglich. Auch nicht, wenn Opa sich nicht mehr an das versprochene Geld erinnern will. Deshalb lauten die wichtigsten Fragen: Wie viel kann ich ausgeben? Wie hoch sind die Nebenkosten? Der größte Kostenbrocken: die Versicherung. Tipp: Hat ein Elternteil einen Vertrag mit einem Schadenfreiheitsrabatt, kann Sohn oder Tochter meist mit der Stufe 1/2 einsteigen. Macht zwar immer noch 140 Prozent Beitragssatz, der reduziert sich aber nach (spätestens) einem Jahr unfallfreier Fahrt. Thema Steuer: Bei älteren Modellen (Erstzulassung vor 30. Juni 2009) wirkt sich die Abgasnorm direkt auf die Höhe der Kfz-Steuer aus. Die Schadstoffnorm Euro 3 oder D 3 sollte ein Gebrauchter deshalb möglichst erfüllen. Zur Not geht auch noch Euro 2. Hat der Wagen tatsächlich nur Euro 1, kann eventuell die Nachrüstung eines Partikelfilters oder Kaltlaufreglers helfen (Infos unter www.twintec.de).

Oben in der Bildergalerie: 10 Tipps für das erste Auto

Schließlich nicht vergessen: Für Reparaturen muss noch Geld auf dem Sparbuch bleiben. Auch wenn bei Volumenmodellen die freie Werkstatt den Schraubenschlüssel meist preiswert(er) schwingt. Wichtig: Auch eine frische Prüfplakette garantiert nicht, dass das Auto technisch topfit ist. Besser ist der Gebrauchtwagencheck beim Fachmann (TÜV, Dekra), der kostet rund 50 Euro.

Autor: Roland Bunke

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