Kaufberatung Ford Focus C-Max

Kaufberatung Ford Focus C-Max Kaufberatung Ford Focus C-Max

Kaufberatung Ford Focus C-Max

— 11.11.2003

Mister Maximum

Der Focus C-Max hat es in sich. Nicht nur wegen seines flexiblen Sitzsystems will er besser sein als die Konkurrenz. Die meisten Gegner vernascht er dank seines Fahrwerks.

First-Class ab Trend-Ausstattung

Alexander, Marie und Paul sind in Deutschland derzeit die beliebtesten Namen. Ganz so schön klingt der des jüngsten Kinds der Ford-Focus-Familie leider nicht. Das bekam nicht mal einen Phantasienamen spendiert. Vielmehr steht die Bezeichnung C-Max für ein Maximum an Komfort, Verlässlichkeit und Handling – oder auf englisch: Comfort, Confidence und Control.

Hat Ford etwa ein Maximum an Variabilität vergessen? Und mit welcher Ausstattung und mit welchem Motor hat der neue Zögling die besten Manieren? Auf den ersten Blick eine leichte Aufgabe. Denn derzeit stehen nur vier Motoren (zwei Diesel und zwei Benziner) sowie drei Ausstattungen (Ambiente, Trend und Ghia) parat. Und die drei Linien sind umfassend und vor allem sinnvoll geschnürt.

Die Basis Ambiente sei allerdings nur preisbewussten Kunden empfohlen, weil viele nützliche und komfortable Features fehlen – wie beispielsweise die Fernbedienung für die Zentralverriegelung und beheizbare Außenspiegel. Auch Gepäckraumabdeckung und Klimaanlage sind noch nicht inklusive. Das alles und noch viel mehr bietet der C-Max als Trend – bei Mehrkosten von 1650 Euro im Vergleich zum Ambiente.

Ghia-Luxus für happige 4775 Euro

Als Ghia wird der Ford sogar zum Luxus-Liner. Für happige 4775 Euro mehr (bzw. 3125 Euro gegenüber Trend) gibt's nicht nur Blinker in den Außenspiegeln wie bei Mercedes-Benz, sondern auch Holz-Look im Interieur, Tempomat, Zwei-Zonen-Klimaanlage (für Fahrer und Beifahrer getrennt regelbar) und einen elektrisch in der Höhe verstellbaren Fahrersitz (Beifahrer manuell). Um nur ein paar Annehmlichkeiten zu nennen. Zudem hat der Ghia als einziger C-Max serienmäßig schicke Alufelgen in 16 Zoll.

Wer sein Geld lieber in andere Extras investiert, sollte auf der Ausstattung Trend mit dem Sitzsystem "Komfort" aufbauen. Hier klappt entweder die Lehne oder der komplette Rücksitz nach vorn. Und die drei hinteren Einzelsitze lassen sich separat ausbauen.

Zehn Zentimeter mehr Beinfreiheit

Nächste Möglichkeit: Die Lehne des mittleren Sitzes schwenkt vor und dient als Ablage samt integriertem Getränkehalter für die beiden Fond-Insassen. Und diese Variante ist wirklich neu: Wird der Mittelsitz nach hinten in den Laderaum versetzt, lassen sich die beiden Außensitze leicht mit einer Hand diagonal nach hinten verschieben. Dadurch erhöht sich die ohnehin schon großzügige Beinfreiheit um 100, die Schulterfreiheit um 60 Millimeter. So wird die zweite Klasse zum First-Class-Abteil.

Bei den Optionen bieten sich unter anderem das Park-Pilot-System für hinten (380 Euro), die nahezu verschleißfreien Xenonscheinwerfer (840 Euro, inklusive automatischer Leuchtweitenregulierung) oder die beheizbare Frontscheibe (195 Euro) an. Nach kurzer Eingewöhnung stören sich wirklich nur noch sehr empfindliche Naturen an den Heizdrähten in der Scheibe. Alle anderen genießen stets freien Durchblick, selbst im Winter. Laternenparkern sei hier auch die Standheizung für 950 Euro wärmstens empfohlen.

Wer seine Kinder im Fond immer im Blick haben will, sollte den Zusatzinnenspiegel ordern. 40 Euro kostet er in der Ausstattung Trend, Serie ist er nur beim Ghia. Die zweite Variante, um die Sprösslinge ruhig zu halten: das Multimedia-System. Es besteht aus einem Flachbildschirm im Dachhimmel, DVD-Spieler und Spielkonsole samt Kopfhörer – ideal gegen Langeweile auf langen Fahrten. Für 1575 Euro ist das jedoch ein teurer Babysitter.

2.0 TDCi ab Ende 2003 mit Partikelfilter

Bleibt noch die Frage, welcher Motor der geeignetste ist. Für die beiden Benziner spricht nicht viel. Klar, sie laufen ruhiger als die Dieselmotoren und sind bei einer geringen Jahresfahrleistung auch günstiger im Unterhalt. Erste Wahl bleiben trotzdem die Selbstzünder. Deren üppiges Drehmoment verhilft dem nicht gerade leichten C-Max zu ordentlichem Durchzug. Denn der straff abgestimmte und sehr agile Kompakt-Van bringt beladen fast zwei Tonnen auf die Waage.

Der 136 PS starke 2.0 TDCi muss es jedoch nicht sein, obwohl er als Einziger ab Ende des Jahres auch mit einem Partikelfilter ausgestattet werden kann. Clevere wählen den 1.6 TDCi. Seine Fahrleistungen reichen locker aus. Weiterer Pluspunkt: Der Motor knausert noch mehr mit dem Kraftstoff, verbraucht nur 4,9 statt 5,6 Liter Diesel im Schnitt.

Als einziger der vier Motoren kann er außerdem mit einem stufenlosen Automatik-Getriebe kombiniert werden. Aufpreis: 1325 Euro. Und er darf mehr laden (528 Kilo, als Trend 501 Kilo). Gute Voraussetzungen, dass man sich den Name C-Max im Van-Segment künftig merken muss.

Fazit, Technische Daten und Zeugnis

Fazit Der 2.0 TDCi ist ein Quell der Freude. Doch so viel Leistung braucht es nicht. Der 1,6-Liter-Diesel leistet weniger, darf trotzdem mehr zuladen und glänzt mit besserem Verbrauch. Ausstattungs-Tipp: Trend. Sinnvolle Extras sind Xenonlicht und beheizbare Frontscheibe.

Die Ford Focus C-Max-Konkurrenz

Renault Scénic, VW Touran und Opel Zafira – der Ford Focus C-Max trifft im Kompaktvan-Segment auf starke Konkurrenz. Und das hat sie zu bieten:



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